Mittwoch, 5. Oktober 2022

Peinlich. Ekelhaft. Antisemitisch: „Süddeutsche Zeitung“ macht einen auf „Stürmer“

(David Berger) Der neue deutsche Antisemitismus hat ein weiteres Level erreicht. Die SZ schon länger bekannt für ihre offen vorgetragene Propaganda gegen Israel und alles was jüdisch ist, hat ihrem Ruf, die Meinungsführerin für antisemitischen Populismus zu sein, wieder alle Ehre gemacht. Mit einer Karikatur, die tatsächlich Stürmer-Qualität hat:

Israels Premier mit großen Ohren, in der Hand kriegsbereit eine Rakete mit Davidstern, auf den Lippen der Jahrhundert alte jüdische Ausdruck „Nächstes Jahr in Jerusalem“ und das alles in der Mitte des mit Davidstern versehenen ESC.

Eine Schande für den deutschen Journalismus

Schon 2013 erschien in der Jüdischen Allgemeine ein Beitrag zu dem Thema: „Wie die Süddeutsche Zeitung antisemitischen Spin produziert“.

Damals schrieb Henryk Broder: „So weit wie die „Süddeutsche Zeitung“ ist bis jetzt noch keine bürgerliche Zeitung in Deutschland gegangen. In dieser Karikatur tritt „Israel“ an die Stelle des „Juden“, die „Süddeutsche Zeitung“ setzt dort an, wo der „Stürmer“ 1945 aufhören musste.“

Nun hat die „Süddeutsche“ gezeigt: Wir können noch weitergehen …

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European). Seine Bibliographie wissenschaftlicher Schriften umfasst ca. 1.000 Titel.

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