Die dritte »Goldene Hoftrompete« in diesem Jahr überreicht die konservativen Denkfabrik »Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten« an die WDR-Reporter Diana Löbl und Peter Onneken für ihre vierteilige Reportage »Aufstieg der Rechten« in der Sendereihe »Weltweit«.

Die Sendereihe sei »eine geballte Ladung Agitprop der plumpsten Sorte«, erklärt dazu der Vorsitzende und Sprecher des Vereins, David Bendels:

»Die Reporter werfen sich als ‚Investigativ-Journalisten in Pose, tatsächlich bebildern sie nur ihre eigenen Vorurteile im Sinne des von den Mächtigen gewollten ›Kampf gegen rechts‹.«  

Bendels wird den kritischen Medienpreis, der »willfährige Regierungsberichterstattung« an den Pranger stellen soll, am 10. Mai feierlich an die Macher der Filmreihe übergeben.

Statt sich inhaltlich mit deutschen und europäischen Oppositionsbewegungen auseinanderzusetzen und Fakten zu recherchieren, begnügten sich die WDR-Reporter damit, stereotype Feindbilder zu bedienen.

Die Krönung der »Propagandashow« sei ein mittelmäßiger Schauspieler, der als »Erklärnazi« in Klischee-Verkleidung durch die Sendung führe, um »Identitäre« und europäische Anti-Establishment-Politiker und -Politikerinnen pauschal als gefährliche getarnte neue »Nazis« zu denunzieren.

Statt aufzuklären wollten die WDR-Leute damit die bröckelnde Deutungsmacht der linksgrünen politisch-medialen Klasse zementieren.

»Solche Journalisten sind nicht Kontrolleure und Kritiker der Macht, sondern ihre willigen Vollstrecker«,

kritisiert Vereinssprecher David Bendels. Wenn Journalisten und Medien so eklatant versagten, sei das eine Gefahr für das Funktionieren der Demokratie. Um sie an ihre Verantwortung zu erinnern, die Mächtigen durch uneingeschränkte und unvoreingenommene Berichterstattung zu kontrollieren, verleiht der »Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten« die »Goldene Hoftrompete für besonders willfährige Regierungsberichterstattung« monatlich an Journalisten und Medien, die sich dabei besonders unrühmlich hervortun.

Auch die Preisträger der dritten »Goldenen Hoftrompete« wurden wieder in einer Online-Abstimmung unter den mittlerweile rund 12.000 Unterstützer des Vereins ermittelt. Ebenfalls nominiert waren Hannes Soltau von der Wochenzeitung »Die Zeit« für einen Beitrag, der die importierte Einwanderer-Kriminalität herunterspielen sollte, und drei Nachwuchsjournalisten des »Spiegel online«-Ablegers »bento«, die einen Kritiker der herrschenden Klimawandel-Lehre lächerlich zu machen versuchten.

Preisträger der »Goldenen Hoftrompete« im April war Heribert Prantl, Kolumnist und Mitglied der Chefredaktion der »Süddeutschen Zeitung«, der als »Inkarnation der stillschweigenden Kumpanei von Politikern und Journalisten« geehrt worden war.

Der »Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten« ist aus einer Bürgervereinigung hervorgegangen und wurde am 21. September 2016 in Stuttgart formell gegründet.

Der politisch und konfessionell unabhängige und überparteiliche Verein versteht sich als konservative Denkfabrik und wird von mittlerweile mehr als 12.000 Bürgern aus ganz Deutschland und aus allen Gesellschaftsschichten unterstützt, die sich für den Erhalt von Freiheit und Rechtsstaatlichkeit in unserem Land und gegen die Merkelsche Masseneinwanderungspolitik engagieren. Vorsitzender und Sprecher des Vereins, der sich konsequent von linken und rechten Extremisten abgrenzt, ist David Bendels.

Mehr Informationen: www.rechtundfreiheit.de

7 Kommentare

  1. Super Aktion. Es geht darum, eine Gegenöffentlichkeit zu schaffen. Den Mainstream-Medien das Monopol zu entreißen und wie in einer Marktwirtschaft eigentlich üblich, eine Konkurrenz zu schaffen. Und solche Gegenpreise außerhalb der üblichen Mainstream-Preise sind ein Teil dieser Gegenöffentlichkeit.

  2. Heribert Prantl, „der als »Inkarnation der stillschweigenden Kumpanei von Politikern und Journalisten« geehrt worden war.“:
    Früher habe ich ab und zu Prantl im TV gesehen. Bei jedem Widerspruch gegen ihn, der alleine die BRD-Demokratie aufgebaut hat und der per Du mit den großen der Republik ist, „geht ihm das Messer in der Hose auf“ (Zitat von ihm). Der ist ein absoluter Diktator, der Widerspruch oder sogar Kritik überhaupt nicht verträgt.
    Der wird alles versuchen, um dem „Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten“ den Verfassungsschutz auf den Hals zu hetzen, oder mindestens 10 Jahre Zuchthaus für diesen Verein zu bekommen. Prantl würde ich als Vorstufe zu Stalin betrachten.

  3. Besonders willfährige Regierungsberichterstattung kann man beim WDR in der ‚Aktuellen Stunde‘ jeden Abend erleben! Vor der Anmoderation eines Nachrichtenthemas ist bereits an der Mimik der Moderatoren abzulesen, über was nun als nächstes berichtet wird. Beim täglich abzuarbeitenden No-Go- 5-Punkteplan Trump, Brexit, AfD/Kampf gegen rechts, Osteuropa läuft das jeweilige Moderatoren-Duo zu pantomimischer Hochform auf. Selbst diejenigen Moderatoren, die noch vor kurzem wohltuend zurückhaltend im Vergleich zu ihren Kollegen agierten, haben mittlerweile ‚aufgerüstet‘. Von sachlicher Information ist keine Rede mehr.

    • Das ist ja nicht viel anders als bei den Moderatoren der regierungsfreundlichen Sendeanstalten wie ARD, ZDF und N 24. Obwohl die Leiter der Programme ja Stein und Bein schwören, unabhängig zu sein und sich keiner Weisung von oben unterzuordnen hätten. Gerade die Öffentlich-Rechtlichen können sich ihrer Sache sicher sein, haben sie doch durch den Beitrag der Gebührenzahler keine Schmerzen. ARD und ZDF mit ihren funk online Angeboten für junge Leute kosten den Gebührenzahler für 4 Jahre 45 Mio. Euro und fahren tendenziell den linksgrün gefärbten Desinformations- und Beeinflussungskurs für eine heile und zukunftsträchtige Multikulti Schiene. Wie heuchlerisch, wenn zwischen guter und böser Hetze unterschieden wird und Fakten, Realitäten und bittere Wahrheiten unterdrückt oder verfälscht werden. Das muss ja bei den Beteiligten, die sich so vor den Karren des Political Correctness spannen lassen, ein regelrechtes Gefühl von Euphorie und Genugtuung auslösen. Schamgefühl, Moral oder journalistische Ehre bleiben dabei vollends auf der Strecke. Sollte der Wind sich drehen, werden dieselben ihr Fähnchen in die andere Richtung schwenken und ihre Hände in Unschuld waschen. Nach dem Gusto: ich habe doch immer schon gesagt oder gewusst…………..

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