(Gastbeitrag) Der Verein für Rechtsstaatlichkeit und bürgerliche Freiheiten e.V. mit Sitz in Stuttgart hat sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe im patriotischen Lager entwickelt. Für Aufsehen sorgte er insbesondere mit seinen Franz Josef Strauß-Plakaten. mit denen er zur Wahl der AfD aufrief. Zudem gibt er die Wochenzeitung „Deutschland Kurier“ heraus, die sich einer steigenden Leserschaft online und in gedruckter Form erfreut.

In den letzten Monaten ist der Verein allerdings vermehrt unter Beschuss geraten. Der Vorwurf lautet illegale Parteienfinanzierung. Denn der Verein bewirbt in seinen Anzeigen-Kampagnen unzweifelhaft die AfD. In deren Rechenschaftsbericht taucht diese Werbung allerdings nicht auf. Die Partei und der Verein bestreiten eine Zusammenarbeit.

Die politischen Mitbewerber aus CDU und SPD unterstellen allerdings, dass Großspender anonym die AfD unterstützen wollen. Sollte eine verdeckte Zusammenarbeit zwischen AfD und dem Verein für Rechtsstaatlichkeit nachgewiesen werden können, wäre dies ein Verstoß gegen das Parteiengesetz und die AfD wäre mit Millionenstrafen bedroht. Ein glattes Eigentor also.

Frech, auf den Punkt, geht mit der real existierenden Politik in Deutschland hart ins Gericht

Anfang August hat sich der Bundesvorstand der AfD nun dazu entschlossen, den Verein auf Unterlassung zu verklagen. Grund zum Trauern ist aber nicht vorhanden. Der Verein für Rechtstaatlichkeit und bürgerliche Freiheiten hat nämlich ein einzigartiges Projekt ins Leben gerufen. Den Deutschland-Kurier.

Der Deutschlandkurier ist eine wöchentliche Boulevard-Zeitung, die seit Juli 2017 regelmäßig erscheint. Der Deutschland Kurier ist frech, auf den Punkt und geht mit der real existierenden Politik in Deutschland hart ins Gericht. Als Werbemaßnahme für dieses neue Print-Produkt wird der Deutschlandkurier in immer neuen Gegenden Deutschland kostenlos verteilt. Die Abonnementen-Basis steigt dadurch stetig an. Denn der Deutschland-Kurier füllt eine Marktlücke auf dem Feld der neuen Medien.

Viele Grafiken, Bilder und kurze, knappe, aber sehr inhaltsreiche Texte

Generell leben die freien Medien von ihrer Onlinepräsenz. Viele freie Medien sind wie PP oder Pi-News als kleine Blogs entstanden und dann immer weiter gewachsen. Im Printbereich ist eine Existenz nur erfahrenen Publizisten möglich. Das unternehmerische Risiko ist hoch. So existieren aktuell nur das Debatten-Magazin Cicero sowie Tichys Einblick, die beide monatlich erscheinen und in denen kritische Meinungen einen großen Raum erhalten. Zudem natürlich die seit über 30 Jahren erscheinende Wochenzeitung Junge Freiheit.

Die genannten Print-Formate haben allerdings eines gemeinsam: Für ihre Lektüre ist eine akademische Ausbildung von Vorteil. Für all diejenigen, bei denen das Lesen langer Texte über mehrere Din A4-Seiten mit möglichst vielen Fremdwörtern keine Freudensprünge auslösen, sind diese Formate nur zweite Wahl.

Hier kommt der Deutschland Kurier ins Spiel. Denn die Texte sind mit aufwendigen Grafiken ansprechend gestaltet und bewusst kurz gehalten, die Artikel immer mit Bildern illustriert. Also das, was wir als Boulevard-Zeitung bezeichnen und was der geneigte Bild-Leser optisch von einer Zeitung erwartet. Inhaltlich ist der Deutschland-Kurier allerdings eine wirkliche Alternative zur Bildzeitung.

Eine Ausgabe kostet nur 30 Cent

Die unkontrollierte Masseneinwanderungspolitik von Angela Merkel wird kritisch hinterfragt. Ihre Folgen werden schonungslos aufgezeigt. Der verehrte „Drehhofer“ gerne aufs Korn genommen. Das alles gibt es dabei für den schmalen Geldbeutel. Der Deutschland-Kurier kostet aktuell 30 Cent, im Jahres-Abo inklusive Freihaus-Lieferung nur 52 Euro. Ein tolles Geschenk für sich selbst oder insbesondere für Menschen die nicht Internet-affin und so defacto von einer differenzierten Berichterstattung der freien Medien abgeschnitten sind.

Der Deutschland-Kurier hat ein überaus erfolgreiches erstes Jahr hinter sich. Der Redaktion um David Bendels gelang es namenhafte Gastautoren zu gewinnen, wie Nicolaus Fest, den islamkritischen ehemaligen stellvertretender Chefredakteur der Bild am Sonntag, Erika Steinbach, Guido Reil oder Johannes Schüller, Chefredakteur von wochenblick.at, um nur einige zu nennen.

Bald an den Kiosken in Sachsen?

Hierauf gilt es aufzubauen. Der Verein für Rechtsstaatlichkeit sollte sich vollständig auf seine Unterstützung dieses alternativen Mediums konzentrieren. Ziel muss es sein, eine echte Konkurrenz zur Merkel-nahen Bildzeitung aufzubauen. Hierzu muss der Deutschland-Kurier den Schritt in den freien Verkauf wagen und in den nächsten Jahren eine sechsstellige Auflage anstreben. Die finanziellen Möglichkeiten für die nötige Anschubfinanzierung dazu sollten vorhanden zu sein.

Die Kioskbesitzer, die in Sachsen nach der Chemnitz-Berichterstattung den Spiegel aus der Auslage nahmen, werden sicherlich ohne zu zögern den Deutschland-Kurier in ihr Sortiment aufnehmen. Ein breiter Kundenkreis ist aber auch im Ruhrgebiet und in anderen Gegenden Deutschlands zu erwarten.

Hier kann die Zeitung abonniert werden: DEUTSCHLAND-KURIER