Das banale Ziel hinter betulichen Kampagnen wie #MeToo ist: Der Mann soll solange verschreckt, angeschwärzt und letztlich kriminalisiert werden, bis endlich Ruhe herrscht und nur noch die Frau bestimmt, was Mann darf, was nicht – und vor allem, was er muss. Ein Gastbeitrag von Marcus Franz

In Amerika hat der Filmmogul Harvey Weinstein offenbar über Jahrzehnte versucht, seine Position als (möglicher) Arbeitgeber gegenüber Frauen auszunützen und diese sexuell belästigt. Diverse Schauspielerinnen sind jetzt an die Öffentlichkeit gegangen, haben die Vorkommnisse berichtet und aus diesen Outings ist daraufhin eine nahezu weltweite Kampagne namens #MeToo geworden. Sie soll es Frauen erleichtern, persönliche Erlebnisse ähnlicher Art publik zu machen.

Als Vorgesetzter ein NoGo

Es ist keine Frage, dass das Ausnützen eines Abhängigkeitsverhältnisses, wie das der Filmproduzent augenscheinlich tat, erbärmlich und ekelhaft ist. So etwas kann keine Rechtfertigung bekommen. Und natürlich ist dieses Verhalten auch kein Einzelfall, sondern das kommt in allen Branchen und überall auf der Welt vor. (Wir haben derzeit einen ähnlichen Fall in Österreich: Ein mittlerweile fristlos gekündigter Chefredakteur einer renommierten Zeitung hat angeblich in Weinstein-Attitüde einer Frau und Nachgeordneten Arbeit gegen Intimitäten angeboten).

Ein Festmahl für Feministinnen

Das Thema ist natürlich ein gefundenes Fressen für Feministinnen aller Art. Sogar die immer irgendwie merkwürdigen männlichen Frauenkämpfer haben sich draufgesetzt und spielen die Empörten im Konzert des vielstimmigen weiblichen Aufschreis.  Der Feminismus, der bis vor kurzem nur noch zwischen Opfergehabe, Selbstmitleid und furienhaften Auftritten oszillierte und bereits ein völlig degeneriertes, geradezu scheintotes Mauerblümchendasein fristete, hat mit #MeToo endlich wieder eine Thema gefunden, um seine eigene Reanimation zu probieren.

Der Stellvertreterkrieg

Die kämpferischen Damen haben es zwar nicht geschafft, beim alles überschattenden Thema der letzten Jahre Position zu beziehen und die zu uns importierte orientalische Kultur, in der die Frauen zu Millionen unterdrückt werden, in einer entsprechenden Kampagne anzugreifen, aber dafür hat jetzt Hollywood endlich einen Anlass geliefert, die westliche Männerwelt einer feministischen Generalkritik zu unterziehen. Ist ja auch einfacher, weil sich der schon lange domestizierte westliche Mann offensichtlich jederzeit wie ein Tanzbär vorführen lässt, wenn aus Hollywood von den dort stets streitlustigen weiblichen Stars ein angriffiges oder viktimisierendes Thema vorgegeben wird.

Was darf Mann noch?

Die Weinstein-Affäre hat nicht nur ihre zweifellos ungustiöse Seite, sondern sie wirft ja auch durch die breite Lancierung via #MeToo-Kampagne viele Fragen nach dem grundsätzlichen Umgang zwischen Mann und Frau auf. Speziell in der Arbeitswelt, aber auch im ganzen sozialen zwischengeschlechtlichen Verhältnis steht nun die Frage im Raum: Was darf Mann noch? Wo verläuft die Grenze zwischen Belästigung und Flirt? Einfache Alltagsgeschichten werden zum Problem: Wie mache ich mir heutzutage korrekterweise ein Rendezvous aus – vor allem, wenn es mit einer Arbeitskollegin stattfinden soll? Ist es ratsam, dabei gleich Betriebsrat und Anwalt mitzunehmen?

Fundamentale Fragezeichen

Es geht auch um ganz grundsätzliche Fragen: Darf ein Mann heute noch eine Frau „erobern“ oder braucht er für zwischenmenschliche Annäherungen die schriftliche Einverständniserklärung der hofierten Dame? Oder wird ihm so ein Ansuchen überhaupt gleich zum Verhängnis? Ist es vielleicht für Männer am sichersten und besten, zölibatär zu leben oder in die Homosexualität zu wechseln?

Das männliche Dilemma

Der Mann scheint nun in einer Double-Bind-Situation gefangen zu sein, in der er nur mehr verlieren kann. Riskiert er eine Annäherung ans weibliche Geschlecht, hat er mit juristischen Schwierigkeiten zu rechnen. Riskiert er nichts, bleibt er „unbeweibt“ und muss sein Dasein als Junggeselle fristen oder sich eben dem eigenen Geschlecht hingeben. Wobei – auch da könnte ja die Frage der Belästigung auftauchen. Die unerwünschte homosexuelle Zudringlichkeit zwischen Männern ist ein Themenbereich, der noch ziemlich unerforscht ist, aber er wird sicher in der nächsten Zeit seine Aktivisten finden. Das neue „Opfer Mann“ muss sich erst sein Betätigungsfeld suchen, den Linken wird da schon noch was einfallen.

Aber nun wieder zurück zur Frage zwischen Mann und Frau: Was ist eigentlich mit den Frauen, die am Arbeitsplatz versuchen, ihr Frausein ohne Hemmungen ausnützen, um „nach oben“ zu kommen? Jeder involvierte Mann ist ab nun ein möglicher Täter und man weiß nicht mehr, wie ein Flirt ausgeht oder wie eine charmante Bemerkung aufgefasst wird: Am Ende könnte ein Richter darüber urteilen müssen.

Rufmord inbegriffen

Was ist mit jenen Situationen, wo Männer ungerechtfertigt wegen Belästigung angezeigt werden und einen massiven Reputationsschaden erleiden – auch wenn sie freigesprochen werden oder die Anzeige niedergeschlagen wird? In Österreich werden etwa 1300 Anzeigen pro Jahr wegen sexueller Belästigung erstattet, aber nur knapp ein Drittel davon gelangt vor Gericht. Der Rest kommt ad acta. Es bleibt die Tatsache, dass man als Mann wegen einer unguten Geschichte, die offenbar gar nicht stattgefunden hat, angezeigt wurde. Mit allen negativen Folgen und Auswirkungen.

Absurd und kontraproduktiv

Wenn man näher über das offiziell gewünschte politisch korrekte Verhältnis zwischen Mann und Frau eingehender nachdenkt, ist es leicht, die Absurdität der Situation zu erkennen. Die Feministinnen wollen eine völlig neue und definitiv desexualisierte, zumindest aber testosteronfreie Sexualmoral etablieren. Alles, was Mann tut, ist ja männlich und daher potenziell immer gefährlich und womöglich im Grunde sogar kriminell. Und wenn es noch nicht kriminell ist, dann wollen die Damen es zumindest gesellschaftlich ächten. Die linken Opportunisten, die eigentlich Männer sind, tun dabei fleißig mit, es könnten ja ein paar Krümel abfallen. Vielleicht kann man als „Feminist“ doch noch in die Gunst einer Frau gelangen?

Das banale Ziel hinter betulichen Kampagnen wie #MeToo ist: Der Mann soll solange verschreckt, angeschwärzt und letztlich kriminalisiert werden, bis endlich Ruhe herrscht und nur noch die Frau bestimmt, was Mann darf, was nicht – und vor allem, was er muss. Dass am Ende dieser von Linken und Feminist(inne)n forcierten Entwicklung ein geschlechts- und farbloses Wesen und nur noch die Karikatur einen Mannes stehen kann, ist den Masterminds der völlig aus dem Ruder gelaufenen kämpferischen Abteilung der Frauenbewegung klar, nur die Mitläufer(innen) haben es noch nicht durchschaut.

Der Zynismus von Frauen gegenüber Frauen

Im Namen der Gleichstellung und des Schutzes der Frau müssen diese Masterminds den Frauen und Männern vorgeben, was in Ordnung ist und was nicht. Frauen sollen das bitte nicht individuell selber entscheiden, das übernehmen lieber die Vordenkerinnen. Damit verhalten sich diese aber unglaublich zynisch, weil sie auf diese Weise der einzelnen Frau ihr Recht und ihre Kompetenz absprechen, ihre Situation selber in die Hand zu nehmen. Seltsamerweise hört man von den Kampftruppen der Frauenbewegung daher immer nur, was nicht OK ist zwischen Mann und Frau, niemals aber liest man etwas darüber, was denn eigentlich im Umgang miteinander normal ist und dem traditionellen Anstand und Hausverstand entspricht.

Die Medien-Damen sind natürlich dabei

Die politkorrekten und in der Frauenfrage stets hochaktiven Redakteurinnen in allen Medien haben längst in diesen Chor der Belästigten und Tonangebenden eingestimmt und lassen keine andere Meinung zu – nicht einmal eine von Frauen: Die österreichische Schauspielerin Nina Proll hat den Mut gehabt, die #MeToo Kampagne in Frage zu stellen und an sich triviale Wahrheiten in die Debatte zu bringen, die ohnehin jede normale Frau (und auch jeder normale Mann) so sieht. Mehr hat sie nicht gebraucht.  Sie erntete dafür von ihren an der Front kämpfenden Geschlechtsgenossinnen einen Shitstorm der Extraklasse. Am harmlosesten waren noch Kommentare wie: Frau Proll möge doch ihre Haltung bitte überdenken, sie habe noch nicht verstanden, worum es eigentlich geht.

Fazit: Wer nicht mitsingt bei #MeToo und all den Kampagnen, die da noch kommen werden, ist halt dumm oder ein hirnloses Weibchen – oder er ist eben ein unbelehrbarer Sexist und Mann. Und das kann sich keine vernünftige Frau und kein vernünftiger Mann mehr gefallen lassen.

31 Kommentare

  1. „Das Thema ist natürlich ein gefundenes Fressen für Feministinnen aller Art.“

    Ist es das? Wie wärs mal mit „Vor der eigenen Haustür!

    Ein promovierter Fernsehgott. 30 Totgeschwiegene….

  2. Einer Frau zu sagen in einer Disco, wenn du durch diese Türe die Disse wieder verlässt, habe ich deinen Namen wieder vergessen, ist unsagbar böse und gehört sich nicht. Es zu erzählen, löst bei vielen Frauen keine Begeisterungsstürme aus, aber das komische ist, es hat mir nie eine geglaubt. Dabei war es absolut wahr. Ich kann mir keine Namen merken. Aber alle Frauen haben wahnsinnig daran gearbeitet, das es nicht passieren soll. Es waren alle Charakteren dabei. Vergebens. Ich hab mit 48 dann doch einen Namen behalten. Es war gut so. Und sie hat nicht eine Minute gearbeitet. -) Geht doch… Da können die schwurbeligen Emanzen noch so den weissen Mann diskreditieren. Liebe hält weder Ross noch Emanze auf

  3. 😉 Machen wir uns doch keine großen Gedanken: Der feministisch und durchgegenderte total entkernte weiße Westmann bringt es schon lange nicht mehr und kann weg. In anderen Kulturen wächst in Millionenstärke wesentlich maskulineres Beglückungspotential für die emanzipierte westliche Damenwelt heran. Gut, diese neuen Herren haben zwar ein etwas rückständiges Frauenbild, aber das wird der Frauenbewegung sicherlich neue Impulse für den Kampf der Geschlechter verschaffen, wenn sie tagtäglich mit ihrem geliebten Galan auskämpfen können, ob sie auch mal ohne Burka alleine shoppen gehen dürfen oder nicht. Stehen wir weißen bösen Mânner also dem Glück unserer Frauen nicht länger im Wege, sondern geben der schönen neuen Zukunft die Möglichkeit sich frei zu entfalten. *Zynismus off*

  4. Was darf der Mann noch? VIEL!
    Weltweit ist der angeblich dressierte Mann immer noch vorherrschend
    in unserer Gesellschaft . Bei den Muslimen, der zweit größten Religions-
    Gemeinschaft ist und bleibt der Mann die Krönung der Schöpfung!
    Ich möchte die sexuellen Umtriebe des Harvey Weinstein keinesfalls
    verteidigen, aber man fragt sich schon, weshalb sich all die Hollywood
    Größen-Diven erst jetzt nach Jahren der Erniedrigung zu Wort melden?
    Leider war es in diesen Kreisen schon immer Gang und Gebe, dass
    Karieren über die Betten der Produzenten usw. hoch geschlafen werden.
    Das war nie ein Geheimnis und wird in sämtlichen Ländern praktiziert,
    Das Showbusiness ist hart und gnadenlos, trotzdem gelingt es vielen
    Künstlerinnen mit Fleiß und Können die sogenannte Betten-Kariere
    zu umgehen.
    Abgesehen davon, wird das auch in anderen Branchen praktiziert,
    Frauen die sich diesbezüglich verweigern, haben es sehr viel schwerer.
    Zu den Feministinnen: Die messen leider mit zweierlei Maß,
    Komplimente werden zu sexistischen Äußerungen herab gewürdigt
    und sexuelle Übergriffe (auch Vergewaltigungen) werden als Erlebnis
    durch andere Kulturen verharmlost.
    Eine Vergewaltigung kann man nicht schönreden, das ist und bleibt
    ein schreckliches Verbrechen. Keine Frau möchte sich dann als Erlebte
    bezeichnen, doch die Hollywood-Damen machen auf den Bildern mit
    ihrem vermeintlichen Peiniger nicht gerade einen gedemütigten
    Eindruck auf mich.
    Sie hatten bestimmt den freien Willen zu entscheiden, was sie möchten
    oder auch nicht.

  5. Das ganze Gedöns hat sich in ein bis zwei Generationen sowieso erledigt: Da werden dann die einstigen Feministinnen im Gänsemarsch und unter der Burka zu viert ihrem Pascha hinterherrennen. Ich hoffe, es noch zu erleben. Es wird mir ein innerer Reichsparteitag sein …

  6. Ich sage immer wieder zu meiner Mutter, die meinen Vater allzuoft extrem bevormundend behandelt, daß ich Emanzen und Feministinnen hasse. Meine Mutter selbst hat mir gesagt, sie empfände sich als Feministin. Früher konnte ich meiner Mutter nicht ein Jota zufriedenstellend genug ausführen. Heute bekommt das mein Vater ständig aufs Herz geschlagen. Und das ist kein Einzelfall den ich kenne. Ich kenne viele solche Fälle.

    Die hat sich bei mir eingebrannt. Und ich gehe normaler Weise in einem weiten Bogen um die Frauen herum. Die Frauen sind mittlerweile völlig nervig und uninteressant geworden. Das drückt sich auch in der Kleidung aus, die von vielen Frauen heute getragen wird. Zerfetzte, nuttige Gören. Und deren Getue mit dem Smartphone. Eine erfahrenere Frau hat mal erklärt, als Frau würde man sich ständig auf der Suche nach einem Typen befinden, der maximal viele Kategorie-Punkte einer Erfüllungs-Liste haben muß. Denn Frau will einen möglichst hohen Standard erreichen. Darum geht es heute. Und am Anfang wollen sie einen passenden Katalogpartner für die Kinder haben. Später, wenn sie nicht mehr so schön sind, gehen sie oft auf die Suche nach einem spirituell angehauchten Rammbock.

    Hart ausgedrückt: „Nutten“

    Nein, ich bin kein Frauenfeind und auch nicht schwul. Ganz und gar nicht. Aber den Idioten gebe ich denen wirklich nicht ab.

    • Traurig aber leider wahr was Sie schreiben.
      Ich habe in meinem Bekannten- und Kollegenkreis inzwischen auffallend viele gut aussehende, gepflegte, vernünftige und selbstbewußte Männer um die 40 herum, welche nach einigen Erlebnissen mit Frauen das Handtuch geworfen haben.
      Sie hätten gerne Kinder, eine Familie, sehr gerne sogar. Sie verdienen gut genug um sich diese auch „leisten“ zu können, aber es ermangelt an den passenden vernünftigen Frauen. So verzichten sie lieber als sich weiterhin diesen weiblichen Dramen auszusetzen. Inzwischen sprechen sie auch keine Frauen mehr an, weil selbst jeder gutgemeinte Annäherungsversuch mit flapsigen / dummen Sprüchen „beantwortet“ wird.
      Es ist wirklich sehr schade, vor allem wenn man diese Männer wirklich gut kennt und als unbeteiligte Frau weiß welche „Schätze“ da frauenlos und familienlos herum laufen.
      Frauen, – ihr wißt gar nicht was euch da entgeht.

      Ab und an schockiert mein Mann gerne mal die unbekannte Umgebung (und ich mache lachend mit).
      Da ruft er z.B. in einer Ausstellung nach mir mit den Worten „Weib, wo bist du ?“ Weil nur einer auf solche Rufideen verfallen kann, antworte ich entsprechend mit „hier bin ich, mein Gebieter“ und lache mich beim Anblick der Gesichter um mich herum kaputt. Wir haben eben auch denselben, oftmals makabren, Humor.
      Herrlich dieser Anblick von völlig schockierten Frauen (und leicht grinsenden Männern).
      Ab und an muß man einfach mal diese aufgeblasene Falschheit aufzeigen.

      Wann immer mir früher (und gelegentlich noch heute) ein Mann (Bauarbeiter oder Straßenbau ect.) lachend hinterherpfeift nehme ich es ebenso lachend (und manchmal winkend) als Kompliment. Ich fühle mich dadurch nicht belästigt.
      Aber diverse anzügliche Sprüche oder gar anfassen geht gar nicht. Da kann ich durchaus sehr laut werden und ggf. rutscht mir da schon mal die Hand aus.

      Nur komisch komisch aber auch, – niemals hatte ich Probleme mit Kollegen oder Bekannten. Und so wirklich und richtig „daneben“ benommen haben sich in meinem Leben bisher nur Betrunkene und diese „Goldstückchen“. Die erhalten dann aber gleich die richtige Antwort.

      „Weiße“ Männer – egal aus welchem westeuropäischen Land – ohne Alkoholspiegel waren zu mir stets sehr korrekt. Ich kann über die „bösen weißen Männer“ schlichtweg nichts Negatives sagen.
      Vielleicht hatte ich einfach nur Glück oder aber Irgendetwas an mir hat diese Männer davon abgehalten mich anzugehen. Etwas das die neuen „Goldstückchen“ einfach nicht wahrnehmen können oder wollen.

      • Ein hervorragender Kommentar, und auch die notwendige Masse an Ironie fehlt nicht.
        Kann ihnen bestätigen, das es noch mehr leute mit Humor gibt, Meine Frau und ich können das auch sehr gut!
        Und wer hört nicht gerne Komplimente, gerade Frauen! Oder wie sagte mir mal eine Bekannte, das ehrlichste Kompliment eines Kerls für eine Frau ist eine Erektion.
        Aber Emanzen wie wir sie aus dem Bundestag kennen, die greift doch kein Mann mit einer Kneifzange an.

      • Danke für diesen schönen Kommentar.
        Mein Kommentar ist durchaus brutal geschrieben und ich habe nicht erwartet, eine so angenehme Antwort zu erhalten.

        Vor einiger Zeit hatte ich die Roman-Reihe Anastasia von Wladimir Megre gelesen. Da ging mir das erste Licht auf, wie Mann und Frau ungefähr zueinander gewendet sein könnten. Das Prinzip, das dort beschrieben steht finde ich sehr schön. Später erschlossen sich mir noch andere alte Überlieferungen, mit welch hohem Respekt Mann und Frau sich annäherten. Es scheint so zu sein, daß diese hohen Tugenden nur in kleineren Grüppchen gelebt wurden, die Zugang zu Bildung hatten. Allerdings wurde unsere alte Kultur brutal niedergeschlagen und wir wissen kaum noch etwas darüber. Es gibt eine ganze Anzahl von hohen partnerschaftlichen Tugenden, die ein Mensch kennenlernen und üben kann, wenn er es denn möchte. Der Sinn und Zweck davon reicht sehr tief in die Mechanismen, die Abläufe und das Leben der ganzen Schöpfung hinein.

        Ich habe gehört, wenn ein Paar katholisch kirchlich heiraten möchte, dann gehen die zu einem Priester und der erzählt diesen zwei Menschen dann in ein paar Stunden irgend etwas. Was kann man in ein paar Stunden schon groß erzählen, was einen dauerhaften Raum in zwei Persönlichkeiten und der neu entstehenden Paar-Persönlichkeit annehmen wird?

        Das ist fast völlig nutzlos. Für eine gute Grundlage benötigt man eigentlich Jahre der Vorbereitung. Es sollte eine echte Freude für etwas Schönes und Wichtiges aufgebaut werden. Und man braucht eine Grundlage an Werkzeugen, wie man bei Problemen miteinander umgeht.

        Anstatt diesen blödsinnigen, stumpfsinnigen und abartigen Sexualkundeunterricht sollte man einige Jahre lang in der Schule einen Paarbildungsunterricht besuchen sollen. Das würde der Nation besser dienen als zu lernen, wie man mit der speziellen Relativitätstheorie von Einstein umgeht, dafür ist später immer noch Zeit.

        Es gibt leider starke Kräfte, die wollen anscheinend nicht, daß eine echte Kultur unter den Menschen heranwächst.

  7. Zuerst möchte ich unsere Männer verteidigen. Sowohl im Berufs- als auch im Alltagsleben setzen viele Frauen ihre Weiblichkeit bewusst ein. Manchmal steckt Berechnung dahinter, manchmal ist es aber auch nur das Vergnügen am Miteinander der Geschlechter.

    Die Verlogenheit der #MeToo Kampagne widert mich an. Die Damen mussten so sehr unter diesen Umständen leiden und kommen damit erst nach vielen Jahren an die Öffentlichkeit? Und die Medien stürzen sich mit Eifer auf darauf.
    Vor vielen Jahren wurde ich zweimal Opfer eines sexuellen Angriffes – dies geschah allerdings in islamischen Ländern. Wenn ich dies in einem Leserkommentar erwähne, wird mein Beitrag nicht veröffentlicht. Im Bekanntenkreis glaubt man mir wohl, schaut aber trotzdem betreten zur Seite und wechselt schnellmöglichst das Thema. Handelt es sich aber um einen ‚weißen‘ Täter, wird ein weltweites Bashing losgetreten. Ich möchte das Verhalten von Weinstein auf keinen Fall entschuldigen, aber die Doppelmoral der meisten Femministinnen ist für mich als betroffene Frau nicht ertragbar.

  8. Das kommt von der Abschaffung der christlichen Sexualmoral. Es gibt viele Atheisten, die sich nach einer Sexualethik sehnen, aber die einzige gesellschaftlich akzeptierte säkuläre Sozialethik ist die des Feminismus.Man braucht sich nur die Homepage der EMMA anschauen: Wenn man von den Artikeln über Abtreibung absieht, könnte man dort die meisten Artikel 1 zu 1 in den katholischen Religionsunterricht übernehmen, ohne dass dies irgendeinen Inspektor aufregen würde (höchstens die Schüler). Heutzutage nähert man sich nicht mehr langsam an, nachher hat man ein schlechtes Gewissen und schreit „Belästigung“. Der wahre Grund, warum Chefs ihre Angestellten nach Sex fragen oder warum ausländische Männer ungeniert Frauen auf der Straße anreden, ist der , dass sie damit sehr häufig Erfolg haben. Ich würde auch an promiskuitiv lebende Männer UND Frauen appellieren, sich ihre One Night Stands auf einschlägigen Internet Seiten oder Diskotheken zu suchen, nicht jedoch am Arbeitsplatz oder bei harmlosen Feiern, weil sie sonst ihre weniger aufgeschlossenen Geschlechtsgenossen unter Zugzwang bringen.
    Wenn man die christliche Sexualethik abschafft, kommt entweder eine feministische Sexualethik, wo die Frauen im Vorteil sind, oder eine islamische Moral, wo genau das Gegenteil der Fall ist. Drakonische Strafen bei sexuellen Verfehlungen hat Jesus schon vor 2000 Jahren abgelehnt – siehe die Geschichte von der Ehebrecherin:“Wer von euch ohne Sünde ist….

  9. Auch mir sprechen Sie aus dem Herzen. Das Ziel ist doch, die Familie komplett zu zerstören und das bereits vor der ersten Verabredung (heute neudeutsch- Date). Nichts ist besser steuerbar als eine entwurzelte Gesellschaft.
    Selbstverständlich muss man Vergewaltigungen mit allen Mitteln entgegentreten. Dazu müssen diese Frauen aber auch diese Kriminalität anzeigen und nicht schweigen, des lieben Geldes wegen. Jede Frau hat sich schuldig gemacht, wenn sie das nicht anzeigt, weil damit auch nachfolgende Handlungen solcher Krimineller weiter gedeckt werden.
    Warum haben sie allesamt bis heute geschwiegen, doch vermutlich des Geldes wegen.
    Das nennt man glaube ich Prostitution.

  10. Viel zu lang,der Artikel und auch die Kommentare,die ich sonst immer gern lese.Meine Meinung ist,Mann darf nicht mehr Mann sein,schließlich passt das nicht ins Gendabild von heute.Machohehabe dürfen in Zukunft nur noch moslemische Männer,die sich niemals diesen genderwahnsinn beugen werden.

  11. Harvey Weinstein ist ein ekelhafter oppurtuner Parasit, den die betroffenen Damen einfach mal den Mittelfinger hätten zeigen müssen, stattdessen sind diese eine einheilvolle sexuelle Allianz mit ihm eingegangen, um weiterzukommen. Den Berichten zufolge wurde keine der Betroffenen gezwungen, Horizontalpolka mit ihm zu tanzen. Empörung und Mitgefühl halten sich also bei mir in Grenzen.
    Als junge Frau war ich keine unaktraktive Erscheinung und die kleinen Weinsteins sind mir im Berufsleben regelmäßig über den Weg gelaufen. Über sexuelle Anspielungen und schlüpfrige Bemerkungen lächelte ich souverän hinweg. Eindeutige Einladungen zu sexuellen Aktivitäten lehnte ich ab und gab klar zu verstehen, dass ich nicht zu dieser Sorte Frau gehörte. Physische Übergriffe gab es nie. Berufliche Nachteile durch meine destruktive sexuelle Haltung erfuhr ich auch nicht.
    Liebe Hartcorefeministinen, ich habe kein Trauma erlitten, einen Psychodoktor musste ich auch nicht aufsuchen und Männerphobie, Fehlanzeige. Es waren unschöne Erfahrungen, nicht mehr und nicht weniger. Erlebnisse, die mein gesundes, normales Verhältnis zu Männern in keinster Weise trübten.

  12. Jammern hilft ja nichts. Wenn man den armen Frauen helfen will, muss Mann auch aktiv was gegen diesen Säkzismus tun.

    Ich mache den Anfang und rufe alle Männer und Bäckereifachverkäufer_Innen zur Solidarität auf:

    Wenn mal wieder so ein widerlicher Säkzist Millionen für einen Blow zu vergeben hat, gebt ihm bitte meine Anschrift.

    Ich mach’s für die Hälfte! Ach was sag ich da….für ein Viertel!

    Angebot gilt unbefristet!

  13. Welch ein wahrer Artikel!

    Das Problem ist immer dabei dass der normale Mann mit Durchschnittseinkommen hier mit einem Weinstein gleichgestellt wird. Es wird immer Männer geben die ihre wirtschaftliche Dominanz in einer sexuellen Dominanz ausleben wollen. Es wird aber auch immer Frauen geben die sich für einen wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Vorteil dafür hergeben.

    Die armen armen Opfer die sich für eine Filmrolle hochgev… haben, mit Frauen, die sexuell belästigt werden gleichzusetzen ist der größte Schwachsinn.
    Wo sind denn hier die Feministinnen wenn in Bahn oder Bus junge Mädchen von einem Rudel Männer mit Migrahu gefragt werden „wilsta du mit misch Bums..!“ oder angegrabscht?

  14. Seit ca. mindestens 30 Jahren beobachte ich – als Frau – das Männer zunehmend nur verlieren können, egal was sie tun oder unterlassen.
    Da gibt es Frauen die tagtäglich anscheinend nichts Besseres zu tun haben als sich über alle Männer per sé negativ zu äußern. Mal sind Männer nicht kommunikativ genug, mal machen sie zu wenig im Haushalt, – dann wieder fragen sie zu viel oder diskutieren zu oft, stören die Frauen bei der Kindererziehung und kochen oder backen das Falsche.

    Seit ich denken kann tun mir immer öfter diese Männer leid. Sie sollen warmherzig, mitfühlend, schmusig wie ein Kater sein, …. aber dann wird seitens ebendieser Frauen gejammert sie seien dann „Waschlappen“,, zu weich, machen zu selten Ansagen, wehren sich zu selten, man könne mit denen machen was man wolle als Frau … da wird dann doch wieder auf die Jagd nach dem Macho gegangen weil … der so verbogene Mann inzwischen zu langweilig sei ect.

    Wir mußten auch einen Sohn und eine Tochter erziehen und das zu oft entgegen der öffentlichen Ansagen. Das war und ist oftmals ein ausgemachter Balanceakt in den heutigen Zeiten. Da war es uns eine große Hilfe das sowohl mein Vater als auch mein Mann Vorbilder sein konnten, aber für die Tochter auch meine Mutter und ich.
    Niemand ist des Anderen „Haustier“, niemand muß seine eigenen Meinungen und Bedürfnisse unter die des Anderen stellen, egal ob Mann oder Frau.
    Entweder geht es den Frauen um echte Gleichberechtigung – was ich bezweifele – oder doch eher darum unter dem scheinheiligen „mimimi – Hilfe, ich werde unterdrückt“ – Männer klein zu halten.

    Ich glaube eher das viele Frauen heute – einfach nur boshaft sind, ein kleines Ego haben und sich auf Kosten der Bedürfnisse und der Rechte vieler Männer austoben wollen.

    Viele Frauen sollen sich endlich mal entscheiden was sie wollen, – einen Partner für und in einem Leben voller Höhen und Tiefen, Kompromissen und unausweichlichen Notwendigkeiten (nein, der Mann und Vater wird euch auch noch immer nicht die Stillzeit abnehmen können, da könnt ihr jammern so lange ihr wollt), einen Mann der selbst in fast ausweglos erscheinenden Situationen noch Ideen hat und Möglichkeiten sieht oder ein willenloses und rechtloses Handpüppchen.

    So ganz nebenbei, – liebe Geschlechtsgenossinnen – was man (Frau) sucht sollte sie auch selber bieten. Nur an den männlichen Partner fast unerfüllbare Forderungen richten und selbst nix auf die Reihe bekommen ist eben keine Basis für eine lange und glückliche weil ausgewogene Partnerschaft.

    Ich liebe meinen Mann, er ist der beste Mann von allen und das sage ich ihm auch oft genug. Er ist in unserer Ehe die ideale andere Seite unserer Medaille. Und er hat ebenso Ecken und Kanten wie auch ich sie habe, – wie wundervoll !

    Liebe Männer, dreht den Spieß einfach mal öfters um und zeigt diversen Damen das sie euer nicht würdig = ebenbürdig sind. Das verhilft vielleicht bei manchen Geschlechtsgenossinnen zu Erkentnissen der eigenen Unzulänglichkeiten.
    Oder wie es unsere Sohn gerne sagt “ ich brauche kein zickiges Püppchen, kein infantiles aufgehübschtes Etwas und keine dauermaulende Prinzessin – ich suche eine ebenbürdige Partnerin und „du bist dafür nicht geeignet“ .
    Männer, – seid selbstbewußt ! (Sagt euch eine selbstbewußte Frau.)

    • Chapeau, Cloé!
      Sie haben mir (w) so 100%ig aus dem Herzen gesprochen, wie ich es, was dieses Thema angeht, noch nicht häufig erlebt habe.

    • Das nenne ich mal eine Ansage!
      Leider habe ich das andere Klientel Frau auch erlebt, konnte es mir aber, dank eines gesunden Selbstvertrauens, größtenteils vom Hals halten.
      Eine Partnerschaft, privat wie auch beruflich kann im großen und ganzen nur auf Augenhöhe funktionieren und Unterschiede sollten rein auf den Verantwortungs Hintergrund bezogen werden.
      Für das Grundthema hier gibt es nur eine Antwort, kommt es zu Berührungen im Alltag, so sollte man Sie schnell einstufen; unbewusster Zufall, erregen der Aufmerksamkeit(Wenn z.b. bei höherem Lärmpegel) dies notwendig macht, gefallen oder nicht gefallen.
      Ersteres kann passieren und ist in den seltensten Fällen Bewusst oder eine Anmache. Zweites ist manchmal dringend erforderlich. Wenn mir eine Berührung eines anderen gefällt, dann genieße ich Sie und schweige darüber. Und wenn nicht, dann mache ich das dieser Person begreiflich!

      An die die am lautesten schreien: Wer glaubt sich hoch schlafen zu können, und dann enttäuscht ist wenn es nicht gelingt, der wäre gut mit Besserung des Selbstvertrauens beraten

    • Ihr Aufruf kommt zu spät. Die Ersatzmänner sind bereits eingetroffen.
      Die gute Nachricht: Der deutsche Mann muss nicht mehr selber poppen und kann sich auf’s wesentliche konzentrieren.

    • Alice im Wunderland

      Ein Mensch, es kann ein Weib nur sein!
      – ein Männerschreck! – sieht es nicht ein,
      dass Mann und Frau sich gut ergänzen
      und will, dass Frauenzimmer glänzen.
      Weil Gott die Schönheit ihr verweigert,
      hat sich ihr Ehrgeiz übersteigert.
      Die Menschheit, meint sie, sei zu retten,
      wenn Männer nicht das Sagen hätten,
      und nur wenn diese kaltgestellt,
      wird Frieden möglich auf der Welt.
      Man muss die Menschheit korrigieren,
      zunächst die Männer liquidieren
      – bis auf ein paar zum Samenspenden –
      und dann durch Klonen sich vollenden.
      Die schöne neue Welt von morgen,
      wird männerlos und ohne Sorgen!
      Die Frau, die so verächtlich dachte
      und diese Weltentwürfe machte,
      nahm Rache an der Männerwelt,
      weil ihr kein Mann je nachgestellt.
      Was sie am Unterleib entbehrt,
      hat sich in Männerhass verkehrt.

      Helmut Zott

      %%%%%%%

  15. Diese ganzen Aktionen dienen alle nur dem Zweck, die natürlichen Gegebenheiten der Geschlechter zu dekonstruieren.
    In dieser aktuellen Dramaturgie werden persönliche Schwerstverfehlungen vieler Einzelner dazu mißbraucht, die natürliche Begegnung und den Umgang der Geschlechter miteinander allgemein völlig zu verunsichern, und schließlich zu verunmöglichen.
    Und parallel dazu arbeiten nahezu dieselben Kreise daran, die bei uns im Zuge der unkontrollierten Masseneinwanderung Kulturfremder immer häufiger zu beklagenden sexuellen Zumutungen von echten Frauenverachtern bis hin zu brutalsten Vergewaltigungen, als „Erlebnis“ narrativ aufbauend zu pervertieren und geradezu zu vergöttern, weil einem dieses ja schließlich von einem nicht-weißen Mann „ermöglicht“ worden ist. Das hat dann selbstverständlich aber überhaupt nichts mit Rassismus zu tun!

  16. ……und da war die Gerichtsverhandlung gegen den Mann, der seine Kollegin bei der Arbeit abstürzen lies!
    Der Richter sagt, Angeklagter das war Eindeutig unterlassene Hilfeleistung!
    Dsraufhin erwiedert der Angeklagte, mit Worten habe ich nichts erreicht, und hätte ich Sie mit meinen Händen berührt, dann wäre es sexuelle Belästigung gewesen!

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