Gastbeitrag von Felizitas Küble

Schon seit Jahrzehnten üben wir Kritik an der geradezu israelfeindlichen Ausrichtung der internationalen katholischen „Friedensbewegung“ Pax Christi.

Sachkritik am jüdischen Staat ist unbenommen, aber diese Organisation mit dem schönen Namen Pax Christi betreibt mit einer Verbissenheit sondergleichen eine regelrechte anti-israelische Agitation. 

Natürlich wird diese Haltung  – wie in linken Kreisen üblich – als „Solidarität mit den Palästinensern“ schöngeredet.

Die bei der Palästinenserführung weitverbreitete Gewaltverherrlichung und der reale Raketenterror gegen Israel (einschließlich Selbstmordattentaten gegen Zivilisten) beunruhigen diesen Linksausleger-Verband offenbar nicht.

Während die „kreativen“ Aktionen gegen Israel überhandnehmen, sucht man dort vergeblich nach Initiativen gegen den islamisch-arabischen Fanatismus und Terrorismus.

Jetzt hat sich Pax Christi wieder etwas „Passendes“ einfallen lassen:

Eingeladen wird zu einer Tagung in Stuttgart am 30. Mai 2017 mit der palästinensischen „Botschafterin“ Dr. Khouloud Daibes, die sich dort angeblich über das „kulturelle Erbe Palästinas“ auslassen will. 

Freilich besteht der Einladungstext keineswegs aus kulturellen oder sonstigen schöngeistigen Hinweisen, sondern beschränkt sich von der ersten bis zur letzten Zeile auf israelfeindliche Polemik:

Da ist davon die Rede, das „palästinensische Volk“ sei immer noch „fremdbestimmt“  – ja sicher, von seiner eigenen Islamisten-Führung nämlich, vor allem die radikale Hamas betreffend! Gemeint ist hier freilich die „böse“ israelische Regierung.

Gleich im nächsten Satz ist von „besetzten Gebieten“ die Rede. Hat man bei Pax Christi die Nahostverhandlungen der letzten Jahrzehnte komplett verschlafen?  Noch nie was von Camp David gehört? Völlig übersehen, daß Israel die früheren „besetzten Gebiete“ fast vollständig  g e r ä u m t  und dafür sogar eigene jüdische Siedler nach Kern-Israel zwangsverschleppt hat?

Diese und weitere Fakten werden ignoriert; schon im nächsten Satz ist stattdessen erneut ignorant von „israelischer Besatzung“ die Rede, um den Judenstaat an den Pranger zu stellen.

Die Tagung wird gemeinsam mit weiteren pro-palästinensischen und „friedensbewegten“ Vereinen sowie mit der evangelisch-landeskirchlichen DiMOE (Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung) durchgeführt. Da wächst zusammen, was zusammengehört!

HIER Infos über eine weitere mental unfriedliche Aktion von Pax Christi vorigen Monat in Essen: MENA-WATCH

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Der Beitrag erschien zuerst auf dem Blog CHRISTLICHES FORUM, den ich den Lesern von PP guten Gewissens und gerne ans Herz legen möchte!

10 Kommentare

  1. Leider sind die Kirchen voll mit islamverliebten,linken Gesindel vom Papst angefangen bis in Dorfkirchenbänke-die evangelische Kirche ist genauso unterwandert.

  2. Man soll sich nicht wundern. Die viele Jahrhunderte dauernde systematische Seelenvergiftung durch die Kirche(n) hinterließ mehr oder weniger (eher mehr) dicke Spuren. Falls diese je verschwinden wird das auch Jahrhunderte brauchen. Zumal auch noch Verstärkung dazu kam.
    lg
    caruso

  3. Kaltstart, du bist der beste ! Dein Beitrag beinhaltet eine schlichtweg gründliche Analyse mit den richtigen Wörtern/Begriffen. Also bravo.

    • Danke Marcel, das Lob aus berufenem Munde nehme ich gerne an. Aber ich denke, du bist auch mit viel Wissen gesegnet, wie die meisten, die sich hier in vorbildlicher Weise an Kommentaren beteiligen. Ein paar Miesepeter gibt es natürlich schon, die außer leerem Geschwätz nichts beizutragen haben. Aber da hat man ja Optionen wie zu versuchen, sie Lügen zu strafen. Man kann aber auch gelassen reagieren und die Nörgler ignorieren und auflaufen lassen.
      Warum sollen sie in Zeiten der Meinungsdeckelung nicht das gleiche Recht haben, sich zu äußern. Ich bin übrigens Gastautor bei Dr. Berger, dem ich dankbar für diese einmalige Chance bin, bleibe aber auf dem Teppich, da ich als Laie natürlich nicht soviel an Inhalten mitbringen kann wie die Profis. Bei denen staune ich immer wieder, welche unerschöpfliche Bandbreite an Artikeln zustande kommt. Kein anderer Blog leistet das.

  4. Sacharja – 12,3 :
    „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; denn es werden sich alle Völker auf Erden gegen Jerusalem versammeln. “
    ———————————————————-
    Dieser Vers des Alten Testamentes ist Bibel lesenden Christen gewöhnlich bekannt — aber scheinbar nicht „PAX CHRISTI“ oder den Kirchen.
    Fazit : Das Palästina-Problem ist für die Welt unlösbar !!!!
    Die vielen bisher gescheiterten Initiativen zum Problem bestätigen diese Tatsache.

  5. Ja, wie soll das Einer noch verstehen?
    Die linken Antifa Demonstranten hätte man bei Demos von „PAX Christi“
    eher nicht vermutet.
    Gerade die links/grünen Antifa- Anhänger, die all zu gerne die Nazi-Keule
    schwingen, rennen gegen Jene los, die sie eigentlich verteidigen müssten.
    Die schrecklichsten und verwerflichsten Verbrechen der Nazis, war die
    Verfolgung und geplante Vernichtung des Judentums ! Wer hat da beim
    Unterricht nicht aufgepasst? Die Nazi-Keule könnte sich sonst gar als
    Bumerang erweisen.
    Welche Kacke ist hier am dampfen? Die links Radikalen, haben sich in
    Frömmigkeit mit den „Pax Christi“ vereint? Was es nicht alles gibt!!
    Die Amtskirchen wären gut damit beraten, sich nicht gegen das Juden-
    tum gemeinsam mit den Muselmanen zu stellen.
    Die obersten Würdenträger der christlichen Amtskirchen, legten bei
    Besuchen in muslimischen Ländern verleumderisch das Kreuz ab.
    Mehr braucht man dazu wohl nicht mehr sagen.

  6. „Christen sind wie eine bösartige und ansteckende Krankheit. Muslime müssen sie ungerecht behandeln, verachten, boykottieren und hart anfassen, um sie zur Annahme des Islam zu zwingen.”
    (Scheich Abd al-Halim Mahmud, von 1973 – 1978 Rektor der Al-Azhar-Universität Kairo, eine der höchsten religiösen Instanzen des Islam)

    Also Linksfaschisten und Klingelchristen der abtrünnigen Amtskirche Deutschland, dann geht mal schön mit euren mohammedanischen Freunden auf die Demo. Wie verwirrt muss man sein…

    • Es gibt Christen, die nach jahrhundertelangen Religionskriegen gelernt haben, dass man Religion nicht politisch überhöhen (oder abwerten?) sollte. Andere nicht. Der Islam hat diese leidvolle Erfahrung womöglich noch vor sich. Man kūrzt den Weg aber nicht ab, in dem man sich mit dem politischen Islam in den Mitteln gemein macht und Andersgläubige verhöhnt. Ich meine mich zu erinnern, dass Jesus das genauso gesehen hat, sonst wäre er nicht ans Kreuz gegangen.

      • lynx, ich staune nicht schlecht. Endlich mal ein vernünftiger Kommentar. Danke. Na klar ist das Christentum reformiert und der Islam eben nicht. Und darauf warten braucht man auch nicht. Denn der archaische Islam ist in den Augen der hohen Geistlichkeit weder anzweifelbar, kritisierbar noch reformierbar, sondern absolut und die Weisungen des Korans mit ihrer göttlichen Autorität sind für jeden gläubigen Moslem verbindlich. Ohne die Verse bzw. Suren, die legitime Gewalt predigen ( es müssen um die 200 sein) wäre der Islam kein Islam in der herkömmlichen und angedachten Weise mehr und würde sich nicht gegenüber anderen Religionen abheben und auszeichnen. Denn dann dürfte er auch nicht auf Eroberung und Mission (Weltherrschaft) ausgerichtet sein. Frieden ist nämlich erst, wenn die ganze Welt unterworfen wurde. Das Gequassel vom moderaten oder liberalen Islam ist nur Show und Bühne und dient der Ablenkung vom Kern der Wirlichkeit. Letztlich dürfen sich Moslems, gleich welcher Richtung, nicht gegen ihre Glaubensbrüder entscheiden, wenn sie nicht als Abtrünnige mit Todesdrohungen behandelt werden wollen. Dies erklärt übrigens auch, warum viele Moslems von den eigenen Glaubensbrüdern gemeuchelt werden. Das sind dann vom reinen traditionellen Standpunkt her keine richtigen Moslems, siehe im Bürgerkrieg in Syrien, wo der IS wütet. Was passiert also, wenn die Muslime in Europa an die Macht kommen? Der vormals gute Nachbar und Freund wird über Nacht zum Todfeind, so war es in Ex-Jugoslawien auch, ein klassischer Religionskrieg. Muslime können mit ihrer guten Fassade (Geisteshaltung wird nicht verraten) sehr wohl als Minderheit bei den Ungläubigen leben, werden aber immer von der Idee und dem Plan getragen und geleitet, dass sie eines Tages nur noch unter ihres gleichen sein wollen und die Scharia gelten soll.
        Die Vorteile des Sozialstaates nehmen sie gerne mit, denn letztlich muss nach ihrem Selbstverständnis der Ungläubige eh eine Kopfsteuer bezahlen. Eine Gegenleistung (Integration) muss nicht erfolgen. Der dekadente Westen hat in den Augen der Islam Vertreter und Hardliner ohnehin keine Existenzberechtigung, sondern muss vom Bösen befreit werden.

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