Die Realsatire der Woche. Gastbeitrag von Georg Martin (Conservo)

Wie erst jetzt öffentlich wurde bzw., wie nicht weiter vertuscht werden konnte, stach im beschaulichen baden-württembergischen Teningen bereits am 6. März ein siebenjähriger Zweitklässler, der als mehrfacher Gewalttäter galt (!) – eine verharmlosende Umschreibung für künftige „Intensivtäter“ – seine Lehrerin in den Bauch.

Laut „Bild“-Zeitung gab es schon vor dem Vorfall mehrere Warnungen vor dem gewalttätigen „Kind“. Der siebenjährige ist seiner Schule offenbar schon länger als gewalttätig bekannt. Das berichtete die „Bild“-Zeitung am Samstagabend unter Berufung auf einen Brief an das Freiburger Schulamt und nach Aussagen der schwer verletzten „gemesserten“ Lehrerin.

Der Siebenjährige hatte seine Lehrerin am 6. März an der Nimburger Grundschule im baden-württembergischen Teningen das Messer mit einer schätzungsweise neun Zentimeter langen Klinge zwecks Bekundung seines Unmutes ´mal eben in den Bauch gestoßen.

(Anmerkung: „Wie sonst hätte der Knabe denn auch in seiner ausweglosen situativen Notlage reagieren sollen?“)

Laut „Badischer Zeitung“ könnte er das Messer aus einer Bastelecke entwendet haben. Er könnte es aber natürlich auch mit in die Schule gebracht haben.

„Ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz muss er jedenfalls nicht befürchten, Messer mit 9 cm langer Klinge sind in der Schule ok.“

Die schwer verletzte Pädagogin gab gegenüber der „Bild“-Zeitung an, sie habe den Jungen auf den Flur gesetzt, weil er den Unterricht gestört habe. Als sie später nach ihm gesehen habe, habe er das Messer in der Hand gehalten. Als sie es ihm wegnehmen wollte, habe er ohne Warnung zugestochen. Sie sei am Bauch schwer verletzt und in einem Klinikum operiert worden.

Die „Bild“-Zeitung zitiert aus einem Brief von Ende Januar an das Freiburger Schulamt.

In diesem heißt es, dass der Siebenjährige schon mehrfach durch gewalttätige Taten aufgefallen sei. Er habe unter anderem Mitschüler geschlagen und gebissen und mit Stühlen umher geworfen. Einmal habe er ein Lineal auf dem Kopf eines Mitschülers zerschlagen.

„Sicherheit der Schüler nicht mehr zu garantieren!“

„Aufgrund der täglichen Vorfälle (!) und seiner stetigen Unberechenbarkeit“ sei für die Sicherheit der Schüler nicht mehr zu garantieren, heißt es in dem Brief, den offenbar der Klassenlehrer des Schülers an das Freiburger Schulamt geschrieben hat.

Mehrere Eltern hätten sich aufgrund des Verhaltens des Schülers verständlicher Weise besorgt um das Wohl ihrer eigenen Kinder gezeigt. In dem Brief wird schließlich darum gebeten, das Verfahren zu beschleunigen, um den Schüler auf eine „spezielle Schule“ zu überweisen, in der besser mit ihm umgegangen werden könne.

Das Schulamt Freiburg hat zu dem Bericht bislang keine Stellung genommen. Ob es in dem Zusammenhang zu einem Ermittlungsverfahren gegen die Lehrerin wegen Kindesmisshandlung, Rassismus oder Volksverhetzung kommt, wurde bisher nicht bekannt.

Auch wird an der Stelle noch zu prüfen sein, ob die Lehrerin nicht Kontakte zu rechtsextremistischen Kreise hatte. Denn: Einen kleinen hilflosen Jungen wegen einer solchen schulischen Bagatelle mutterseelenalleine vor die Türe zu stellen, zeugt schließlich von einer gewissen rechtsgerichteten und gewaltverherrlichenden Gesinnung der Lehrerin.

Des Weiteren wird noch juristisch zu prüfen sein, ob der kleine arme Junge angesichts der für ihn bedrohlichen Situation nicht in Notwehr gegenüber der gewalttätigen Erwachsenen handelte. Aber den linken Ideologen wird dazu bestimmt noch etwas Passendes einfallen.

Schlimmstenfalls müsste die Lehrerin dann mit ihrer Suspendierung vom Schuldienst rechnen.

Von solchen Spekulationen aber zurück zum Fall. Angesichts des erkennbaren Gewaltpotenzials des Schülers, dessen Identität und Nationalität nicht genannt wird – schließlich geht Täterschutz ja bekanntlich vor Opferschutz in Deutschland – wäre es wohl normaler Weise für seine soziale Umwelt besser, den Knirps mit der „vielversprechenden Karriere als Nachwuchs-Killer“ direkt für immer wegzusperren.

Aber was ist schon in unserem Land noch normal? Die Angaben der „Bild“-Zeitung stehen in starkem Kontrast zu früheren offiziellen Berichten.

Die örtliche Polizei, Teningens Bürgermeister, das Jugendamt und das Schulamt hatten den Vorfall an der Nimburger Grundschule zunächst als weniger dramatisch eingestuft, was aber nicht weiter verwundern darf.

Schließlich muss ja besonders im grün-kontaminierten Experimentallabor Baden-Württemberg das hohe Lied von „bunter Vielfalt“, Multikulti, grenzenloser Toleranz und offener Grenzen als grünes Leuchtturm-Projekt aufrecht erhalten werden – koste es, was es wolle.

Und zur Aufrechterhaltung dieser verlogenen Fassade muss man dann halt schon ´mal eine Lehrerin opfern …

Lesen Sie dazu auch: Linksgrünes Multikulti: Grundschule in Berlin wird mit Brutalität der Kinder nicht mehr alleine fertig

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Georg Martin ist Dipl.-Ing., freiberuflicher Unternehmensberater, Freidenker und deutscher Patriot sowie seit vielen Jahren Kommentator bei Conservo, wo der Beitrag auch zuerst erschien.

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