(David Berger) Der Veranstalter spricht von 300 Teilnehmern, die Polizei von 150. Wer auch immer recht hat, eine Großdemo ist der „Marsch der Mütter“, den diese zusammen mit Pegida NRW heute in Duisburg veranstalte hatten, ganz sicher nicht geworden.

Auch darüber, woran das lag, gehen die Meinungen auseinander. Während aus den Kreisen der Veranstalter zu hören ist, dass die Polizei mit allen möglichen Sicherheitsmaßnahmen viele Teilnehmer abgeschreckt hätte, dementierte die Polizei diesen Vorwurf. Die freilich politisch sehr einseitig ausgerichtete WAZ schreibt:

„Ursprünglich hatten die Rechten mit 600 Teilnehmern gerechnet. Die Aussage, dass ,ihre Leute‘ am Duisburger Hauptbahnhof festgehalten werden, weist Polizeisprecherin Jacqueline Grahl zurück. „Da steht keiner.“

Auch ob es daran lag, dass Redner auftraten, die vielen potentiellen Teilnehmern zu radikal waren, ist umstritten.

Insgesamt ebenso viele Gegendemonstranten, die monoton die typischen „Antifa“-Litaneien von sich gaben, und deutlich mehr Polizisten, die mit Wasserwerfern und berittenen Kollegen angereist  waren, sorgten dafür, dass alles friedlich verlief.

Von einer rechtsradikalen Demo, wie von den Mainstreammedien berichtet, kann man vermutlich kaum sprechen: „Angst ist nicht rechts“ lautet passenderweise auch eines der Demo-Motti.

Höhepunkt der Kundgebung dürfte wohl die Rede der saarländischen, aus Persien stammenden AfD-Politikerin Laleh Walie gewesen sein: