Ein Gastbeitrag von Marcus Franz

Die Pille kam, der Patriarch ging. Die Krise des abendländischen Mannes wurde nicht mit dem Kampf um die Gleichberechtigung und dem Beginn des Feminismus in Form der Sufragetten-Bewegung zur Realität, sondern erst mit der Erfindung der oralen Kontrazeption, umgangssprachlich „Pille“ genannt.

Die Empfängnisverhütung änderte alles

Als die Frauen die Kontrolle über die Empfängnis erlangten, bedeutete dies den jederzeit möglichen Ausbruch aus ihrer biologischen Bestimmtheit, zumindest aber den Gewinn einer gewissen Macht über dieselbe. Das hat Folgen, die bis heute unvermindert nachhallen und die Gesellschaft prägen.

Die sexuelle Revolution und der Umbruch der Rollenbilder in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts konnte nur stattfinden, weil den Frauen dieses Instrument in die Hand gegeben wurde. Die großflächig eingesetzte „Empfängnisverhütung“ änderte alles.

Die Zerstörung der Familie

In Union mit dem nach der 68er Revolution tief in die Gesellschaft hinein getrieben kultursozialistischen Ziel der Gleichheit und durch die gewollte Erosion der familiären Strukturen geriet die über Jahrtausende unangetastete Position des Mannes als Ernährer, Beschützer und Erhalter der Familie und somit auch der Frau zunehmend unter Beschuss. Die sogenannten „männlichen Bastionen“ wurden samt und sonders gestürmt und gesetzliche Grundlagen wie der Gleichheitsgrundsatz und die rechtliche Gleichstellung von Mann und Frau schufen ein Fundament, auf dem sich die Frauen offenbar schneller ihr neues Selbstbild errichten als die Männer ihr traditionelles an dasselbe anpassen konnten.

Durch den Furor der Gleichstellung entstanden völlig neue Phänomene. Die noch nie dagewesene geänderte Identitätsfindung und -bildung der Frau setzte die Männer unter Druck.

Weil der starke Mann und der Patriarch  von den Feministinnen der frühen Jahre zunächst angefeindet und dann nur noch belächelt, ja lächerlich gemacht wurde und der nunmehr zum abfällig „Macho“ genannten Archetypus transformierte Mann lange eher für die Karikatur taugte denn als Rolle für den Alltag, mussten die männlichen Abendländer sich neu definieren.

Das neue Bild des Mannes

Die neue Selbstdefinition scheint aber noch immer nicht endgültig gelungen zu sein: Der 68er Hippie hat sich nicht sehr lange bewährt, seine Wiedergänger wirken heute nur mehr verstaubt und Mitleid erregend. Die Devise „Make Love not War“ hat zwar die Promiskuität beider Geschlechter legitimiert, aber auch einen weiteren Archetypus des Mannes, nämlich den „Krieger“ zum Auslaufmodell erklärt.

Weitere Definitionsversuche folgten: Der Yuppie und der Softie sind die zwar kurz modern gewesenen, aber längst nicht mehr entsprechenden Typen der 80er und 90er. Der Metrosexuelle war auch nur ein Strohfeuer und der Bobo und die sich mittlerweile in diverse Typologien aufspaltenden beliebigen Rollenbilder der Nuller und der 10er Jahre (vulgo die Millennials) erscheinen wie verzweifelte Versuche, im Rahmen der Gleichheit von Mann und Frau nur ja nicht zu stark als Mann aufzufallen.

Nur nicht zu sehr Mann sein

Es ging lange Zeit gar nicht gut, wenn man sein Dasein als XY-chromosomal typisierter Mensch zu sehr in den Vordergrund stellt, da war der Feminismus und die eigene Irritation zu hinderlich. Lieber wollten wir die Ganzkörper-Rasur und den Lidstrich auch für die Männer zum Standard machen als dass wir in irgend einer Weise zu stark an den traditionellen Mann von früher erinnern. Das war die Devise und ist sie noch immer. Eine Ausnahme stellt der Hipster-Bart dar. Der darf  sein, weil er ja ohnehin nur eine Paraphrase auf wildere Zeiten ist.

Kommt der Mann wieder?

Natürlich kann man den Bart auch als ein Revival alter Muster betrachten und als ein Desiderat, das durchaus auch von den Frauen gewünscht ist, weil ihnen die gar zu neutralen und glatten, immer femininer werdenden Männer schön langsam auf die Nerven gehen. Vielleicht ist der Hipster-Vollbart das erste Anzeichen dafür, dass der Feminismus seine Kinder frisst, wer weiß?

Das Hochfest der Homosexualität

Ein weiteres interessantes Kennzeichen der Männer-Krise ist die Homosexualität, die heutzutage förmlich gefeiert wird und durchwegs als trendy gilt. Wer heute als Mann nicht zumindest ein bisschen schwul ist oder laut ausgesprochene Sympathien dafür hat, der ist unmodern und irgendwie verdächtig. Natürlich kommt dieses neue Phänomen auch im Namen der Gleichheit daher und die Homosexuellen wollen die Gleichstellung in allen Lebensbereichen inklusive Kinderkriegen.

Diesen chronischen Hype um die männliche Homosexualität muss man aber näher beleuchten, weil da könnte auch etwas anderes dahinter stecken: Die Homosexualität von Männern stellt ja im Grunde die tiefste Misogynie dar, die man sich nur vorstellen kann. Welche größere Schmach kann eine Frau erfahren als sexuell von einem Mann überhaupt nicht als Frau begehrt zu werden, ja nicht einmal das leiseste Gefallen bei diesem Mann zu verursachen? Die provokante Frage lautet:

Ist das in den letzten Jahren aufgepoppte und andauernde Hochfest der Homosexualität also in Wirklichkeit die perfide Rache des Mannes an der Frau?

Darüber sollte man noch eingehend nachdenken. Vor allem die Frauen sollten dies tun – und irgendwie tun sie es offenbar bereits schon: Es ist auffällig, dass Frauen oft demonstrative Sympathien für Schwule zeigen und gerne Männer aus diesen Kreisen als „gute Freunde“ haben. Ob da nicht vielleicht die Neugier, warum ein Mann so gar nicht „anspringt“ und ein geheimer Wille zur Verführung dieses den weiblichen Reizen gegenüber Resistenten dahinterstecken?

Der Backlash kommt

Überhaupt mehren sich die Anzeichen, dass ein Backlash bevorsteht und die Frau nach den Jahrzehnten des Geschlechterkampfes wieder auf der Suche nach dem dominanten Mann ist. Als der Film „50 Shades of Grey“ alle Kassenrekorde sprengte, lag das vor allem daran, dass sowohl das nämliche Buch wie der nachfolgende Film fast nur von Frauen konsumiert wurde. Und das wiederum wurde dahingehend interpretiert, weil die männliche Hauptrolle so angelegt war, dass ein Mann in allen Lebenslagen eine Frau beherrschte und diese Frau das auch wollte. Nicht umsonst haben die mittlerweile etwas derangiert wirkenden Feministinnen vor lauter Empörung über den Film und seine Sujets keine valide Erklärung für dieses Phänomen zustande gebracht. Die Entrüstung war aber demaskierend: Vermutlich ist die Zeit des Feminismus vorbei – und seine ermüdeten Kämpferinnen spüren das.

Die Realität sieht anders aus

Auch wenn staatlich alimentierte Frauenrechtlerinnen in allen Parteien aus Gründen der eigenen Daseinsberechtigung immer noch Gender-Kämpfe führen und die Frauen im permanenten Nachteil sehen, ist die Realität ganz anders. Die Frau hat ihre neuen Positionen längst gefestigt und lässt deswegen wieder mehr weibliche Haltungen zu. Der Feminismus ist der Mehrheit der Frauen relativ egal, das kann man in praktisch allen Umfragen und soziologischen Studien nachlesen.

Diese aktuell zu beobachtenden neuen Haltungen der Frauen haben durchaus etwas mit althergebrachten Rollenbildern und neuem Selbstbewusstsein zu tun und das berührt immer auch eine zentrale  Frage der Frau: Nämlich die der Familie und des Nachwuchses. Man muss ja als Frau kein Heimchen am Herd sein, wenn man sich einen starken Mann wünscht, der potenziell auch für guten Nachwuchs sorgen und für diesen gut sorgen kann, ganz im Gegenteil. Und der abendländische Mann muss  sich nicht in die Rolle eines feminisierten und naiv dauerlächelnden Papas werfen, der am liebsten eine männliche Form der Mutter darstellt. Auch hier gilt das Gegenteil. Wer braucht Männer, die die besseren Mütter sein wollen?

Die Frau macht den Mann

Die Redefinition des abendländischen Mannes geschieht also in Wirklichkeit durch die Frau: Hat sie ihn noch vor einigen Jahrzehnten als Patriarchen und Macho bekämpft, so will sie jetzt die modernisierte und geläuterte Version davon wieder zurück.

Mit Softies, Metrosexuellen und anderen verzweifelten und fehlgeleiteten Exemplaren einer irritierten Männlichkeit ist kein Staat und keine Familie zu machen.  

29 Kommentare

  1. Mit so vielen Männern, die trotzig schmollend in der Mecker-Ecke sitzen und über den Feminismus ablästern, hatte ich jetzt nicht gerechnet. Auch schon der Artikel ist sehr verkürzend. Es wird ein Gegensatzpaar bzgl. des Männerbildes aufgemacht zwischen dem „alt-bewährten“ Steinzeitmodell „Ich-Tarzan-du-Jane“ einerseits und dem „Weichei“ (das Wort fällt hier inflationär gehäuft), der am liebsten selber menstruieren würde. Dazwischen gibt´s scheinbar nix, was dem Mann von heute als Identitätsangebot entsprechen würde.

    Wenn´s denn so ist, wäre das aber wirklich sehr traurig und erbärmlich. Weder ein trotzig-bockiges „ich bleib aber Macho und bilde mir was drauf ein“ noch ein anbiedernd-schleimendes „schaut her, ihr Frauen, ich apportiere für euch Stöckchen, bin ich euch recht so?“ ist zeitgemäß. Sowas braucht kein Mensch (keine Frau). Was die meisten Frauen anstreben ist ein Partner AUF AUGENHÖHE mit natürlichem (nicht künstlich aufgesetztem) Selbstbewußtsein, der sie weder (gewaltsam) dominieren noch sich ihr devot zu Füßen legen will.
    Aber solange sich Männer an solchen Schwarz-weiß-Extremen abarbeiten, sind wir da wohl noch nicht angekommen.

  2. Mann oh Mann, keine Ahnung, wer von den hier Schreibenden der Gestörteste hinsichtlich seines Frauenschadens ist. In Kiel gabs ein Tätoo-Studio, da konnten sich solche Problembären mit dem Matrosen-Spruch „Alle Frauern sind…..(wahlweise mit F oder V)….., außer Mutti“, (wobei damals mit „Mutti“ nicht die Domina-Landpommeranze aus der Uckermark gemeint war), verzieren und trösten lassen. Vielleicht hilft heute die Abänderung „auch Mutti“ weiter!
    Ansonsten ist es ja geradezu beruhigend, daß es noch ein paar handfeste Burschen wie in der Antifa SA gibt, die noch ordentlich auf den Putz hauen können. Oder waren die Berichte über die Ausschreitungen in Hamburg getürkt und es hat sich in Wirklichkeit nur um schmächtige fahrradhelmtragende Muttersöhnchen gehandelt, die mit Eimerchen und Schaufel auf der Straße spielten?
    Jetzt kann ich nur noch meinen echten Hipster Tip wiederholen: mal einen Apfel vom Baum der Erkenntnis essen, dabei über verdrehten Frauenhaß und verquere Homophobie grübeln und sich fragen, warum man die Barbarisierung der Gesellschaft für dekadent hält.

    • Selten so ein zusamhanglosen Unfug gelesen!
      Ein roter Faden ist nicht zu erkennen.
      Der Rotfrontkämpferbund, die Antifa, um mal den richtigen geschichtlichen Zusammenhang zu bringen sind auch nur Randalierer die sich einen roten Anstrich gegeben haben um nicht staatlich verfolgt zu werden. Die die im Schanzenviertel randaliert haben sind aus ganz Europa zusammengekarrt worden, also doch nur eine ausgesuchte ausländische europäische Spezies.
      Warum vermummen sich diese roten Krimminellen, weil sie genau genommen Feiglinge sind und den
      Konsequenzen ihrer Randale entgehen wollen. Keine ehrliche Absicht steckt dahinter!!!
      Die Anderen die angeblich nur in Ruhe ihr Bier trinken wollten, von der Roten Flora und Sympathisanten, linke Studenten, konnten garnicht genug jammern als sie mal von der Polizei hart angefasst wurden.

      • du hast ja Mumm, du vermummte Kriminelle, dich hier auf Philosophia perennis als jemand zu outen, der nur zusammenhangloses ohne roten Faden erkennt. Für dich mein Extra-Hipster Tip: erstmal obigen Beitrag zum „Vollbart“ von oben nach unten lesen und die unteren Kommentare von unten nach oben. Ob dir dann ein Licht auf- oder dein Mummenschanz weitergeht, liegt an dir!

      • @Werrwulf
        Ich meinte natürlich Ihre Kommentare. Die Einordnung als Kommentar auf Ihren Kommentar hat wohl nicht geklappt.
        Die Plattform WordPress hat scheinbar so manchmal ihre Macken.

        An hand Ihrer sonderbaren Kommentare vermute ich Sie sind ein älterer Jahrgang, da kommt es vor das man da schon mal vom Arzt Tabletten verschrieben bekommt die solche Nebenwirkungen haben.
        Da Sie schon zum wiederholten mal nur etwas wirres Zeug geschrieben haben und nicht auf mein Inhalt des Kommentares eingegangen sind beende ich hiermit die Diskussion.

  3. Der Feminismus war vor meiner Zeit. Er sorgte z.B. dafür, dass ich wählen darf und arbeiten darf ohne mir von meinem Mann eine Erlaubnis geben zu lassen.
    Den Männerverhöhnenden Abtreibungsfeminismus gemäß Alice Schwarzer empfand ich als unerträglich und widerlich. Trotzdem schaffte er es, ein Heer von männlichen Witzbolden zu generieren, die man nicht ernst nehmen kann. Wenn man in der Fußgängerzone mitleidig einem dünnen jungen Mann ohne Muskeln aber mit Fahrradhelm zusieht, wie er sich wie eine Übermutter dranstellt um seinem Kind (natürlich behelmt) auf dem Dreirad die Gefahren des Lebens zu erklären, dann empfindet man drei Jungens mit Migrationshintergrund, die gemeinsam auf einem Rad durch die träge Masse fezen, geradezu als erfrischend.

  4. Ich habe zwar kein Hipsterbaertchen, und als Schönling denke ich, gehe ich auch nicht durch. Ich habe mein Männlichkeitsrefugium beim Militär gefunden, danach bin ich zum privaten Personenschutz gegangen. Ja, das hat mich in meiner Einstellung und Verhalten geprägt. Ich schätze einen gelegentlichen One night Stand, lasse mir den Mund nicht verbieten und gehe auch nicht immer zimperlich mit den Menschen um. Ich schaue Frauen auf die Brüste und ihre Hintern. Und wisst ihr was? Es fühlt sich gut an…..

    • Das ist ja das Schlimme, die Abschaffung des Wehrdienstes.
      Ich mag das Militär eigendlich nicht, besonders wenn mein direkter Vorgesetzter dümmer ist als ich.
      Die 18 Monate bei den Preußen (NVA) waren doch sehr Persönlichkeits bildent um mein Leben besser selbst gestalten zu können. Ein trauriges Ereignis, der Tod meiner Helkoptermutter, genau auf der Halbzeit, hat mich, so muss ich leider im nachhinein feststellen, erst richtig zu einem selbstândigen Menschen gemacht. Auch die Frauen die mein Vater danach anschleppte waren, bis auf Eine doch recht abschreckend. Keine Assis sondern eigentlich von außen betrachtet, ganz normale Bügerinnen, sogar Eine in verantwortungsvoller Position, moralisch nicht ganz astrein, geldgierig, die Eine hatte schon drei Handwerker unter die Erde gebracht, Eine um damit ihre verwöhnten faulen Söhne zu unterstützen, usw., Da ist mein Respekt, nach dem ich dann auch noch in einem Frauenbetrieb, Schichtleiter war, so ziemlich verloren gegangen.
      Später als ich von meiner Frau getrennt lebte, erlebte ich ähnliches wie mein Vater, was sich da alles so anbot um an mein vermeintliches Geld zu kommen, erschreckend welche Bedingungen die stellten.
      Wenn ich so betrachte das der Feminismus noch oben drauf gesattelt wird dann kann einem nur das kalte Grausen ankommen.
      Übrigens als Student in den 70iger Jahren in der DDR, nach meiner Dienstzeit, trug ich auch einen Vollbart, aber das war so ein kleiner Protest von mir, es war sonst nicht so gern gesehen aber bei einem Studenten nahm man es nicht so genau. Mein Vollbart war nicht dazu da um Männlichkeit vorzutäuschen, ich war schon eine harte Nuss der Frauen gegenüber.
      Wie sagte ich schon damals, erst locken die mit langen Haaren, dann stecken die die oben zusammen und dann schwingen die die Bratpfanne, es ist dann aus mit lustig für den Mann. Wie gesagt alles vom Mittelstand aus betrachtet.

  5. Hip und Hipster, das waren mal so Ikonen wie die Beatniks um HOWL Ginsberg oder „Bob Dylan, the original hipster“ Mitte der Sechziger! Doch nicht diese Hipp gefütterten Hippi Nachkommen mit ihrer peinlichen Muselbartmode! Hier frißt nicht der Feminismus seine Kinder sondern diese schmücken sich in vorauseilender Unterwerfung schon gleich mit Nasenring und Ohrenmarke für ihre Versklavung und müssen zwischen den Tätowierungen nur noch genug Platz für die Brandzeichen der neuen islamischen Herren lassen.
    Zur hier heftig hochkochenden Debatte zum Thema Frühstücksei, wie weich oder wie hart, erinnere ich an den herrlich dämlichen Sketch von Loriot und bitte alle Diskutanten doch um Einhaltung eines einer Zivilisation würdigen Niveaus oberhalb der Gürtellinie. Den Herrn Autor bitte ich, sich etwas ernsthafter mit dem Unterschied von Gleichberechtigung und Gleichheit zu befassen, einen Apfel zu essen und an seine Mutter zu denken und dann nach Schuldigen zu suchen.

    • Dass viele deutsche Männer sich Barthaare sprießen lassen, kann tatsächlich ein unbewusster Reflex auf das Aussehen türkischer und arabischer junger Männer sein. Vielleicht vermeidet man dadurch Anfeindungen. Ansonsten @ weerwulf, Ihr selbstherrlicher und anmaßenderTon gegenüber Autor und den Lesern hat hier nichts zu suchen. Wenn Sie dann noch von Zivilisation und Gürtellinie schwafeln, haben Sie den Sinn für Realitäten längst verloren. Benehmen sollte keine reine Glücksache sein.

      • @ overprotecting, alte Spaßbremse:
        meine Antwort von wegen „Gürtellinie“ bezog sich auf die Theorie eines Lesers, die Männer seien jahrzehntelang von den Frauen „Brain gefuckt“ worden. Da haben Sie Recht, das findet wohl eher über als unter der Gürtellinie statt. Und daß der von anderen Schreibern zitierte „Drecks Feminismus“ sowie „nicht vorhandene Arschbacken“ und wie auch immer gefärbte „Weicheier“ mit Geschwafel und nichts mit Zivilisation zu tun haben, ich gebe Ihnen ja Recht. Weshalb Ihre Empörung über meine Kritik am Niveau? Naja, und Loriot würde sich sicher herzlich über „männliche Weicheier als Produkt des Feminismus“ amüsieren. Die kocht man einfach fünf Minuten nach Gefühl!
        Der Kracher war das mit der „Homosexualität als perfide Rache an der Frau“. Na, dann ist die Lesbierin wohl die perfekte Rache der Frau am Mann? So, jetzt kratz mal am Bart, ob in der Realität vorhanden oder nicht, und lach mal!
        Soviel jetzt zu meinem selbstherrlichen und anmaßenden Ton, der hier nichts zu suchen habe, tja, Sarkasmus ist manchmal reine Glücksache.

  6. Diese Aussage erschüttert mich zutiefst:
    Ist das in den letzten Jahren aufgepoppte und andauernde Hochfest der Homosexualität also in Wirklichkeit die perfide Rache des Mannes an der Frau?
    Und das meine ich ganz ohne Sarkasmus oder Ironie.
    Mir läuft es eiskalt über den Rücken!

    • Schön wäre es, wenn die Homosexualität etwas mit einer Rache gegen das weibliche Geschlecht zu tun hätte. Denn dann bestünde die Hoffnung, daß hier nur etwas momentan im Kopf bzw. im Herzen der Menschen nicht richtig tickt, was sich schnell ändern kann.

      Allerdings vermute ich leider andere Ursachen, die sich leider nicht so schnell beheben lassen werden, weil starke Mächte dahinter stehen.

      Als sogenannte Verschwörungstheorie-Grundlage möchte ich auf die bekannte Erzählung aus dem Bohemian-Groove erinnern. Dort treffen sich jedes Jahr die ultra Mächtigen und Einflußreichen und feiern ein sehr seltsames Fest bei einer Eule im Wald. Dort gibt es händchenhaltende Männer, die sich wohl etwas tiefer miteinander einlassen. Und man macht sich dort über Frauen und Beziehungen zu Frauen lustig.

      Dann muß man wissen, daß die Anzahl der jährlichen Hodenkrebserkrankungen und Brustkrebserkrankungen seit Jahren rapide ansteigt. Ich selbst hatte Hodenkrebs und in meiner Familie gibt es einen Brustkrebsfall.

      Schaut euch das Haupthaar der Männer an, wie dieses ausfällt. Uns wird gesagt, das sei eine erbliche Sache und nicht weiter schlimm oder von Bedeutung. Ich sage, man lügt uns hartgesotten an. Irgend etwas oder sehr vieles an unserem Leben stimmt nicht. In unserem Inneren stimmt es nicht und im Außen stimmt es auch nicht. Wir sind mittlerweile von unglaublich vielen physischen und psychischen und physikalischen und chemischen Giften umgeben.

      Der männliche Organismus ist genauso hoch empfindlich wie der weibliche Organismus. Damit die Spermienproduktion richtig funktioniert und auch die Erektion, müssen sehr viele Kleinigkeiten harmonisch miteinander zusammenwirken. Die Qualität und Quantität der Spermien bei uns westlichen Männern hat in den letzten Jahrzehnten !!!!!! um durchschnittlich 50% abgenommen. Aber das ist nur manchmal ein Thema in der Presse. Seltsam oder?

      Man weiß, daß die Chemikalien von Monsanto die Fertilität, ja der gesamten Konstitution von Tieren massiven Schaden zufügt. Aber Europa und die Bundesregierung zu Berlin lassen diese hoch toxischen und Lebenskraft zerstörenden Mittel weiter in der landwirtschaftlichen Produktion zu.

      Diese Mittel vergiften nicht nur die jährliche Ernte, sondern sie werden in den Boden hineingspült und vergiften dort die Böden für immer und ewig, wenn dieses Zeug nicht abbaubar ist. Die Natur jedoch wird von allen fleißigen Tierchen gepflegt und erhalten. Aber wie wollen die ihre fleißige Arbeit eigentlich noch tun, wenn sie durch diese Gifte auch getötet werden?

      Die Böden werden durch die industirelle Bearbeitung nachhaltig getötet und entweder zu Salzwüsten oder zu Sandwüsten umgeackert. Humus wird bei uns quantitativ keiner produziert. Warum? Wir brauchen doch guten Humus in Massen.

      Es gibt hervorragende Methoden höchste Erträge bei besten Böden zu produzieren. Aber niemand scheint daran ein Interesse zu haben. Ich kann nicht verstehen warum. Ich habe ein Kloster, das eigene Böden und eine eigene Landwirtschaft betreibt angeschrieben. Die haben sich nicht einmal gemeldet. Seit dieser Zeit ist die Kirche für mich ein Kult des Todes und kein Kult des Lebens mehr. Dies zieht sich ja hindurch bis ins geistliche. Die Kirche feiert ständig den Tod von Christus. Doch sie müsste doch ständig das Leben und das Leben von Christus feiern. Aber das tut sie nicht.

      Und dann kommen die vielen verschiedenen Strahlungsquellen, von WLAN, Handy, TV, Rundfunk, Funk, Haarp, Radioaktivität, Uran-Munitions-Stäuben usw. Meint man wirklich, all das würde spurlos an uns vorüber gehen?

      Die Neger und andere Farbige, die jetzt zu uns kommen, werden noch ihre Freude erleben, wenn sie merken, wie sie anfangen zu welken, so wie wir welken. Der menschliche Körper ist ein Kunstwerk. Er hält sehr viel über lange Zeit aus. Aber irgendwann schafft er es nicht mehr. Dann fängt er an, nach und nach kaputt zu gehen.

      Das gleiche passiert übrigens mit unseren inneren Körpern. Ich werde ja immer ausgelacht wenn ich das erkläre und darum lasse ich es dann schnell bleiben. Gerade bei den Christen scheint dieses Thema ein Tabu und eine Unmöglichkeit zu sein. Das ist doch eine interessante Entwicklung. Wir können doch sagen, daß gerade bei uns Christen das Leben gesamtheitlich am mutwilligsten attackiert und zerstört wird. Warum?

  7. „…… Sympathien dafür hat, der ist unmodern und irgendwie verdächtig.“ Ja, ich weiß, verdächtig war ich ja schon immer, zumindest das hat sich nicht geändert. Einige Passagen mögen am Text stimmen; ich glaube, dass die Familie als Biotyp der Geborgenheit und als erziehende Gemeinschaft bereits zur Zeit der Webstuhlstürmer in England das Wasser bis zum Hals stand. Mit der Industrialisierung wurde die Kleinstfamilie als soziologisches Familienmodell in vielen Ländern Europas propagiert. Bereits damals war absehbar, dass aus den Kolonien die Arbeitssklaven zum Schuhe putzen importiert werden. Seit diesen Jahren summierte sich die schräge Entwicklung, immer mehr Alleinerziehende schlugen sich durchs Leben….die Entwicklung eskalierte mit den unheilvollen Massenmorden in den Weltkriegen, der massenhaften Zunahme des Missbrauchs von Kindern…Nervengift als chemischer Kampfstoff.
    massenhaftes Morden von behinderten Kindern in Nervenheilanstalten …
    ……ebän lebensunwertes Leben, heute nicht mehr in Anstalten, sondern in werdenden Müttern….
    Dieser Wahn hält unvermindert an. Die schweren PsychoErkrankungen nehmen rasant zu, Burn out is chic und eben wichtig für den Hipser…
    Statt dem Kind mit Donwsyndrom leiste ich mir lieber meinen Mercedes CLA Shooting Brake…ich gönn mir ja sonst nix…

  8. Was soll an diesen Rotzfängern bzw. Schämbehaarung am Unterkopf denn tatsächlich besonders männlich sein? Muß sich ein Männchen tatsächlich eine Wurzelbürste sprießen lassen, damit er aufrecht in der Hose stehen bleibt? Ändert sich der Charakter eines Almöhibärtchens tatsächlich durch solch einen Schimmelpilzfang?

    Mode ist es, genauso wie diese super dämlichen Tattoos die man jetzt überall sieht. Oder sind die GrünRotenWeicheier tatsächlich so dämlich und simulieren die jetzt bei uns in Massen ankommenden SüdOstAnrainer?

    Die Schwarzen und Farbigen jedoch, die jetzt hierher angetrampelt kommen, werden sich noch sehr wundern. Nach ein paar hundert Jahren werden die genauso käsig und „langweilig“ sein wie wir es heute sind.

    Die ultra doofen Roten und Grünen werden sich noch im Grab umderehen vor lauter Ärger über ihre eigene Dummheit.

  9. Ein Professor, der am Institut für Forst- und Umweltpolitik der Universität Freiburg zum Wolf forscht, berichtete in einem Vortrag, dass an seinen Projektgruppen überwiegend Studentinnen teilnähmen.
    Er vermute, gab er verschmitzt zu, das habe etwas mit der Sehnsucht von Frauen nach dem Wilden und Ungezähmten zu tun, das sie bei Männern nicht mehr vorfänden.

    Davon abgesehen glaube ich nicht an die These, dass der Hipsterbart das Ende des Feminismus einläutet. Dazu hängen die Hosentaschen der Hipster nach wie vor viel zu tief unter den nicht vorhandenen Arschbacken, und ihre Beinchen sind auch im Erwachsenenalter dürr wie Streichhölzchen.

  10. Mein kurdischer Kioskbetreiber sagt lachend zu mir, dass die deutschen jungen Männer eher ihren eigenen Kindern gleichen. Kurze Höschen, Ringelpullover mit Rucksack. Es fehlt nur noch ein Eimerchen mit Schäufelchen. Wer soll da noch Respekt zeigen. ihre Familien jedenfalls nicht.
    Die landnehmenden Araber und xxx etwa?

  11. Die Männer wurden von den Frauen jahrzehntelang Brain gefuckt. So etwas rächt sich nun. Das ist die Rache der Frau, am Mann.
    Männer wehrt euch!

  12. Die hier angesprochene “ Sufragetten-Bewegung“ ist ja nicht aus der unteren Schicht entstanden, sondern aus der Schicht des Mittelstandes. Das waren die gut versorgten gelangweilten Frauen die noch mehr wollten.
    Wie so alle Geisteswissenschaften in der Geschichte da waren es die gelangweilten Söhne des Mittelstandes die sich Themen suchten wo man nicht arbeiten brauchte sondern mit
    gedanklichen Thesen versuchte Aufmerksamkeit zu erhaschen.
    Geschichtlich biologisch gesehen hat nun mal die Frau die Kinder zu gebehren, das ist natürlich mit Schmerzen und Risiken verbunden.
    Aber der Mann als Kämpfer ist davon auch nicht verschont geblieben Schmerzen und Risiken zu ertragen.
    Der Feminismus ist meiner Ansicht nach eine Übersteigerung des unnatürlichen Egoismus der jetzigen Mittelstandsfrauen. Die Quotenregelung ist da das beste Mittel um mit weniger Leistungsbereitschaft und Intelligenz, Geisteswissenschaft studierend, nach oben zu kommen.
    Die herangezogenen männlichen Weicheier sind ein Produkt des Feminismus wärend die Töchter schon auf Linie gebracht werden wie die mit den Männern später umzuspringen haben. Wenn es die Mütter nicht gemacht haben dann finden sich schon andere Frauen die dann so lange hetzen bis die anderen Ehen kaputt sind, wenn deren Männer keine Weicheier sind.
    Das paradoxe darann ist das viele der Frauen die sich beklagen das die abendländischen Mânner Weicheier sind jetzt den kampferprobten Neuen nachlaufen. Des Erwachen kommt dann oft zu spät.
    Eine Frau die feststellt das ihr Mann bei jeder Krankheit ein Jammerlappen ist sollte sich mal fragen ob es der Mann ausnutzt um mal Aufmerksamkeit von seiner Frau zu erhaschen weil er sonst vermutlich immer untergebuttert wird.
    Das mit dem Schwuhl sein von Bisexuellen ist meines erachtens eine Modeerscheinung wie es das schon mal im antiken Griechenland gab. Deshalb auch die vielen Statuen mit den Schönlingen.

      • Wenn Sie nicht mehr dazu zu sagen haben, dann vermute ich das der Inhalt stimmt. Auf einer virtuellen Tastatur eines Tabletts zu schreiben ist schon etwas kniffliger weil wenn man nur in die Nähe eines Buchstaben kommt schon erscheint der und oft ist eine Korrektur ein reines Glücksspiel und da verkneife ich mir das manchmal, auch bringen Gedankenänderungen oft einen anderen Fall, die Korrektur verkneife ich mir auch oft.
        Außerdem wenn ich mir so die Texte von einigen Artikeln, von Journalisten, so ansehe dann wimmelt es oft von Fehlern oder sogar falschen Wörten, da hat dann wohl die automatische Textkorrektur zugeschlagen. Auch springt der Kursor oft dahin wo man eigentlich nicht schreiben will, auch erscheinen wie aus Geisterhand manchmal Wörter doppelt. Auch scheint die Kompatibilität des Tabletts mit der Plattform des Blogs auf der man schreibt oft gestört zu sein. Das fällt einem natürlich nicht auf wenn man nur kurze Meckertexte schreibt.
        Wie ich so vermute, sie sind eine Frau. Die sind ja schon immer besser in Recht-Schreibung und auswendig Lernen aber dafür hapert es sehr oft mit der Logik.
        Das beste Beispiel sind ja unsere Politikerinnen und leider auch deren männlichen Claqueure.

  13. Es ist viel einfacher: Auch die heute so degenerierten Menschen der westlichen Welt sind Opfer ihrer jahrmillionen alten Instinktmuster, die kein Genderist und keine Feministin eliminieren konnte und auch niemals können wird. Die Frau wünscht sich den Beschützer und einen kompetenten Vater für ihre Kinder, um diesen den bestmöglichen Ausgangspunkt für ihr Leben mitgeben zu können. Diese Instinktmuster sind ausschlaggebend für die Partnerwahl.
    Außerdem bezweifele ich, daß die Neigung zur Homosexualität zugenommen hat. Der Hype darum bauscht dieses Phänomen nur auf.

    • Zustimmung.

      Es wird sich alles historisch … entwickeln.

      Wie auch immer – wir werden es nicht verhindern, nicht mehr erleben. Nach im Schnitt 80 Jährchen gehen wir den Weg allem irdischen.
      Im Nachinein gefragte Menschen “ … warum habt ihr nichts gegen dies, das und jenes … getan ?“
      – sollten antworten : “ Was tut ihr denn im Heute gegen dies, das und jenes ?!“

      Diese bewusst auf mehrere Generationen angelegten, laufenden Entwicklungen zeigen Erfolg, wieder und wieder – lediglich mit anderen, moderneren Mitteln wird agiert.

      Aber auch wieder und wieder reagiert !

      Die BKin … hat mit dem Auspruch daß das Internet „Neuland“ ist keine falsche Aussage gemacht – statt Bücherverbrennungen nu eben Netzwerkdurchsungsgesetze … …

      Was bedeutet daß das – reagierende –
      I-Net den “ Agierenden“ zu mächtig wurde/wird 🙂

      Früher ging man auf die Straße ( schlug – regional, jedoch mit sehr, sehr weit reichenden Folgen … … Thesen an Kirchentüren … usw.), heute erreicht man global (!) in Sekunden sowohl agierende wie regierende – spannende Zeiten – und wir mitten drin !

      … das waren z.B. die Menschen im Dreißigjährigen -Krieg auch – mittendrin … …

    • In der Tat eine keine leichte Wahl … …
      Opposition Linder ?
      Opposition Petry ?
      🙂 …

      Es gibt keine – wirklichen – Oppositionen mehr !

      Die FDP will wieder mitnaschen und die AFD liegt in den Geburtswehen …

      Das “ Mädchen “ welches es – kinderlos – zur “ Mutti“ schaffte, leistet was gefordert wurde/wird.

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