Freitag, 14. Juni 2024

Apokalypse in Lampedusa: 5000 Migranten an einem Tag

(David Berger) Derzeit landen an einem einzigen Tag etwa 5.000 Männer in 112 (!) Booten in Lampedusa an, was der Stärke einer Brigade entspricht. „Wir können nicht mehr“, so der Bürgermeister von Lampedusa. Die Einheimischen sprechen von einer „Invasion“.

„Die Lage ist dramatisch: Unsere kleine Insel ist nicht mehr in der Lage, eine solche Migrantenwelle zu bewältigen, deren Ausmaß die Zahl der ansässigen Bevölkerung selbst übersteigt. Vor diesem Hintergrund ist es unmöglich, eine angemessene Hilfe für die Migranten zu gewährleisten, trotz immenser logistischer Anstrengungen”, so der Bürgermeister von Lampedusa, Filippo Mannino.

Lage völlig außer Kontrolle

Der Hintergrund: alleine gestern kamen gut 5000 Migranten in 112 Booten in Lampedusa an. Wie gewohnt fast nur junge Männer, die wenig vertrauenserweckend, alles andere denn als „Fachkräfte“ oder verängstigte Flüchtlinge, vielmehr wie Eroberer wirken.

Manino forderte Meloni, die im Wahlkampf damit Werbung machte, das Migrationsproblem schnell lösen zu können, auf das Militär gegen den Ansturm einzusetzen. Doch die tut alles andere als sie im Wahlkampf versprochen hat. Radio Genoa twittert: „Die Lage auf Lampedusa ist völlig außer Kontrolle, eine beispiellose Situation. Heute überfielen uns in 30 Minuten 35 Boote afrikanischer Horden, bisher 100 Boote an einem Tag. Giorgia Meloni hat bis heute 190.000 Eindringlinge deportiert, eine echte Apokalypse!“

Das, was hier passiert, ist nur als koordinierte Invasion durch afrikanische Schleppernetzwerke und unter Duldung oder gar durch Beteiligung der von der EU, besonders Deutschland, nichts selten finanziell unterstützen Regierungen der jeweiligen afrikanischen Herkunftsländer zu verstehen.

Quelle: Twitter

Innenministerin Faeser auch hier komplett überfordert

Völlig überfordert mit der katastrophalen Situation zeigt sich auch hier Innenministerin Faeser: „Berlin hat die freiwillige Migrantenaufnahme aus Italien ausgesetzt. Wie “Die Welt” aus Kreisen der deutschen Innenbehörden erfuhr, wurden die Auswahlprozesse für in Italien ankommende Asylsuchende im Rahmen des “freiwilligen Solidaritätsmechanismus” eingestellt und dieser Schritt Rom in einem Brief mitgeteilt. Seitens der italienischen Behörden gab es diesbezüglich noch keine Bestätigung.

Das deutsche Innenministerium erklärte, wegen hohen Migrationsdrucks nach Deutschland sei Italien mitgeteilt worden, die notwendigen Überprüfungen der Migranten würden von deutscher Seite “bis auf weiteres verschoben”“ (Quelle)

Augsburg wird auf die Invasion vorbereitet

Dass viele dieser Migranten in Folge der offenen Grenzen dann doch irgendwann – illegal – in Deutschland landen, ist freilich bei der gegenwärtigen Migrationspolitik unausweichlich. Selbst die sich sonst gerne linksliberal gebende Augsburger Zeitung berichtet heute: „Die Stadt Augsburg wurde von der Nachricht, dass direkt an der Stadtgrenze eine Unterkunft für bis zu 440 männliche Flüchtlinge eingerichtet werden soll, kalt erwischt. Ende September sollen die ersten Flüchtlinge einziehen, im Dezember könnte die Unterkunft voll belegt sein.“

Der Tag, an dem es sehr unangenehm wird

Zuletzt sei der geniale Don Alphonso zitiert, der in diesem Zusammenhang bemerkt: „Irgendwann wird jemand sagen müssen, dass die Einnahmen des Staates nicht für Bürgergeld für alle reichen kann, und das wird der Tag sein, an dem es sehr unangenehm wird.“

Irgendwann wird jemand sagen müssen, dass die Einnahmen des Staates nicht für Bürgergeld für alle reichen kann, und das wird der Tag sein, an dem es sehr unangenehm wird. https://t.co/JsOVpktoRO

— Don Alphonso (@_donalphonso) September 13, 2023

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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