Wie hat Alexander Wendt so treffend bemerkt: „Von wegen: „Den Schulz-Effekt gibt es nicht.“
Den gibt es sehr wohl.“

Das Ergebnis von Schleswig-Holstein ist tatsächlich ganz eindeutig ein weiterer Treffer für Merkel gegen Schulz, der jetzt bereits 0:2 zurückliegt und das 0:3 könnte bereits am nächsten Sonntag im Schlüssel-Bundesland Nordrhein-Westfalen fallen. Dann allerdings wäre Schulz mehr als nur schwer angeschlagen. Dann hätte er wohl sein Verlierer-Image endgültig weg und es sähe mehr als düster aus für die „Sozialdemokraten“ für die Bundestagswahl im September.

Das gestrige Schleswig-Holstein-Ergebnis war übrigens das zweit schlechteste für die Genossen aller Zeiten. Der Schulz-Zug ist also nicht nur ins Stocken geraten, er fährt inzwischen rückwärts.

Jürgen Fritz Blog

Von Jürgen Fritz

Zuerst die Wahlschlappe im Saarland, nun die zweite in Schleswig-Holstein. Der Schulz-Zug gerät nicht nur ins Stocken, er fährt inzwischen rückwärts. Der Sozi-Millionär fängt sich das 0:2 ein und wirkt schwer angeschlagen. Was bedeutet die erneute SPD-Niederlage für Schleswig-Holstein und was für Deutschland?

07.05.2017 (2)

Die Vorzeichen der Schleswig-Holstein-Wahl

„Es gibt nichts zu beschönigen“, sagte Martin Schulz nach der Saarland-Wahl Ende März. „Ich kann den heutigen Tag nicht zu den guten zählen. Das Ziel für diesen Abend haben wir nicht erreicht.“ Was hatten die Wähler die SPD im Saarland nicht abgewatscht. Insgeheim hatte man gehofft, die CDU überholen zu können. Mit dem Schulz-Effekt könnte es möglich werden, dachte man. Aber was für ein Schock, als man die Zahlen sah: Die CDU über 40 Prozent, die SPD unter 30. Mehr als 11 Punkte dahinter. Eine Katastrophe!

Aber, das sei ein Langstreckenlauf und kein Sprint, meinte der Sozi-Millionär. Jetzt stünde es 0:1 und…

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