Ein Gastbeitrag von Adrian F. Lauber

Wenn ich ehrlich in mich hinein horche und das, was ich denke, mit meinem Umfeld vergleiche, muss ich feststellen, dass ich wohl einer Illusion aufgesessen war.

Meinungsumfragen und Wahlergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Jürgen Fritz schrieb am 18.4. auf seinem Blog: „Betrachten wir die jeweils aktuellsten Ergebnisse der acht Institute, die die letzten vier Wochen (maßgebend: der mittlere Tag der Befragung) Umfragen durchführten – Civey (Spiegel online), YouGov, pollytix, Infratest dimap (ARD), Emnid (Bild am Sonntag), Forschungsgruppe Wahlen (ZDF), Forsa (RTL/stern), INSA (Bild) – dann bewegen sich die sechs im Bundestag vertretenen Fraktionen in folgenden Bereichen:

 

1.     CDU/CSU: 30 – 34 %

2.     SPD: 17 – 19 %

3.     AfD: 12 – 15,4 %

4.     GRÜNE: 10 – 14 %

5.     LINKE: 9 – 11 %

6.     FDP: 8 – 10 %

7.     Sonstige: 3,5 – 5 %“  (1)

Ein nicht kleiner Teil der deutschen Bevölkerung will diese Politik nicht, das ist wahr, aber eine eindeutige Mehrheit wählt weiterhin die Parteien, die für die Politik der Selbstauflösung, der illegalen Masseneinwanderung und der Islamisierung stehen. Ein erheblicher Teil der Deutschen wünscht sich offenbar sogar eine deutliche Verschärfung dieser Politik, beispielsweise Grünen-Wähler. (Denn die Partei der Grünen wird mit Sicherheit keine Ruhe geben, solange hier auch nur im Entferntesten etwas noch an deutsche Kultur und Identität erinnert.)

Tja, was will man machen? Das gehört zur Demokratie, zu akzeptieren, wenn man in der Minderheit ist und die Mehrheit etwas ganz anderes will. Und wenn die Mehrheit sich für den Untergang entscheidet, dann gilt wohl der alte Spruch: Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

Der blindwütige Hass auf Deutschland, wie er von der von Heiko Maas gelobten Band, „Feine Sahne Fischfilet“ vertreten wird (2), ist nur eine Minderheitenposition, davon gehe ich aus. Aber der Mehrheit ist es offenbar egal, wenn dieser Hass mehr und mehr die Politik bestimmt. Die Minderheit ist offenbar groß genug, um in Politik, Kultur und Publizistik einen erheblichen Einfluss auszuüben. Viele sind gleichgültig, andere sind zwar moderat, aber im Grunde auch davon überzeugt, dass dieses Land es verdient, was ihm passiert. Tuvia Tenenbom hat in seiner Dokumentation „Allein unter Flüchtlingen“ einige sehr profunde Erkenntnisse über dieses kranke Land vermittelt.

Eugen Sorg schreibt in einem Artikel, der bei der „Achse des Guten“ publiziert wurde:

„Merkels einsamer Entscheid wurde von einem großen Teil der Bevölkerung und von allen Medien bedingungslos unterstützt. Als wären es Popstars empfing man die verdutzten Flüchtlinge mit Teddybären und stehenden Ovationen. Diese Liebe und grenzenlose Barmherzigkeit stand allerdings im Gegensatz zur pitoyablen Situation in den Lagern, die man den Neuankömmlingen zumutet. Man hatte offensichtlich absolut keinen Plan, was mit ihnen anzufangen ist, und man verlor das Interesse an ihrem Schicksal, waren sie erst einmal im Land.

Was ist los mit den Deutschen, fragt Tenenbom, brauchten sie die Flüchtlinge etwa mehr als diese sie? Er führt Interviews mit Dutzenden von Deutschen, mit Studenten, linken und rechten Politikern, zufälligen Passanten, Kirchenleuten und Flüchtlingshelfern. Allen stellt er die Frage, warum die Deutschen ihrer Meinung nach ungleich mehr Flüchtlinge aufgenommen haben als alle anderen europäischen Länder, und alle geben dieselbe Antwort: Wegen der „Geschichte“, wegen „Adolf Hitler“.

Wie ein Schatten liegt der Massenmord an den Juden noch immer auf der deutschen Seele. Und die kopflos exaltierte Willkommenspolitik, so Tenenboms Fazit seines packenden Reiseberichts „Allein unter Flüchtlingen“, erlaubte es, der ganzen Welt zu zeigen, dass man sich moralisch geläutert hat, dass die Deutschen heute gute, wenn nicht gar die besseren Menschen sind. 

Es ging nicht um die Asylsuchenden, sondern um das Abtragen von eigener Schuld, um den pathetischen, illusionären und politisch folgenschweren Versuch der Selbstheilung einer Nation.“ (3)

Dazu hat eine Leserin bei der „Achse“ einen sehr klugen Kommentar verfasst:

„Schulden müssen solange zurückgezahlt werden, bis man schuldenfrei ist, bei Schuld kann man um Entschuldigung bitten und auf Begnadigung hoffen. Als Nachkomme der Schuldigen bleibt mir nur die Scham über dies grauenvolle Kapitel unserer Geschichte, anderenfalls wäre ich schamlos. Da ist nichts wiedergutzumachen! Die uns von von unseren schuldigen Vorfahren hinterlassenen Schulden müssen solange zurückgezahlt werden, bis uns diese Erblast von den Nachfahren der Opfer erlassen wird. Man kann sich davon nicht in Form eines Ablaßhandels freikaufen und alles ist wieder gut, wie die lieben kindischen Gutmenschen offensichtlich glauben. Das ist Verdrängung, vergleichbar dem hartnäckigen Leugnen der bösen trotzigen Wutmenschen hinsichtlich unserer gemeinsamen Vergangenheit.“ (4)

Das meine ich auch. Das unterschreibe ich genau so.

Den Deutschen stünde es wohl an, etwas mehr Demut walten zu lassen und ihren ebenso infantilen wie anmaßenden Moralismus aufzugeben.

(Und die Idioten von der anderen Seite, Nazis, Holocaust-Leugner, Antisemiten und Co. sollten endlich dazu lernen oder die Klappe halten. Kein einigermaßen gebildeter Mensch nimmt Euren Bullshit ernst!) Aber dazu wird es wohl eher nicht kommen.

Abgesehen davon, dass die Deutschen völlig bekloppt sind, wenn sie ernsthaft glauben, diese Politik sei eine angemessene Buße für das, was den Juden angetan wurde. Wir importieren gerade massenhaft Judenhass, der im islamischen Orient alltäglich ist. (5)

Aus anderen sich islamisierenden Ländern wie Frankreich und Schweden hauen die Juden bereits ab, weil sie sich dort – zu Recht – nicht mehr sicher wähnen. Hetze und Gewalt, manchmal auch Mord, sind allmählich nichts Besonderes mehr. Auf europäischen Straßen sehen wir heute Szenen, die an die Dreißiger Jahre erinnern. (6) Aber der Mehrheit ist es wohl egal, wie es ausschaut. Was wieder einmal zeigt, dass es ihr keineswegs um richtiges Lernen aus der Geschichte, sondern darum geht, sich selbst den Anschein moralischer Überlegenheit zu geben.

Es geht, wie Eike Geisel richtig erkannte, um die „Wiedergutwerdung der Deutschen“ (7), also in erster Linie um Selbstvergötzung.

Dieses Land ist unfähig bzw. unwillig zu irgendeiner Form von Normalität. Vielleicht hatte Günter Ederer Recht, als er in seinem Buch „Träum weiter, Deutschland!“ schrieb, dass die vergangenen hundert Jahre wohl einfach zu viel für ein Volk waren: zwei verlorene Weltkriege, totaler moralischer Zusammenbruch aufgrund der Schuld an den NS-Verbrechen, Verwüstung und Teilung des Landes etc.

Vielleicht war es auch der Siegeszug der links-grünen, marxistisch inspirierten Volkspädagogen, deren verzerrte Wahrnehmung von der Wirklichkeit nicht nur Deutschland, sondern den Großteil des Westens vergiftet und ihm ein nicht aus der Welt zu schaffendes Schuldgefühl eingeimpft hat. Dazu gehört der Irrglaube, wir hätten unseren Wohlstand auf Kosten der anderen erwirtschaftet und wir seien schuld daran, dass Afrika so arm ist. (8) (Allein die Tatsache, dass ehemalige europäische Kolonien in Asien heute boomende Wirtschaftsmächte sind, lässt Zweifel daran aufkommen, ob diese monokausale Erklärung für Afrikas Elend wirklich zutrifft.)

Mir scheint es realistisch, festzustellen: Es ist ohnehin zu spät.

Die Politik hat vollendete Tatsachen geschaffen und wird weiterhin hierher reinholen, was geht. Die Weichen in Richtung Islamisierung und Verschwinden europäischer Kulturen sind gestellt. In ganz Europa leben bereits ca. 44 Millionen Muslime, stetig werden es mehr. (9) Viele sind radikalisiert. Umgekehrt sind die Überalterung und Schrumpfung der einheimischen Populationen nicht mehr zu stoppen. Man schaue sich die längst fest in muslimischer Hand befindlichen Gegenden in Großbritannien, Frankreich, Belgien, Schweden oder hier bei uns an. Da ist nichts mehr zu machen.

Es strömen stetig weiter illegale Einwanderer aus dem islamischen Orient und Afrika hierher. (10) Viele davon sind auch radikalisiert, bringen islamischen Fundamentalismus und Antisemitismus mit. (11) Abgesehen davon, dass sie in ihrer absoluten Mehrheit keinerlei Qualifikationen mitbringen, vielfach nicht einmal richtig lesen und schreiben können.(12)

Überdies sind sie völlig anders sozialisiert als die vielen feminisierten und verweichlichten Jungmänner unseres Landes. Da ist es nichts Besonderes, den eigenen Willen ggf. auch mal mit körperlicher Gewalt durchzusetzen.

Wir erinnern uns an Ellwangen. Vor kurzem hielt eine Menge aus Einwanderern die Polizei unter Drohungen davon ab, einen Illegalen zur Abschiebung abzuholen. (13)

Da bekamen wir einen kleinen Vorgeschmack dessen, was sich, so glaube ich, noch vielfach wiederholen wird.

Wobei ich für die Kerle von Ellwangen sogar ein gewisses Verständnis habe. Die müssen sich doch total verarscht verkommen. Erst ruft man sie her („REFUGEES WELCOME!“) und überschlägt sich dabei vor Enthusiasmus, dann erzählt man ihnen was von Abschiebung.

Nach der Abschaffung der Grenzen sind mehr junge, wehrfähige Kerle in dieses Land geströmt, als die BRD und die DDR im Kalten Krieg unter Waffen hatten. Sind wir aber ruhig mal großzügig und gehen davon aus, nur eine Minderheit von diesen Männern gewaltbereit ist. Aber selbst wenn nur 20 oder 30 Prozent bereit wären, ein Bleiberecht auch mit Gewalt zu erzwingen, hätte unsere chronisch überforderte Polizei bereits ein riesiges Problem.

Und ich denke, es wird so kommen: einerseits wird es vielfach Bedrohungen von Polizisten geben, viele junge Männer werden sich einfach zusammenrotten und mit erhobenen Fäusten, ggf. auch mit ein paar Waffen erzwingen, dass sie hier bleiben dürfen. Außerdem stehen ja noch die Sturmtruppen der Antifa und viele, viele, viele Gutmenschen bereit, die mit Sicherheit auch gern gegen Abschiebungen auf die Straße gehen werden. Ich sehe sie schon vor meinem geistigen Auge, sie tragen Spruchbänder und Schilder, auf denen Parolen stehen wie

„Kein Mensch ist illegal!“, „Obergrenzen für Nazis!“ (Neulich bei einem Spaziergang gesehen; der Spruch war an eine Wand gesprayt), „Nazis raus, Refugees rein!“, „Refugees Welcome, Nazis Not Welcome“ etc. (Wobei unter „Nazi“ alles subsumiert wird, was die Open-Border-Ideologie nicht teilt.)

Am Ende wird sich Merkels Wunsch erfüllen. Das Illegale wird einfach mal flugs legal gemacht. Irgendein Schlupfloch wird sich finden. Und selbst wenn nicht: wir sehen ja, dass eine Regierung das geltende Recht ohne Weiteres ignorieren kann, ohne dass es die geringsten Konsequenzen für sie hat. (14) Es werden unumkehrbare Tatsachen geschaffen.

Europa ist von Kultur-Nihilismus, Lebensmüdigkeit (den Begriff bitte ich ganz wörtlich zu verstehen) und Selbsthass erfüllt. Unglücklicher Weise sind auch die Universitäten davon erfasst worden und fungieren nicht als Korrektiv. Dort geht es vielfach nicht mehr um Wissensvermittlung, sondern um ideologische Formung – natürlich in linke Richtung, welche auch sonst? (15)

An Wissen fehlt es ja nicht. Wir wissen, warum das Römische Reich untergegangen ist, aber Europa wiederholt die Fehler trotzdem. (16) Dabei könnte es so einfach sein: sich an Australien ein Beispiel nehmen und nicht nachmachen, was die Römer getan haben!

Denn Ideologie zählt längst hundert Mal mehr als Wissen. Man muss die „richtige“ Gesinnung haben, dann wird man geschätzt und akzeptiert. Selbständiges Denken führt dagegen schnell mal zum Ausschluss aus der Gemeinschaft der „Anständigen.“

Einen großen Teil der Medien kann man sowieso vergessen. Die sind auch kein Korrektiv, sondern Sprachrohr des Establishments.

Meine Wahrnehmung ist, wie die jedes Menschen, subjektiv. Ich kann nur über das reden, was ich persönlich erlebe. Und ich sehe, dass ich mich in einer eindeutigen Minderheitenposition befinde. Für Leute meines Alters bin ich sowieso ein Nazi, da ist ein Dialog kaum oder in nur sehr geringem Umfang möglich. Den meisten ist egal, was passiert. Wieder andere sind völlig d’accord damit und finden die – fragt mich nicht, wieso – die Merkel klasse.

Was ich mal Heimat nannte, löst sich auf. Vieles von dem, was ich mit „Heimat“ verbinde, gehört schon jetzt der Vergangenheit an. Es hilft nichts, sich darüber Illusionen zu machen.

Im Grunde fühle ich mich schon jetzt heimatlos. Das werde ich zwar für den Rest meines Lebens nicht richtig verarbeiten, aber andere müssen mit noch ganz anderen Problemen fertig werden. Anabel Schunke hat schon vor fast zwei Jahren sehr gut auf den Punkt gebracht, wie es auch mir geht:

„Als „wichtiges integrationspolitisches Signal“ sehen die Grünen die Verfassungsänderung, die vor wenigen Tagen im nordrhein-westfälischen Landtag beschlossen wurde. Künftig wird hier bei der Vereidigung nicht mehr auf das „deutsche Volk“ geschworen, sondern auf das Land Nordrhein-Westfalen. Statt „dem Wohle des deutschen Volkes“ heißt es nun für die Abgeordneten „dass ich meine ganze Kraft dem Wohle des Landes Nordrhein-Westfalen widmen“ werde. Die Durchsetzung einer „diskriminierungsfreien Eidesformel“ sei ein Erfolg, wird der stellvertretende Vorsitzende der Landtagsfraktion der Grünen zitiert. (…)

Einmal mehr möchte man die Grünen an dieser Stelle fragen, was eigentlich ihr Problem mit Deutschland und den Deutschen ist und worin sich Einwanderer eigentlich integrieren sollen, wenn man alle Bezugspunkte, jegliche nationale Identität im Antidiskriminierungseifer abgeschafft hat. Die viel entscheidendere Frage, die ich mir allerdings gerade in diesem Moment stelle, ist, in was ich mich eigentlich künftig noch integrieren soll. Wo meine Bezugspunkte und meine Identität sein werden und ab wann man eigentlich als Deutscher für sich beanspruchen kann, dass man von den eigenen Politikern und Teilen der Gesellschaft diskriminiert wird.

Denn während ihr mir das Recht auf immer mehr Bezugspunkte nehmt, das Recht, Deutschland als meine Heimat anzusehen, mich als Deutsche zu sehen und mich auch darüber ein Stück zu definieren, ohne gleich als Rassist abgestempelt zu werden, im weitesten Sinne so etwas wie stolz zu sein – gesteht ihr anderen zu, ihre kulturelle und nationale Identität in einer Art und Weise vor sich herzutragen, dass ich meine Freiheit immer mehr bedroht sehe. Dass mein Anteil an der Kultur dieses Landes und der Mitsprache darüber, wie diese weiter aussehen soll, stetig kleiner wird.

Und so ist es nur logisch, dass während ihr mich und andere dafür belächelt, dass wir uns noch so etwas wie ein Recht auf unsere Heimat und den Erhalt spezifischer kultureller Gepflogenheiten einräumen, ihr euch für die kulturellen und religiösen Befindlichkeiten von Menschen mit Migrationshintergrund in den Staub werft. In den Augen von Grünen, Linken und anderen vermeintlichen Weltverbesserern habe ich doch längst nicht mehr denselben Wert. Soll ich doch längst einfach nur noch die Klappe halten, wenn ich kein dämlicher Rassist sein will und andere kulturelle und religiöse Eigenheiten – mögen sie noch so demokratie- und frauenfeindlich sein – bis zur Selbstaufgabe tolerieren. (…)

Ich habe nie in meinem Leben über Auswanderung nachgedacht. Deutschland war meine Heimat, in der ich mich immer wohl gefühlt habe und mit der ich mich so weit identifizierte, dass es für mich fast schon einem Verrat gleichgekommen wäre, wenn ich mich aus dem Staub gemacht hätte. Wenn ich nicht hier, sondern woanders arbeiten, leben und Steuern zahlen würde. Dieses Land hat mir viel gegeben und irgendwie habe ich es immer als meine Pflicht angesehen, ihm auch etwas zurückzugeben. Dieses Pflichtgefühl schwindet allmählich.

Auswandern? Der Gedanke des Auswanderns ist heute fast an jedem Tag präsent. Auf einmal spricht man mit Freunden über Länder, in denen vielleicht noch kein political correctness-Wahn herrscht.

Wo man auch noch als Nachfahre der bösen weißen Kolonialisten, Imperialisten und Nazis jemand sein darf. Wo man noch so etwas wie Stolz ob der eigenen Identität und Herkunft empfinden darf, auch wenn man kein Türke oder Araber ist. Die Auswahl ist begrenzt. Längst ist Deutschland nicht mehr das einzige westliche Land, was die Toleranz bis zur Selbstverleugnung praktiziert, auch wenn wir zweifelsohne wohl der Spitzenreiter sind. Allein, dass ich so oft darüber nachdenke, zeigt mir, wie entwurzelt ich mich mittlerweile fühle und wie sehr es Politik und Medien mittlerweile schon geschafft haben, meine Identifikation mit diesem Land aufzulösen, es so radikal und ohne Rücksicht durch andere verändern zu lassen, dass ich mich nicht mehr wohl fühle.

Denn ja, während ihr so vehement darauf erpicht seid, anderen eine Heimat zu geben, sich so weit anderen kulturellen und religiösen Befindlichkeiten anzupassen, damit sich auch ja niemand ausgegrenzt fühlt, nehmt ihr mir meine Heimat weg und grenzt mich aus. Während ich nur zu tolerieren habe, stellen längst andere die Forderungen und breiten sich mit ihren Wertvorstellungen in einem Maße im öffentlichen Leben und Diskurs aus, dass von dem Land, dass ich eigentlich so mochte, immer weniger übrig bleibt. Ja, nichts in dieser Welt ist statisch. Länder, Menschen, Kulturen, Werte – all das hat sich schon immer verändert und wird sich auch weiterhin verändern. Aber heißt das automatisch, dass ich nichts erhalten kann, was sich als gut herausgestellt hat? Dass ich frauen- und demokratiefeindliche Ideologien tolerieren muss? Dass ich mich damit abfinden muss, wenn sie die von uns so teuer erkämpften liberalen Werte verdrängen? Auch hier bleibt meine Antwort gleich: Nein. Muss ich nicht.

Der fundamentalste Fehler, neben der Hofierung des zivilisatorischen Supergaus namens Islam, ist der gleichzeitige Versuch, der Wegnahme von Identität bei uns anderen. Menschen brauchen Identität. Nicht nur als Einwanderer. Im Prinzip machen wir nichts anderes als unser ganzes Leben an ihr zu feilen, sie auszudifferenzieren und zu festigen. Es ist die Frage „Wer bin ich?“, die uns alle beschäftigt und deren Beantwortung so wichtig ist für die eigene Selbstsicherheit, das politische Verständnis, den Umgang mit anderen Menschen.“ 17

Tja, was ein Pflichtgefühl gegenüber Deutschland angeht, so muss ich gestehen, dass sich das bei mir inzwischen weitgehend aufgelöst hat. Ab und zu meldet sich „in the back of my mind“, wie der Engländer sagen würde, noch was, aber diese innere Stimme ist schon so leise geworden, dass man sehr genau hinhören muss, um überhaupt etwas mitzukriegen.

Wie wird es weitergehen?

Im Moment ist folgendes Szenario realistisch:

Europa wird einfach überrannt. Wenn sich genug kräftige, entschlussfreudige Männer aus Afrika und dem Orient zusammentun, werden sie keine Schwierigkeiten haben, hier einfach einzumarschieren. Wer soll sie aufhalten? Die völlig desolate Bundeswehr? Die chronisch überforderte Polizei?

Wir sind eine alternde, schwächelnde Population, die überdies zu einem großen Teil gar nicht willens ist, hier irgendetwas zu verteidigen. Wer sollte also so etwas wie Grenzschutz übernehmen?

Noch etwas kommt hinzu: Angenommen, es gelänge in Bälde, Angela Merkel zu stürzen und sie mit einem wohl verdienten Arschtritt aus dem Kanzleramt zu befördern, was dann? Medien, Universitäten, diverse Parteien sind längst auf links-grüne Open-Border-Ideologie, auf Islam-Appeasement, auf Selbstaufgabe, auf Selbstverachtung gepolt.

Erschwerend hinzu kommt die milliardenschwere Migrantenbetreuungsindustrie aus Sozialarbeitern, Integrationshelfern, Rechtsanwälten, Coaches, was es nicht alles gibt, die mit der Selbstzerstörung Deutschland noch den großen Reibach machen und dementsprechend das ihrige dazu tun werden, dass der Zustrom von außen bloß nicht abreißt.

Angela Merkel ist nur ein Symptom, nicht die Ursache der deutschen Selbstzerfleischung.

Angenommen, es würde tatsächlich die Wiedereinführung des Grenzschutzes beschlossen und man würde beginnen, die Illegalen des Landes zu verweisen.

Es wäre wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Medien und scharenweise Gutmenschen Sturm laufen, mit irgendwelchen herzzerreißenden Fotos von Frauen und Kindern hausieren gehen und im Nu erwirken, dass man das Schützen der Grenze und das Abschieben tunlichst wieder bleiben lässt.

Jedenfalls steht zu befürchten, dass die links-grüne Macht noch so lange erhalten bleibt, bis hier so viele Einwanderer rein geströmt sind, dass die demographische Zerstörung Deutschlands bzw. auch anderer europäischer Länder nicht mehr zu ändern ist.

Ich lege keinen Wert darauf, mit diesen Gedanken Recht zu behalten. Mein aufrichtiger Wunsch ist, dass ich mich irre, aber das ist meine ehrliche Meinung.

***

Quellen:

1. Jürgen Fritz Blog, 18.4.2018: „Was hat sich seit der Bundestagswahl getan?“ https://juergenfritz.com/2018/04/18/wahl-o-matrix-april-2018/

2. Philosophia Perennis, 7.5.2018: ‘„Deutschland ist Dreck!“ – Jan Böhmermann, das linksradikale Milieu und kriminelle Menschenschmuggler‘ https://philosophia-perennis.com/2018/05/07/deutschland-ist-dreck-jan-boehmermann-das-linksradikale-milieu-und-illegale-menschenschleuser/

3. Die Achse des Guten, 1.10.2017: „Allein unter Flüchtlingen“ von Eugen Sorg http://www.achgut.com/artikel/par_ordre_de_mutti

4. ebd.; siehe Kommentarbereich

5. Siehe z. B. meine Artikel „Das ekelhaft reine Gewissen“, „Happy Birthday, Israel“ und die beigefügten Quellenverweise

6. Junge Freiheit, 13.6.2017: „Judenhaß hat viele Gesichter“ von Thorsten Brückner https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2017/judenhass-hat-viele-gesichter/

7. Lizas Welt, 6.8.2007: „In memoriam Eike Geisel“

In memoriam Eike Geisel

8. Die Achse des Guten, 8.4.2018: „Afrikas Malaise und und die letzte marxistische Legende“ von Markus Somm http://www.achgut.com/artikel/afrikas_malaise_und_und_die_letzte_marxistische_legernde

9. Pew Research Center, 27.1.2011: „The Future of the Global Muslim Population“ http://www.pewforum.org/2011/01/27/future-of-the-global-muslim-population-regional-europe/

10. Basler Zeitung, 23.4.2018: „Europa am Scheideweg“ von Bassam Tibi https://bazonline.ch/ausland/europa/europa-am-scheideweg/story/13285835

Welt Online, 4.11.2016: „Wie soll Europa 800 Millionen Afrikaner versorgen?“ von Gunnar Heinsohn https://www.welt.de/debatte/kommentare/article159262567/Wie-soll-Europa-800-Millionen-Afrikaner-versorgen.html

11. Basler Zeitung, 13.3.2017: „Die Rückkehr des Judenhasses“ von Bassam Tibi https://bazonline.ch/ausland/standard/die-rueckkehr-des-judenhasses/story/17648613

Siehe auch meinen Artikel „Nur eine kleine Minderheit? Studien zum islamischen Fundamentalismus“ und die beigefügten Quellen

12. Die Zeit, Nr. 47 / 2015: „Zwei Drittel können kaum lesen und schreiben“ https://www.zeit.de/2015/47/integration-fluechtlinge-schule-bildung-herausforderung

13. Focus Online, 2.5.2018: ‘„Sie drohten uns“: Polizei gibt Details über Abschiebe-Protest von Asylbewerbern bekannt‘ https://www.focus.de/politik/deutschland/fluechtlingsunterkunft-in-ellwangen-sie-drohten-uns-polizei-gibt-details-ueber-abschiebe-protest-von-asylbewerbern-bekannt_id_8864411.html

Philosophia Perennis, 3.5.2018: „Asylantenheim Ellwangen: Geplante Waffenkäufe, Drogen und hohe Geldbeträge“ https://philosophia-perennis.com/2018/05/03/asylantenheim-ellwangen-geplante-waffenkaeufe-drogen-und-hohe-geldbetraege/

14. Die Achse des Guten, 7.5.2018: „Die Massenzuwanderung war Unrecht. Das ist kein Mythos.“ von Thilo Sarrazin http://www.achgut.com/artikel/die_massenzuwanderung_war_unrecht_das_ist_kein_Mythos

Die Achse des Guten, 7.4.2018: „Recht an der Grenze“ von Alexander Peukert http://www.achgut.com/artikel/recht_an_der_grenze

15. Conservo, 4.5.2018: „Universität – Politische Indoktrination und Massenverbildung?“ https://conservo.wordpress.com/2018/05/04/universitaet-politische-indoktrination-und-massenverbildung/

16. Stefan Molyneux (Freedomain Radio): „The Truth About The Fall of Rome: Modern Parallels“ (Veröffentlicht: 3.8.2016) https://www.youtube.com/watch?v=qh7rdCYCQ_U

17. Tichys Einblick, 1.7.2016: „Ihr nehmt mir meine Heimat“ von Anabel Schunke https://www.tichyseinblick.de/meinungen/ihr-nehmt-mir-meine-heimat/

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Barbara
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Barbara

jahrelang Die Grüne und Die Linke Partei gewählt aus ökologischen und tierschutzgründen bis ich merkte wie man von dieser Partei in erter Linie DIE GRÜNE NUR verschaukelt und angelogen wird; was die illgeale Masseneinwanderung betrifft bin ich erst seit 2105 aufgewacht mit 70 Jahren!! Ich lasse mir das nicht gefallen als RECHTS oder NAZI beschimopft zu werden ……..

syrakus
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über 80% der deutschen meckern rum über die zustände in unserem lande! zurecht!
warum haben aber 80% dieser nörgeler nicht den ARSCH IN DER HOSE AfD zu wählen?????????????trauen wir uns das nicht?

Wilhelm
Gast
Wilhelm

Denk ich an das heutige Deutschland, dann bin ich nicht nur „um den Schlaf gebracht“. Meine Heimat(Habe ich überhaupt noch ein Recht auf sie?)wird zerstört und mir der Boden unter den Füßen weggezogen. Meine christliche Kultur geht verloren. In den Medien wird mir mit“Erfolgsmeldungen“eine „heile Welt“ vorgegaukelt. Die Nachrichten kommen mir vor wie Märchen aus einer anderen Zeit: Es war einmal.

thomas
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thomas
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Wenn man nur Deutschland betrachtet dann mag das stimmen. Aber wenn man mal auf die anderen Europäischen Völker schaut dann sieht man immer mehr die Aufstehen wie die Briten mit Ihrem „No“ zur Merkel Invasion. Die Ungarn, die Polen, die Tschechen. Die Österreicher haben eine Regierung gewählt die gegen die Masseninvasion sind. Die Franzosen und Holländer haben es (noch) knapp verpasst…

reiner
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reiner
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Keine bezahlbaren Wohnungen für das eigene Volk da, aber 10000 zusätzliche Afrikaner und weitere Zuwanderer jeden Monat aufnehmen. Da zahlt der Staat sogar Wuchermieten für deren Unterbringung.
Volkksverrat!

Uferschwalbe
Gast
Uferschwalbe
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Ich kann den Beitrag nur zu gut verstehen.
Da ich bislang nicht wegzog, wohne ich nun in einem sehr islamisch geprägten Umfeld in Deutschland.
Wegziehen oder integrieren sind die Optionen, denn Ich fühle mich Hier vermehrt als tolerierter Fremdkörper.
Vor meiner Eingangs-Tür, ist Deutschland längst Geschichte.
Rassist bin ich nicht.

j.heller
Gast
j.heller

Gerade wie ich den Kommentar geschrieben habe kam mir diese elektrisierende Idee: ein neues Deutschland für die Millionen die ihre Heimat behalten wollen. Die Menschen dafür gibt es ja.Ein zumindest kleines Territorium sollte zu bekommen sein. Oder sollen wir alle uns in der Diaspora zerstreuen und dort mehr oder weniger auflösen? Für die BRD ist der Zug abgefahren, die Linksgrünen haben gewonnen.

j.heller
Gast
j.heller
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Es gibt die Möglichkeit dass die Deutschen denen all das das Herz bricht, und die das Gute am Deutschen bewahren und in ihm leben wollen, zusammen tun. Und sich eine neue Heimat schaffen die sie dann verteidigen gegen Verräter und Ursupatoren. Es gibt Kleinstaaten weit unter einer Million, und für dieses neue Deutschland, gäbe es sicher mehrere Millionen. Ich wäre dabei.

Torsten Becker
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Torsten Becker
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Alternativszenario: wenn in 3-5 Jahren Draghis Lügenmärchen von der Eurorettung einstürzt und es zu Wirtschaftskatastrophe, Bankensterben und Hyperinflation in Europa kommt, werden die Karten neu gemischt. Denn wenn der grüne Gutmensch nicht mehr seinen Soja-Latte-Macchiato in der Biolounge zahlen kann, hört auch für ihn der Spaß auf. Und Wirtschaftsmigranten wollen keine Wirtschaft neu aufbauen.

Liesl Pompe
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Liesl Pompe
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Artikelbewertung 100% Zustimmung.Danke. Wenn ich noch jünger wäre, würde ich nach Österreich auswandern. Mein Sohn mit Frau hat es letztes Jahr getan und fühlt sich dort im schönen Burgenland sehr wohl. Mein Ururgrossvater hat übrigens das Pommernlied gedichtet.Wer mag, einfach bei google eingeben. Es erzählt von der Liebe zur Heimat.

Aquiel Atreides
Gast
Aquiel Atreides

Politik & Wirtschaft in Europa hat nicht begriffen, die Realität dessen, wenn Mio. von kulturfremden, archaisch sozialisierten Menschen aus destabilisierten Ländern hier unbegrenzt einwandern.
Es geht dann nicht mehr um die Chancen der Einwanderer sich hier zu integrieren sondern faktisch um die Chancen der Bevölkerung Europas dies dann gesamtgesellschaftlich & kulturell zu überleben.

Demokrat
Gast
Demokrat

Mir ist übrigens die Liebe zu meiner Heimat so selbstverständlich wie jede andere Liebe, die ich empfinde. Jede Frage, warum ich denn liebe und wofür, Ist vollkommen überflüssig und fehl am Platze. Denn es ist mit der Liebe wie mit dem Glauben: Wer eine Begründung braucht, um zu lieben oder zu glauben, glaubt oder liebt nicht wirklich. Und wer danach fragt ebensowenig…

Steve
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Steve
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Volle Zustimmung!
Ich habe lange überlegt aber mittlerweile steht für mich fest dass ich Deutschland den Rücken kehre sobald ich meine berufliche Umorientierung (Informatik Studium) abgeschlossen habe.

Uli
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Uli
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Alles gut erklärt, alles entwickelt sich dahin, alles was hier im Lande geschieht ist die
Basis für eine Weltrevolution unvorstellbaren Ausmasses,schlimm das es nicht alle im Land
begreifen oder begreifen wollen. Erst wenn diese Realitätsverweigerer wie Gäste im eigenen
Land behandelt werden und um ihr Gut und Habe bangen müssen werden es alle begreifen,hoffentlich ist dann noch Zeit.

Lümrod
Gast
Lümrod

Für narzisstische Persönlichkeiten ist es ein berauschendes Gefühl über die Macht zu verfügen ganzen Völkern ihre Länder wegnehmen oder ganze Völker auslöschen zu können. Unter den derzeitigen politischen Drahtziehern gibt es eine ganze Menge solcher Psychopathen.

Balthasar
Gast
Balthasar

Es hat auf Dauer keinen Sinn zu fliehen, denn die UNO wird ihren Plan zur Schaffung der NWO überall durch ziehen und jedes Land unterwerfen, es sei denn man stoppt sie und zerschlägt deren Helfer, das Bürokratiemonster Brüssel, aber es gibt genug Vasallen die geopolitisch die Unterwerfungskriege durchführen. Vor diesen größenwahnsinnigen war die Welt relativ friedlich, Europa ist nur das derzeitig

E. Kant
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E. Kant
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Google : Windrush immigrants

Interessant was England gerade macht um die Fehler der Vergangenheit auszumerzen. Arbeiter aus der Karibik einführen ( 70 jahre zurück) Merkel macht das gleiche heute!

Evi Dent
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Evi Dent

Diese „Wir-Schuld“ ist gezielt angesetzt und wird auch weiterhin wirken. Auch an den immer noch aufgefundenen Fliegerbomben sind wir schuld und bezahlen die Beseitigung, ganz zu schweigen von den vielen Treffern dazumal. Deutsch zu sein ist nicht leicht!

E. Kant
Gast
E. Kant
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An alle die jung sind und eine gute Ausbildung haben: RAUS AUS DEUTSCHLAND!

RIP
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RIP
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… Das schlimmste ist: Mir kommen keine Tränen in die Augen, was aber der Fall sein sollte. Es ist eine Leere in mir, die das verhindert. Dort, wo sich einst das „innere Deutschland“ in mir befand, das subjektive Abbild dessen, womit ich mich identifizieren und so mit der äußeren Welt verbinden konnte. Heimat, Volk und Vaterland also, profan gesagt. Man vermisst es erst richtig, wenn es weg ist.

O.L.I.T.A
Gast
O.L.I.T.A

‚Angela Merkel ist nur ein Symptom, nicht die Ursache (…)‘
100% Zustimmung. Was heute im Grossen passiert, sah ich zuvor identisch im ‚Kleinen‘ (…)
Allein der Begriff „deutsche Selbstzerfleischung“ zeigt, wo der Hammer hängt: Es war nicht Liebe oder Mitgefühl, das Deutsche zum Noch-mehr-Einwanderer-Fordern bewogen hat: Es war (Nächsten!-)HASS und Korrumpierbarkeit.

Absalon von Lund
Gast
Absalon von Lund

Der Umgang mit der Schuld ist das Problem. Schuld kann nur von Gott vergeben werden. Die Beichtstühle sind aber leer. Die Beichte ist katholisch. Protestanten, die die Politik bestimmen, kennen dieses Sakrament nicht. Als Ausweg begeben sie sich heuchlerisch auf das Niveau von Einzellern und Moralisieren. Der Mensch ist aber kein Einzeller!!!

KWK
Gast
KWK

Herr Lauber hat einen wichtigen Aspekt ausgelassen: die Akzeptanz der Migrationspolitik durch die Mehrheit der Wähler beruht darauf, dass momentan nur wenige aus dieser Gruppe signifikant durch die Zuwanderung beeinträchtigt werden. Spätestens wenn die Euro- und Bankenkrise harte finanzielle Einschnitte bis hinein in die Mittelschicht verursacht, wird die derzeitige Politik hinweggefegt.

Bernd
Gast
Bernd

Ich bin davon überzeugt, dass wir uns in der Endzeit befinden. Beim Übergang in ein neues Weltzeitalter stirbt immer der größte Teil der Menschheit. Was dieses Ereignis sein wird weiß ich nicht mit Bestimmtheit, sehr wahrscheinlich aber wird die Sonne ab Herbst 2019 eine sehr abrupte Klimaänderung mit Eiszeit (= große Kälte, großer Hunger) herbei führen. Siehe z.B. John Casey ‚Upheaval‘.

Christina König
Gast
Christina König

Wenn wir Schuld abtragen wollen, weshalb holen wir uns dann 1,5 Millionen Antisemiten ins Land? Wir hatten einst die Gnade der späten Geburt, die haben wir heute nicht mehr!

Heenes
Gast
Heenes
Meine Artikelbewertung ist :
     

Ich befürchte, Auswandern ist auch nicht die Lösung. Europa wird überrannt werden. Ich befürchte, dass die Visegrad Staaten der finanziellen Erpressung nicht Stand halten können auf Dauer. Und sie werden die Deutschen wieder kollektiv dafür verantwortlich machen, dass es so kommt und uns alle hassen. Nichteuropäische Länder haben hohe Hürden. Vorschlag: Auswandern, wohin, hier mal aufgreifen.

Sus Scrofina
Gast
Sus Scrofina
Meine Artikelbewertung ist :
     

Aufarbeitung (d. Geschichte) ist nicht das gleiche wie Verarbeitung (d. damit verbundenen Emotionen). Verarbeitung d. NS-Zeit, unseres größten Traumas, gab es, trotz ständiger Beschäftigung damit, noch nicht. Deshalb gedeiht auch der Selbsthass hierzulande so prächtig. Und aus Selbsthass kann schnell auch wieder Hass auf Andere werden. https://philosophia-perennis.com/2018/03/23/schrei-nach-liebe/

foxxly
Gast
foxxly

………abgesehen von unserer vergangenen schuld,- da will ich nichts beschönigen,- werden wir Deutsche jetzt „ent-heimatet“. die hat noch einen anderen wesentlichen grund:
heimat und kultur ist der feind der globalen eliten.mit heimat und kultur gehen sind auch willen und stolz verbunden. dies ist dem internationalen kapitalverkehr und elitenwachstum längst ein dorn im auge.

Jürg Rückert
Gast
Jürg Rückert

Ein autoaggressiver Reflex macht uns zu den Ursächern aller Probleme: Wir waren es, wir müssen nun …
Es ist Fleisch gewordener, selbstmörderischer Autorassismus. Die Kirchen als Cheerleader vorne weg. Ein Papst, der sich um den Sieg Mohammeds sorgt.
Der Treuebruch ist unheilbar geworden. Oh Gott, schaffe uns neue Hirten!

Jürg Rückert
Gast
Jürg Rückert

Babylon
Die fressende, nagende, beißende scheißende
die zehrende, mehrende, mindernde, plündernde
die bratende, gähnende, tränende, hämende
mordende Tanztenne Babylons:
unsere Heimat, hurra!

Karin Adler
Gast
Karin Adler

Am Besten kann man Menschen kontorlieren und lenken wenn man ihnen ein Schuldgefühl einredet oder es verstärkt.Kein Anderes Volk wird für die Süden ihrern Vorfahren in die Pflicht genommen. Wer Schuld feststellt und wer verurteilet muss eine neutrale Person sein,sagt dann aber auch das Strafmaß und wann diese Strafe vorbei ist.Sies alles ist in D. nicht der Fall.

Robert NS CA
Gast
Robert NS CA

Werter Herr Lauber, das Thema wohl ist spannend zu beobachten, wie hier Unwissenheit mit Ideologie gepaart ein Standpunkt formt, der den Herrschenden zu pass kommt. Good Job, so wollen es wir gerne lesen, wenn sich das Viehpack gegenseitig mit Mist bewerfen und am liebsten selber dahin raffen. Mission accomplished. UNO per tutti, tutti kaputti per UNO, kann ich dazu nur sagen.

Donna
Gast
Donna

1. Meine pers.Vergangenheit beginnt 1951.
2. Sollten wir tatsächlich wieder auf eine Katastrophe zusteuern, sind dann die heutigen Mahner und Kritiker sowie deren Kinder und Kindeskinder auch mit einer unlöschbaren Erbschuld behaftet? Diese Mahner gab es 1933 auch, sie kämpften (vergeblich) wie die Heutigen gegen einen übergroßen Gegner. Schuldig aber spricht man immer alle Deutschen.

Rasio Brelugi
Gast
Rasio Brelugi

Man stelle sich nur mal vor, da plärrt einer in Israel: „Es gibt kein jüdisches Volk!“ Dann ist klar, was er ist: Er ist ein antisemitischer Rassist. Und wenn einer der grünen Oberen sich hinstellt und ruft:“Es gibt kein Volk!“, und damit meint „Es gibt kein deutsches Volk!“, dann ist er nichts anderes als ein antideutscher Rassist!

Ein Ausländer
Gast
Ein Ausländer

Teil 4)Die, die es erkennen sich Sorgen und darauf aufmerksam machen, werden wie Aussätzige behandelt und von der Gemeinschaft kalt gestellt. Aber wie George Orwell es trefflich formulierte: Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen die sie aussprechen.

Ein Ausländer
Gast
Ein Ausländer

Teil 3)Zusammenhalt,Zugehörigkeit existiert nicht,ist über jahre erfolgreich weggezüchtet worden.Wer aber nicht weiß,woher er kommt,weiß in der Regel auch nicht,wohin er will.Ihr jedoch,euch kümmert das gar nicht und deshalb geht ihr auch zu Grunde.Das geschieht nicht über Nacht,aber die Saat ist gelegt und die zukünftige Generation wird es ernten.Nur wird diese Generation nicht die euere sein.

Ein Ausländer
Gast
Ein Ausländer

Teil 2)kommt und was eure Geschichte,die Geschichte eurer Ahnen ist und dementsprechend ist es euch auch gleichgültig in welche Richtung sich eure Zivilisation bewegt.Die,die zu euch kommen,deren Glaube,Kultur und Bräuche bauen genau darauf auf,was euch komplett gleichgültig ist.Na was denkt ihr,nachdem die es erkannt haben was die von euch denken,von euch halten und schlussendlich euch behandeln.

Ein Ausländer
Gast
Ein Ausländer

Teil 1) Als einer der hier fast seit 40J lebt muss ich euch sagen,so leid es mir auch tut,ob es ihr wollt oder nicht,dieser demographische Druck aus Afrika und Arabien wird euch ersticken,weil ihr euch selbst hasst und eure Kultur euch völlig gleichgültig ist. Wer aber keine Kultur hat,hat auch keine Zukunft. Ihr interessiert euch nicht wer ihr seid, ihr interessiert euch nicht woher ihr…

maru
Gast
maru
Meine Artikelbewertung ist :
     

Ich fühle mich immer mehr wie auf der Titanic, wo einige noch völlig ahnungslos tanzen, essen oder Tee trinken, während ich mich bereits davon überzeugen konnte, daß die Rettungsboote nicht reichen werden.

Hoffentlich kommt Leonardo noch rechtzeitig mit dem Holzbrett um die Ecke, auf das ich raufklettern kann, während er absäuft. Blubb, blubb.

Ben
Gast
Ben

Es ist leider so, dass ich die gleichen Gedanken habe. Es ist eine zum Teil lähmende Angst. Auch ich muss immer wieder in Gesprächen erfahren,dass die meisten meiner Gesprächspartner der Meinung sind, dass es uns doch gut gehe und Frau Merkel eine doch ziemlich gute Arbeit macht. Die meisten lassen sich von den Systemmedien „informieren“.

E. Kant
Gast
E. Kant
Meine Artikelbewertung ist :
     

Adieu, Deutschland!

ICH BIN SEIT 40 JAHREN ALS DEUTSCHER INTERNATIONAL TÄTIG.. UND ICH ERKENNE DAS DEUTSCHLAND KEINE ZUKUNFT HAT!

Till
Gast
Till

Es könnte sein, dass wir wieder auf so eine Katastrophe wie 1933 zusteuern. Es sind kriminelle, korrupte Menschen an der Macht. Er werden gerade Lager (Ankerzentren) gebaut, was übrigens schon 2015 bei der EU, also vor der „Asylkrise“ geplant war. Was wenn in den Lagern Situationen hochkommen bei denen „Flüchtlinge“ sterben. Hat dann wieder das deutsche Volk die Schuld?

Albatros
Gast
Albatros

Dass Deutsche aus der Heimat vertrieben werden geht länger über Jobcenter, da im eigenen Land für sie angeblich keine Arbeitsplätze vorhanden sind, Stellenabbau und trotzdem fallen Arbeitsplätze für Migranten vom Himmel. Teure Demografie- und Rentenlüge! Dubiose Firmen entfernen brachial Einheimische aus ihren Vierteln für die Umsiedlungspolitik oder drücken Mietern neue Schätzchen als Nachbarn..

Till
Gast
Till

Die Deutschen habe Ihre Teilschuld an beiden Kriegen abgleistet. Mehr als nötig war. Wir zahlen noch heute. Der 1. WK ist 2010 abgezahlt worden. Jetzt sind die anderen Nationen dran Ihren Teil zu opfern für die bis zu 16 Mio deutschen Opfer, von denen die meisten erst nach Kriegsende, also in Friedenszeiten durch die Handlungen oder Gewalt der Alliierten den Tod fanden.

Lümrod
Gast
Lümrod

Die Lösung der Probleme scheint so einfach wie nahezu nicht erreichbar zu sein.Es m u s s jene Politikerclique von der Macht entfernt werden deren politischer Wille die Herstellung der gegenwärtigen Zustände ist.Nur das wäre (logischerweise!)der einzige Weg eine Veränderung herbeizuführen! Alles was diese Politikerclique in Kalmierungsabsicht von sich gibt dient den eigenen zerstörerischen Zielen

doci
Gast
doci

Wenn „uns Angela“ abgeschafft würde, wäre der erste Schritt zur Lösung des Problems gemacht.
Und wenn unser Grundgesetz (Verfassung haben wir nicht)eingehalten würde, gäbe es diese Probleme gar nicht.
(Auslandseinsätze der BW, Hörigkeit gegenüber Washington etc.
Aber nur zu, es geht dann den meisten Schlafschafen wie den Erdäpfeln:
Wenn sie in den Dreck reinkommen, gehen ihnen die Augen auf!

Clemens Bernhard Bartholdy
Gast
Clemens Bernhard Bartholdy

Wenn ich mich in Generationen hineinversetze, die ohne europ. Kultur aufgwachsen sind (zB Bach, Mozart, Goethe, Caspar David Friedrich, Velasquez, Nabukov, Tolstoi, Tolkien, Monet, Wagner), die nur Kollegah, Böhmermann, Welke, DSDS, GZSZ, Berlin Tag&Nacht, GNTM, Claus Kl. und Angela M. kennengelernt haben… dann hätte ich auch keinen Grund, für irgendwas zu kämpfen. Für was denn auch?

Uwe
Gast
Uwe

Halten wir es mit Churchill (am 13. Mai 1940):

„We shall not flag or fail.
We shall go on to the end, we shall fight in France,
we shall fight on the seas and oceans,
we shall fight with growing confidence and growing strength
in the air, we shall defend our island,
whatever the cost may be,
we shall fight on the beaches,
…….
we shall never surrender.“

Don Peterson
Gast
Don Peterson

2. Ja, wir haben das Recht unseren Mitbürgern Vormund zu sein und sie zu einem richtigen, Deutschland erhaltenden Verhalten zu Zwingen. Wir Patrioten müßen Elite sein, Elite im Kampf um unser Eigentum dass sich Volk und Deutschland nennt.Fatalismus verbreiten ist Falsch. Was wir brauchen ist Kampfgeist, Mut und Entschlossenheit. Es lebe das heilige Deutschland!

Demians Fledermaus
Gast
Demians Fledermaus
Meine Artikelbewertung ist :
     

Leider wahr…der Autor hat es korrekt zusammenfaßt: wenn weit über die Hälfte der Stimmberechtigten die aktuelle Politik befürwortet, bleibt allen anderen entweder die Pflicht eines jeden Demokraten, die Mehrheitsentscheidung zu akzeptieren und mit den Folgen der Politik zu leben oder aber eben eine Gegend aufzusuchen, wo die Mehrheit der eigenen Überzeugung entspricht….ich geh packen.