Innenansichten einer ehemaligen Journalistin. Von Vera Dahlkamp

Seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten werden uns Bürgern, Fernseh-Zuschauern, Zeitungslesern, Schülern und Studenten tolle Werte wie Weltoffenheit, Toleranz, Buntheit und Vielfalt als das Ideal einer demokratischen, modernen und zukunftsorientierten Welt gepredigt.

Die Erfahrung zeigt allerdings, dass die Toleranz nur ganz bestimmten Gruppen zu gelten hat; den „Minderheiten“ und natürlich den Linksextremen. Keinesfalls der Mehrheit der Bürger im Lande. Mit Buntheit und Vielfalt ist stets auch nur die sexuelle und ethnisch-religiöse Vielfalt gemeint; keineswegs die politische Vielfalt vergangener Jahrzehnte, ganz im Gegenteil.

Die politisch-weltanschauliche Monokultur in den deutschen Medien ist das Ergebnis des „langen Marsches“ durch die Institutionen der sozialistisch gesinnten 68er und Grünen. Und dieser hat offensichtlich im Jahr 2015 mit der medial bejubelten illegalen Masseneinwanderung strenggläubiger Sozialmigranten seinen fast schon amtlichen Abschluß gefunden. Die politische Vielfalt in den wichtigen Fernsehsendern und Zeitungen ist dahin; der Tenor ist mit einigen konservativ-liberalen Zwischentönen grünrot.

Wie erleben das die abhängigen Journalisten in den Redaktionen? Sind sie auch alle gläubige Multikulturalisten, Windrad-Anbeter und Genderisten? Natürlich nicht; die versponnene grüne Attitüde in den Sendern und Zeitungen wird meist von oben diktiert.

Unsere Kollegin Vera Dahlkamp* arbeitete einige Jahre für einen öffentlichen Fernsehsender. Sie erlebte in der Hauptstadt hautnah, wie der monokulturelle linke Journalismus funktioniert. Hier ihr spannender Bericht.

*Name aus Sicherheitsgründen geändert.

Der Journalist heute ist im Wesentlichen ein Gebrauchsschreiber, der seinen Wortbaukasten ständig auf dem neuesten Stand zu halten hat. Eine wichtige Rolle spielen die begrifflichen Verklebungen, die sofort wie auf Knopfdruck die gewünschte Assoziation beim Konsumenten aufrufen. Die überall grassierenden Begriffe wie „rechtsradikal“, „populistisch“ und „ausländerfeindlich“ assoziieren so zeitgleich den Charakter „faschistisch“ gesinnter Personen oder Organisationen.

Die nach und nach einsetzende „Verbunterung“ des Journalismus hat die radikale Gleichschaltung seit Ende der zweiten Amtszeit Merkels beschleunigt.

Der Begriff „islamistisch“ ist vorzugsweise dem IS und seiner radikalen Gefolgschaft vorbehalten; kommt in Deutschland also nur vor, wenn z.B. Salafisten auf offener Straße für den IS rekrutieren oder im Namen des IS Attentate begangen werden. „Islamistischer Gefährder“ ist dabei ein besonders heikler Begriff. Auch wenn es inzwischen um die 3.000 nachweislichen „Gefährder“ in Deutschland gibt, gilt im Zweifelsfall in dubio pro reo, also ist das Charakteristikum erst gesichert, wenn es tatsächlich zu einem Anschlag kommt.

Soziale Missstände, die wegen der anhaltenden „Flüchtlingskrise“ entstehen, werden grundsätzlich nicht aufgegriffen.

Sollte es jedoch unvermeidlich sein, haben wir in jedem Landkreis einen linken oder grünen engagierten, weltoffenen Bürger, der das Geschehen vor laufender Kamera relativiert. Ganz mutige Journalisten, wie die leider begabte aber vollkommen instrumentalisierte Dunja Hayali, begeben sich reportageweise in die Höhlen des Löwen und befragen „Rechtsextreme“, was sie eigentlich dazu bewegt, „ausländerfeindlich“ zu sein, um dann verkürzt klischeehafte und gewollte Antworten in den Beiträgen abzubilden und sich in der eigenen „Progressivität“ zu sonnen.

Auf die gesamte inhaltliche Ausrichtung und „Denke“ eines Mediums (ob TV, Print, Hörfunk u.a.) hat der einzelne Redakteur „unten“ in der Hierarchie keinen Einfluss mehr.

Die Inhalte werden von den weltweiten Agenturnetzen (Reuters, AP, DPA …) von den Fakten her bereitgestellt (also oft nur abgeschrieben) und im Tagesgeschäft kaum nachgeprüft. Diese Agenturen sind international aufgestellt, liefern Bilder, Originaltöne, Videomaterial und waren nie wirklich unabhängig, sondern sind ein Herrschaftsinstrument, das als ‚Dienstleistung‘ daherkommt.

Die ideologische Marschrichtung für den Mainstream entsteht auf den Symposien, den Treffen der Chefredakteure und Intendanten mit kulturell, finanziell und politisch ausgewiesenen Gremien die untereinander extrem gut vernetzt sind. Auch die jährliche Internationale Sicherheitskonferenz wird dazu gern genutzt.

Es ist üblich, dass der Chefredakteur mal der CDU (wenn die SPD regieren sollte) oder eben der SPD angehört, damit das „demokratische Antlitz“ der „unabhängigen“ Presse gewahrt bleibt.

Nach solchen „Arbeitstreffen“ schwenkt die Erzählrichtung der News mitunter um: Dann heißt es, „unser“ Zuschauer, Leser, User will nicht mehr nur die harten Fakten der klassischen Nachrichten, sondern ein weicheres Narrativ. Die Folge ist, dass sich manche Nachrichtensendungen in eine Art Magazinsendung gewandelt haben; ein Gemischtwarenladen, wo man auch mal was Buntes „fürs Herz“ findet.

Dementsprechend agieren auch die sorgsam ausgewählten Darsteller vor der Kamera, die das mit ihrem frischen oder seriösen Naturell auch authentisch „rüberbringen“. Das aber ändert nichts am eigentlichen Narrativ, das die Welt, der einfachen Verständlichkeit halber in Gut und Böse teilt, was auch auf die Rolle der Big Player zutrifft: Putin und Trump stehen dafür; ein Macron wird als Hoffnungsträger bejubelt; ein Erdoğan zum teilweise etwas hintertriebenen Familienmitglied stilisiert, an dem man sich in demokratischer Manier abarbeitet. Unvergessen die rührenden Bilder eines Tee einschenkenden deutschen Außenministers …

Die Inhalte der News selbst werden streng vorgegeben. Nehmen wir als „Aufmacher“ die Bundeswehr mit dem vorgeblich „rechtsradikalen Franco A.“ Da die „Zeit“ bereits berichtet hatte, dass der Oberleutnant in Frankreich 2014 „aufgefallen sei, weil er eine Masterarbeit eingereicht hatte, die die französischen Hochschullehrer für rassistisch hielten“, ist die Marschrichtung vorgegeben. Der Redakteur vom Dienst erteilt also einen inhaltlich bereits durchdeklinierten Auftrag an den Nachrichtenredakteur:

Ursula von der Leyen wird mit Devotionalien aus der Wehrmacht konfrontiert, die aus dem Zweiten Weltkrieg stammen (hier muss der Begriff „rechtsradikale Gesinnung“ reingepackt werden). Gezeigt werden ein Poster und eine Waffe, sowie ein eingeritztes Hakenkreuz. Großaufnahme!

Von der Leyen sagt im Beitrag: Wir werden alle Hinweise aus der Richtung noch mehr beobachten und die Meldeketten intensiver ausbauen

Jemand von der Bundeswehr relativiert das Gesagte im O-Ton und beschreibt den Zustand der Truppe unter Gesichtspunkten der zusammengesparten Mittel, der kurzen Wehrdienstzeit, der Schwierigkeiten bei der Ausbildung bis hin zu den Anforderungen der Berufssoldaten (dieser Mann mauert die innere Befindlichkeit der Truppe in äußere Zwänge ein) – Hier kommen die „gewachsenen Aufgaben bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus“ ins Spiel, die „neuen Herausforderungen“…

Dann kommt möglicherweise die Linke oder Grüne Wehrbeauftragte und fordert Aufklärung über die Ideologie der Truppe. Hier werden „Aufklärung“ und „Bekenntnis zur Demokratie“, „Erziehung zu einem modernen Geschichtsbild“ untergebracht

Abgebunden wird das wieder mit von der Leyen, die sagt, nur einzelne, hochgeehrte Angehörige der früheren Reichswehr hätten einen bleibenden Erinnerungswert für die heutige Bundeswehr.

Der Hintergedanke eines solchen, wie auch vieler anderer Beiträge: alles ist irgendwie gut, auch wenn es schlecht sein mag.

Ein konkretes Bild kann so nicht entstehen. Sollte der ausführende Redakteur seinen eigenen Kopf haben und auf oben beschriebene Anker-Worte verzichten, werden diese in den Beitrag hineinredigiert.

Journalisten heute stehen unter enormen Zwängen, die inhaltlichen Auflagen korrekt zu erfüllen, weil sie meistens

a) noch ziemlich jung und

b) wirtschaftlich auf den Job angewiesen sind.

Wir haben kaum noch ältere Redakteure in den Teams, die sitzen meistens noch in „Beraterfunktion“ in den Konferenzen und arbeiten den Redaktionsleitern zu. Ein paar Mal im Jahr dürfen sie dafür eine bunte Reportage drehen. Die Chefs stehen auf der anderen Seite, sie sind, als die berüchtigte „vierte Macht“ im Staat, gleichgeschaltet mit einer Regierung, die willig ist, uns in eine neue Dauerschlafphase gleiten zu lassen und die längst keine Bindung mehr zu ihren Wählern erkennen lässt.

In einer Gesellschaft, die ohne Rückbindung zum Volk regiert wird, mit schwindender Klassenschichtung, herrscht eine ungesunde Dichte. Die herrschende Nomenklatura entstammt keiner geistigen oder sonstigen Elite und repräsentiert im weitesten Sinne verallgemeinerte bürgerliche Klischees. Akademiker, Mittelschicht, Inhaber kleiner Produktionsbetriebe, Selbständige und Künstler sind Abhängige; die Intelligentsija ist zunehmend auf den Schwarzmarkt geistigen Austauschs angewiesen.

Seit etwa drei Jahren werden viele anerkannte Journalisten, Autoren, Philosophen nicht mehr „eingeladen“ die Feuilleton- oder Meinungsseiten zu bestücken. Sie gelten als „zu rückwärtsgewandt“, zu „AfD-nah“, „rechtes Gedankengut“, „Rußland-Versteher“ etc.

Das heißt, dass diesen Leuten auch wirtschaftlich die Daumenschrauben angelegt werden. Und die anderen, die z.B. für einen Artikel im „Tagesspiegel“ für gut zehn Stunden Arbeit ganze 52 Euro bekommen, oder denen man nur acht Dienste im Monat zuteilt, werden sich hüten, irgendwelche Maßgaben nicht zu erfüllen.

Was bleibt, ist ein Regierungsjournalismus, der mit schlecht gemachter Werbung vergleichbar ist: Man kann es nicht mehr hören, aber das Produkt dudelt vor sich hin und verklebt die Köpfe.

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56 Kommentare

  1. gestern Abend sah ich zufällig die FS Sendung auf Phönix (22.15Uhr) über die aktuelle unsägliche Causa Özil und Gündogan unserer Millionärs Multikult Elite Fussballtruppe die MANNSCHAFT. Es war erbärmlich was da wieder Gutmensch ideologisch herauskam. Insbesondere auch von Sportjournalist Waldi Hartmann und der SPD Tussi des deutschen Sportausschusses.

  2. Deshalb gewinnen die freien Medien wie PP immer weitere Leser. Deshalb ist es kein Verlust, wenn die Merkelpresse spurlos vom Markt verschwindet. Denn es ist beliebig, ob man dieselbe Propaganda in Neo-DDR 1 und 2 oder in der roten Fatz, taz, Speichel sieht/liest. Schlicht egal.

  3. Das Ende des freien Journalismus war mit dem kaltstellen von Peter Scholl-Latour angesagt .Dem absolut gnadenlosen Analytiker der Politik ,er war der erste der abgeschossen wurde nach einer Diskussion ueber das Für und Wieder des Angriffs auf den Irak …ab da war klar wie Journalismus in Zukunft “ zu laufen hat“ also in negativem Sinn

    • „Man hilft Kalkutta nicht, indem man zu Kalkutta wird“ war eines seiner späteren Bonmots.

      Da der Mann ein realexistierender Weltbürger im eigentlichen Sinne,nicht im eingebildeten, bisweilen formal kurzzeitig erfolgreich´in eigener Sache agierenden, aber antibildungsbürgerlichen Vielfliegerlappen-Kontext, und Militär war, mögen ihn die dummen(!) linken Parasitären nicht!

  4. Die Journalisten aus der Befehlskette ( die Welt,Focus,etc.) haben sich heute auch wieder überschlagen – bei der Berichtüberstattung über Fr. WEIDEL im Bundestag.

    • der A.W. Kommentar kamm auch gestern Abend in den 20.00 Uhr Nachrichten. Allerdings,nicht anders zu erwarten- um das FS Pupl. zu täuschen gerade div. 2 Sätze- falsch suggerierend gekürzt völlig aus dem Kontext ihrer Rede. Als linke Gegenreakion dann der Hinweis von Siemenschef, Merkel-Intimus Joe Kaeser: „Lieber ‚Kopftuch als Bund deutscher Mädel“,seine erbärmliche Personalpolitik unerwähnt.

  5. Wir erleben eine vollständige Okkupation sämtlicher Lebensbereiche. Die Menschen sind in Abhängigkeit gebracht, der sie nicht entrinnen können. Darum funktioniert jetzt die öffentliche Gleichschaltung. Und wann der Schalter umzudrehen war, das hat die Merkelkombo genau abgepasst. Das war September 2015.

  6. „….Angehörige der früheren Reichswehr..“??
    Gemeint ist wohl die „Wehrmacht“

    • so einen kleinen Fehler kann so ein großer Geist wie v.d.Leyen schon einmal begehen. Außerdem ist ihr das eh egal, das wurde im multiple choice Physikum auch gar nicht abgefragt!

  7. Ich habe schon oft darüber nachgedacht, wer die Leute sind, die all diese Mainstreamtextbausteine zusammensetzen, Internetcontainer befüllen, die irren Überschriften wie „Was diese Frau sah, als sie in den Schrank blickte“ schreiben oder Kopftuchbindetechniken erklären. Sklaven sind es, die andere zu Sklaven machen sollen. Grauenhaft.

  8. Klare Worte. 👍 Dazu kommt noch, daß für echt investigativen Journalismus keine Kohle mehr ausgegeben wird. Würden die ÖR ihrem Auftrag noch nachkommen, statt parteilich zu sein, und klasse Hintergrund-Reportagen bringen, die unvoreingenommen aufklären, statt verklären, bliebe ihnen sicherlich der Vorwurf erspart, Regierungsinteressen zu vertreten. So aber wird dat nüscht mehr. Un tüss…

  9. Den „Wessis“ können sie noch die Erde eckig quatschen, aber den altgedienten „Ossis“ klingeln recht schnell die Ohren. Da sind wir hochempfindlich und wenn wir uns verarscht fühlen, werden wir wütend. Dann glauben wir gar nichts mehr von dem was uns erzählt wird.
    Es kommen dann die Witze, welche nur die verstehen die das jahrzehntelang geübt haben. ^^

  10. Okay, genauso war es in der DDR. Bestimmte Erscheinungen mussten mit bestimmten Worten verkleistert werden. Ich kenne das aus gesellschaftlichen Massenorganisationen.

    • Kennen ehemalige „Ossis“ bis zum Erbrechen.
      Deshalb reagieren wir überwiegend auch so empfindlich auf diverse Wortspielereien und -klaubereien.
      Wir sind vor allem sprachempfindlich, verstehen hinter den Worten zu lesen, erkennen Lügen an der Art wie sie vorgetragen werden.
      Die böse alte Frau macht die alten Fehler obwohl ! sie das genau weiß.

    • Auch wenn es stimmte, erklärte es nicht die rasante Gleichschaltung auf nationaler als auch internationaler Ebene. Da gibt es in den USA, GB durchaus Parallelen. Multikulti gut, Identität und weißer Denker schlecht…

      (Anmerkung: Minusbewertung ist nicht von mir)

  11. “ dudelt vor sich hin und verklebt die Köpfe“
    Danke für diesen selbstredenden Beitrag, der meine „von außen gemachten“ Eindrücke und Erfahrungen nur durch einen Bericht „von innen“ belegt.

  12. Je mehr die Nachrichten der Propaganda dienen, desto mehr werden sie vorhersagbar, und damit wertlos. Deswegen verlieren die alten Medien an Kundschaft – nicht wegen neuer Technologien, sondern wegen Inhaltsleere.

  13. An dieser Stelle gestehe ich es offen ein, – die deutschen „Journalisten“ bzw. jene die dies von sich mal so einfach behaupten, sind mir seit mindestens 8 Jahren völlig egal, weil überwiegend (bis auf seltene Ausnahmen) völlig unfähig zu eigenem klaren und logischem Denken.
    Das sie zudem dann noch über Sachverhalte schreiben von denen sie nicht einmal den Hauch von Wissen haben …

  14. „Die Tagesschau (seit 1952) … war für die meisten Menschen einfach die Wahrheit. Die Tagesschau hatte damit die Wochenschau der NAZIS dahingehend ersetzt, dass man es schlicht nicht wagte, sie zu hinterfragen … niemand wäre bei der Tagesschau auf die Idee gekommen, dass es sich bei ihr natürlich auch … um ein Instrument der Manipulation handelte.“ (Interview ehemaliger ARD-Redakteur (YouTube).

  15. Tja das ist eben das Problem der Geisteswissenschaften zu denen ich Journalismus zuzähle. Nichts können, was andere nicht auch in ihrer Freizeit kostenlos bringen, führt zu Abhängigkeit von einem gönnerischen Arbeitgeber, Rückgratlosigkeit und dementsprechend Chancenlosigkeit in der Selbständigkeit. Was bleibt übrig als Charackter, Anstand und Prinzipien zu verraten?
    Mitläufer gab es immer.

  16. Es gibt keinen Islamismus! Nur DEN Islam. Nicht PC Propaganda abschreiben. Es gab auch keine Nazi und Naziisten. Alles ein Besen.

  17. „Nachrichtensendungen in eine Art Magazinsendung gewandelt haben“
    BRAVO! Trifft 100 %-ig!
    ‚Nachrichten‘ sind kein seriöser, berichtender Journalismus mehr, der sich jeder Wertung enthalten sollte, sondern verkommen zu übelster ‚Meinungsmache‘. Der klebrige Klaus und Mariettas Märchenstunde (nur als Beispiel) lassen grüssen!
    Und keine Sendung ohne ‚rechtspopulistisch‘,’fremdenfeindlich'(?) usw.

  18. „Name aus Sicherheitsgründen geändert.“ JEDER kann sich eine solche Geschichte mittlerweile zusammenreimen, dafür braucht es nicht die künstliche Dramatik. Das gießt nur weiter Öl ins Feuer des linken Dauerarguments der „Verschwörungstheorie“. Auf PP erscheinen viele gute Artikel, solche wie dieser sind der ganzen Sache jedoch nicht besonders dienlich.

    • Im Gegenteil! Mehr davon! Solche Transparenz ist ein Zeichen der Demokratie. Zudem ist es mir auch egal was die antidemokratische Linke und/oder Merkel dazu propagiert. Schlicht egal.

    • DOCH, sind sie….“KÜNSTLICHE DRAMATIK“??Habe als „nicht relevanter Teil der hiesigen „Urbevölkerung“ eine Petition unterzeichnet, die von der Mainstream-Journaille als rrrääächtsss verunglimpft wird….und JEDER UNTERZEICHNER dieses Schriftstückes wird wahrscheinlich in naher Zukunft vom „aufs äußerste besorgten“ VERFASSUNGSSCHUTZ(MAASvoll) beobachtet werden..“Bestrafe Einen, erziehe Hunderte“ 😉

  19. Eine Journalistin bricht das Schweigen…. leider viel zu wenige da sie alle an einem Tropfen hängen.
    Die meisten Journalisten sind nur noch Handlanger der großen Medienwelt.
    Freie Presse gibt es nur noch unter den Alternativen Medien, und damit das so bleibt müssen wir diese viel mehr unterstützen.

  20. Langsam glaube ich, daß gegen diese Meinungsdiktatur nur noch eine völlige Zerschlagung/Auflösung der Medienkonzerne hilft mit völliger Überprüfung und Neulizenzvergabe wie nach 45. Auch kann man große Teile der jetzigen Journalistengeneration „in die Tonne hauen“. Durch ihre Willkommenskampagnen seit 2015 hat die 4. Gewalt schwer versagt und unseren Staat ebenfalls enorm geschädigt.

  21. M.E. einer der wichtigsten PP-Artikel seit Langem, der größtmögliche Verbreitung finden sollte. Dass der Inhalt uns überwiegend nicht neu ist, die wir schon lange unsere Infos alternativ beziehen, tut gar nichts zur Sache. Ein treffender Insiderbericht, den die vielen Schlafschafe kennen sollten, die immer noch glauben, in ihrer geliebten Frühstückszeitung stünde irgendetwas Wahres.

    • …in ihrer geliebten Frühstückszeitung stünde irgendetwas Wahres.
      Gestern erlebt. Lese im Aushang das Kreiskäseblatt, da kommt hinter mir Einer vorbei und sagt alles Lüge! Hm, ich drehe mich um und sehe den der von den sogenannten Normalos als Trottel behandelt wird. Da fragt sich manchmal wer die eigentlichen Trottel sind?

  22. und wenn man jetzt noch wissen würde, daß eine Partei wie die SPD beispielsweise knapp 1.000 Medienbeteiligungen hat + auch noch in den Gremien des Öffentlichen Rundfunkes sitzt… dann weiß man, daß die Politik nicht an der Meinungsbildung gemäß GG mitwirkt, sondern sie vorgibt.

  23. Das Problem ist, dass die Studenten an den Journalismusschulen bereits völlig verpeilt und ideologisch vorgeprägt aus den Gymnasien kommen. In der Journalistenausbildung hat man dann leichtes Spiel mit willig Formbaren. Die sind noch grün hinter den Ohren und reden als könnten sie die ganze Welt erklären.

  24. Kleine Korrektur: Es gibt 3 große Agenturen: AP, AFP und Reuters, die sich die „Welt“ aufteilen. Die DPA (inklusive SDA und ADA) ist nur eine Art europäisches Anhängsel. Die Infos über Gewalt / Krieg / Terror stammen aus dem Pentagon. Dort sitzen 27.000 PR-Mitarbeiter mit einem jährlichen Budget von 5 Milliarden Dollar.

  25. „ZDF-Journalistin Dunja Hayali wird für ihr Engagement gegen Rassismus mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, das hat das Bundespräsidialamt nun bekanntgegeben (14.05.2018).“ Also Feedback von ganz oben. Geht auch anders:“Bundesverdienstkreuz günstig kaufen auf eBay“.

  26. Ja, die Gutmenschen sind ganz schnell gar nicht mehr so gut zu einem, wenn man ihre Meinung nicht teilt.
    Da ist ganz schnell Schluss mit der vielgepriesenen „Toleranz“.

    Aber wenn so vieles von den Agenturen kommt: wer steuert die Nachrichtenagenturen?
    Dann wären die ja eigentlich die Bösen, nicht die copy&paste-Jpurnalisten.

    • Genau DAS habe ich mich eben auch gefragt. Mich würde da eine Aufdröselung an der Schautafel wie früher von Pelzig in „Die Anstalt“ interessieren.
      Hat Soros vielleicht auch seine Finger in den Agenturen?

  27. Die allermeisten Chefredakteure und Medienverantwortlichen der BRD sind Mitglieder der Atlantikbrücke, des bedeutensten Lobby- Clubs der USA-„Atlantiker“ in Deutschland. Dieser Fakt alleine erledigt die kolportierte „Medienfreiheit“. Einfach googeln: Atlantikbrücke, Journalisten. Die Mitglieder werden namentlich aufgeführt.

  28. Ach ja, die alte Leier vom Täter, der das eigendliche Opfer ist. Wer zwingt duese Leute denn zu solchen Jobs? Es gibt Alternativen.

  29. Den kritischen Journalisten wird nur die materielle Existenz genommen, die sollen doch nicht meckern in der DDR ging es ab ins Gefängnis. Aber keine Bange auch das kommt noch. Die Staatlichen Informationsstrukturen für die Journalisten sind doch schon vorhanden wie damals. Dann kommt die Antifa mit Gewalt und dann der Knast. Wohl noch besser als unter der Brücke pennen. Schöne Aussichten.

  30. Aus meiner Sicht bleibt da nur eins: eine offene Kampagne um aufzudecken, wie in den Redaktionsstuben manipuliert und gelogen wird. Betroffene Journaisten und Redakteure sollten die Möglichkeit erhalten, in einem „alternativen“ Journalismus tätig zu sein. Daher ja auch meine Anregung einen Verband alternativer Medien zu gründen.

  31. Na ja, wer Frau Hayali für eine begabte Journalistin hält, der hält vermutlich Frau Roth auch für eine begabte Politikerin. Das die meisten Medien zu reiner Propagandaanstalten geworden sind ist bekannt. Was mir in dem Artikel fehlt ist, wieso sich eine Person so lange in diesen Kreisen tummelt. -Ich war jung und brauchte das Geld?- -Prostitution?-

  32. Ein interessanter Hintergrundartikel. Es klingt sehr nach medialer Industrie, was einiges erklärt. Allerdings hält sich mein Verständnis für die in Grenzen, die sich und andere „verkaufen“ nur des schnöden Mammons Willen. Ich boykottiere daher seit Jahren diese Presse in Funk und Fernsehen, sowie im Papier. Meine Meinungsbildung hat sich von dem hier beschriebenen längst abgekoppelt.

    • Von Ulfkotte gibt es auch einen langen Vortrag auf Youtube, da beschreibt er sehr genau, was da läuft. War für mich ein absoluter Augenöffner. Ich glaube denen NICHTS mehr.

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