(Marilla Slominski/ Jouwatch) Mossul: Eine verschleierte Korangläubige sprengte sich und ihr Baby vor den Augen der entsetzten Reporter von al-Mawsleya TV in die Luft, als sie eine Gruppe irakische Soldaten passierte. Zwei der Soldaten starben, mehrere Zivilisten wurden verletzt.

Laut irakischem Fernsehen liefern sich die Truppen mit dem IS die letzten Gefechte um Mossul. „Wir sind auf den letzten Metern, wir werden den Sieg bald verkünden können“, so ein Moderator des irakischen Fernsehens. Deshalb kämpfen auch immer mehr IS-Frauen mit.

In den letzten zwei Wochen sollen sich 20 islamische Selbstmordattentäterinnen unter Zivilisten gemischt und sich in die Luft gesprengt haben.

„Sie benutzen ihre Kinder als Schutzschilde. Sie kämpfen mit ihren eigenen Kindern an ihrer Seite“,

so der irakische General Sami al-Aridi. Die Islamkämpferinnen zu enttarnen ist schwierig, weil die Soldaten Frauen nicht ansprechen dürfen und sie so auch nicht kontrollieren können, ob sie unter ihren Gewändern Sprengstoffwesten tragen.

„Die Frauen sind genauso brutal wie die Männer“

…, erzählen Einheimische den Reportern der britischen Zeitung The Telegraph.

„Ich habe mehr Angst vor den Frauen, als vor den Männern, sie sind wie wilde Tiere“, sagt die Irakerin Umm Omar.

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Der Beitrag erschien zuerst bei JOUWATCH