Wie hat Alexander Wendt so treffend bemerkt: „Von wegen: „Den Schulz-Effekt gibt es nicht.“
Den gibt es sehr wohl.“

Das Ergebnis von Schleswig-Holstein ist tatsächlich ganz eindeutig ein weiterer Treffer für Merkel gegen Schulz, der jetzt bereits 0:2 zurückliegt und das 0:3 könnte bereits am nächsten Sonntag im Schlüssel-Bundesland Nordrhein-Westfalen fallen. Dann allerdings wäre Schulz mehr als nur schwer angeschlagen. Dann hätte er wohl sein Verlierer-Image endgültig weg und es sähe mehr als düster aus für die „Sozialdemokraten“ für die Bundestagswahl im September.

Das gestrige Schleswig-Holstein-Ergebnis war übrigens das zweit schlechteste für die Genossen aller Zeiten. Der Schulz-Zug ist also nicht nur ins Stocken geraten, er fährt inzwischen rückwärts.