(David Berger) Offensichtlich ganz gelassen hat Außenminister Sigmar Gabriel aufgenommen, dass der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu dessen Antrittsbesuch heute Nachmittag kurzfristig abgesagt hat.  

Wie der Sprecher Netanjahus mitteilte, sei der Termin auch gar nicht in der bereits vor einigen Tagen erstellten Agenda des Präsidenten aufgetaucht. So ist davon auszugehen, dass es bereits vorab zu deutlichen Verstimmungen gekommen ist.

So hat sich der israelische Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman bereits vor einigen Tagen gegen eine deutsche Vermittlerrolle im Nahostkonflikt zwischen Israel und der palästinensischen Autonomie ausgesprochen.

Der Grund: Am 24. März 2017 hatte Herr Gabriel demonstrativ auf Twitter erklärt, Mahmoud Abbas sei sein Freund. Für eine Vermittlerrolle denkbar schlechte Voraussetzungen, wenn man mit dem Chef einer der Konfliktparteien befreundet bzw. befangen ist. Diese Befangenheit zeigte Gabriel auch bei seinem Besuch demonstrativ, als er sich mit Aktivisten traf, die zu dem Existenzrecht Israels ein gespaltenes Verhältnis haben.

Dazu passt es, dass Gabriel mit einer gehörigen Portion Chuzpe die Medien wissen ließ, diese Absage sei nun keine Katastrophe für ihn.

Damit der deutsche Außenminister nun nicht so alleine dasteht, setze ein weiterer Politiker aus Deutschland noch eines drauf. Martin Sonneborn ließ in einem sozialen Netzwerk wissen:

„‪Lustig, zum ersten Mal sind meine Sympathien fast überwiegend auf Sigm. Gabriels Seite… Ich würde Netanjahu mit ein paar Planierraupen besuchen, ihm das Wasser abstellen‬ und ihn ein bisschen anderweitig demütigen.“

Gerd Buurmann hat dazu treffend bemerkt:

„Hätte Netanjahu 1938 in Frankfurt gelebt, hätten Sie ihn gemeinsam mit Sigmar Gabriel mit ein paar Planierraupen besuchen, ihm das Wasser abstellen‬ und ihn ein bisschen anderweitig demütigen können, aber G’tt sei Dank lebt Netanjahu heute in Israel und nicht in Deutschland und ist daher nicht den „lustigen“ Phantasien eines deutschen Politikers ausgeliefert.“

Aber wir leben nicht 1938, sondern 2017 – und auch da passen solche Sprüche und Aktionen gut ins Gesamtbild, das Deutschland bietet:

Angesichts der Tatsache, dass wir – mit der energischen Unterstützung der SPD – mit den 100 Tausenden an Flüchtlingen derzeit einen seit 1945 nicht gekannten Antisemitismus importieren, heißt „Refugees welcome“ leider allzu oft auch: „Juden raus!“.

 

35 Kommentare

  1. Zunächst möchte ich klarstellen, dass ich mich gegen jeden Anti-Semitismus stelle, egal von welcher Seite. Inhaltliche Kritik an ihrem Artikel habe ich was das Zitat Sonneborns angeht. Wie in bisherigen Kommentaren erwähnt, ist dieser zunächst Satiriker und sollte nicht einfach als Politiker zitiert werden. Ob sein Humor lustig ist, bleibt ihnen überlassen.

    Außerdem ist es unzutreffend in „Refugees Welcome“ etwas anderes zu lesen als Offenheit gegenüber Flüchtlingen aller Religionen. Sie unterstellen den Flüchtlingen vielleicht, dass diese muslimisch sind und unterstellen Muslimen anti-semitisch zu sein, vermute ich. Falls dem so ist, haben sie Verurteile gegen eine Religion, was sie überdenken sollten.

    Gabriel hat meiner Meinung nach klar nicht anti-semitisch gehandelt. Ich halte seine Kritik für berechtigt. Er hat ebenfalls Yad Vashem besucht und dem Holocaust gedenkt. Sein Treffen mit israelischen NGOs sollte nicht als anti-semitisch gesehen werden, sind diese doch Vertreter der Zivilgesellschaft Israels. Ich freue mich über jede Kritik zu diesem Thema.

  2. Warum bestimmen in Deutschland so viele Schwachköpfe das öffentliche Leben. Besitzt dieser Sonneborn tatsächlich einen FÜHRERschein für Planierraupen? Kann man sich kaum vorstellen, dass der überhaupt einen Wasserhahn bedienen kann.

  3. I would suggest to Sigmar Gabriels to fly to Turkey for the meeting with Kurdish opposition there.
    Or to fly to Russia and to meet with Boris Nemtsov there.
    There is more places I could think about where he could use his highly evaluated diplomatic skills!

  4. Ist es denn verwunderlich, dass ein Aussenminister von einer Partei, die Deutschland sein Existenzrecht abspricht und mit Auslaendern ueberfluten will, genau die selbe Haltung gegenueber Israel hat?

    Der Dicke war als Parteivorsitzender ein Versager, als Wirtschaftsminister ein Versager und da aendert sich auch nichts mehr wenn er den Job wechselt. Aber hey, der Mehrheit gefaellt das anscheinend, sonst wuerden sie diese Versager nicht immer wieder waehlen.

    Bei Aussenminister denke ich immer nur an Genscher (Juengere bitte selbst googlen). Der hat als Chefdiplomat seinen Job so gut gemacht, dass der Rest der Welt ziemlich neidisch auf Deutschland war.

    • Bei Genscher stimme ich Ihnen zu. Den Begriff „lustige Demütigungsspielchen“ kenne ich allerdings aus einem ganz anderen politischen Umfeld, und zwar einem Ur-CDU-Gebiet (bzw. stammt ursprünglich dorther?). Was übrigens konkret „sexueller Missbrauch“ bedeutet (hier: an Kindern). Entsprechende Demütigungsspielchen werden dort übrigens ganz im Geiste der Nazizeit praktiziert – und zwar gerade in letzter Zeit in Verbindung mit öffentlich völlig schamlos ausgelebtem Antisemitismus. Vom komplett unter CDU-Weisung stehenden Staatsapparat übrigens bisher bewusst belassen (…). Stichwort: Antisemitism counts, oder Wählerstimmen-Fischen mit Freifahrtscheinen. Man kann nun darüber diskutieren, welche Methode mehr antisemitische Anhängerschaft aus dem Abgrund befördert, bzw. mehr Unheil anrichtet – mir jedenfalls ist ein „Versager“ mit offenem Ohr oder auch offene Affront auf menschlicher Ebene wesentlich lieber als bewusst geförderter Antisemitismus unter der Gürtellinie bzw. systematisch verschleierter/heimlicher Verrat durch eiskalte „Macher“, die genau wissen, was sie tun. Sonneborn steht mit seinen „Demütigungsphantasien“ der CDU also möglicherweise näher als der Antifa…
      Grundsätzlich finde ich, dass Deutschland sich generell von der „Vermittlerrolle Nahost“ verabschieden sollte, insbesondere, da Deutschland ja selbst völlig versagt bzw. in Sachen Politik und (Völker-)Rechtsbrüchen nun wahrlich kein Vorbild darstellt. Und wie am deutschen Wesen die Welt bisher „genesen“ ist, haben wir nun wirklich genug erlebt: Wir brauchen kein Reloaded.

  5. Er soll die dortigen moslemischen Araber nach Deutschland bringen. Die reichen arabischen Brueder lassen die „Fluechtlinge“ seit 4 Generationen in Lagern leben, statt sie integrieren wie Deutschland die Abgeschobenen von Polen, Ukraine, Tschechei nach dem 2. Weltkrieg.
    Wenn schon in Lagern dann halt in Deutschland wo man groessere Erfahrung damit hat…. 🙂

  6. Es hat doch jetzt wohl niemand wirklich geglaubt, dass​ Gabriel als Außenminister seine wahre Berufung gefunden hat und noch ungeahnte Fähigkeiten entwickelt.

  7. Sonneborn ist also Antifa oder deren Sympatisant.
    Gut soweit.

    Er reisst, genau wie die Antifa, das Maul auf. Auch gut.

    Unbekannt für ihn und Konsorten ist jedoch die Tatsache, daß die Antifa und die Kommunisten in Deutschland, gemäß der Ankündigung eines vonmir hier nicht näher benennbaren Vordenkers, gemeinsam an der Gaza/Israel Thematik ideologisch derart scheitern, daß sie sich mit Mann und Maus politisch auflösen werden!

    Wers weiß,kann den Vordenker ja noch benennen.

    Treffen dazu fällt mir noch ein:

    „Man kann einer begrenzten Zahl an Menschen alle Zeit und allen Menschen eine begrenzte Zeit, aber niemals allen Menschen alle Zeit unerkannt „etwas vormachen“!

    Auch hier muss ich die Quelle schuldig bleiben…

  8. Sonneborn ist in erster Instanz erstmal Satiriker und Journalist.
    Als Politiker, welcher als Abgeordneter des Europaparlaments tätig ist, übt er sich in seinem Handwerk als Satiriker und behandelt das Thema Politik so wie es ihm heutzutage gebührt. Er vertritt dort unrealistische völlig zusammenhangslose Forderungen und miemt sich als glaubwürdige und seriöse Instanz welche aber Durch ihr Reden und Handeln offen ersichtlich nicht ernst genommen werden kann. Bei der Frage nach dem neuen Bundespräsidenten stellte er im Zusammenspiel mit seiner Partei „Die Partei“ seinen Vater als Vorschlagskandidaten. Diese Aktion rührte aus dem „Unsinn“ das vor der Wahl schon fest stand wer die Wahl gewinnen wird.

    ob er mit der „linksextremen“ Antifa sympatisiert oder letztendlich eher ein Angagement in Künstlerkreisen und für Friedensaktivisten verfolgt welche sich letztendlich in der linken Szene der 80er und 90er bis maximal 2000 ansiedelten.
    Im konservativen oder nationalistischen „rechten“ Teil der politischen Strömungen fanden sich wahrscheinlich die wenigsten Künstlergruppen und Friedensaktivisten. Ihm selbst eine linkspolitische Einstellung oder Ausrichtung der „neuen Linken“ nachzusagen währe etwas am Thema vorbei. Aber das ist nur meine nach besten Wissen und Gewissen gebildete Meinung.
    Wenn ich da nicht relistisch genug betrachte liegt das vieleicht auch daran dass ich es heut zu tage für unsinnig und nicht aussagekräftig genug halte Menschen in sogenannte politisch „rechte“ und politisch „linke“ Lager zu kategorisieren.
    Ein echter Demokrat und ein souveräner, mündiger Bürger wird sich Themenabhängig und Zeitgeschehenabhängig mal im linken, mal im rechten, mal im liberalen, mal im konservativen politischen Spektrum wiederfinden.
    Als Satiriker jedenfalls ist man im Moment eher im linksliberalen politischen Werteraum mit Zielsetzungsmöglichkeiten, Themengebieten und auch Puplikum versorgt. Also scheint das wohl eher ein Symtom mit welchen man als Satiriker klar kommen muss….. selbst wenn man als Mensch ab und an mit der anderen Seite sympatisiert.

    Das nur mal als Versuch differenziert und mit Hintergründen eine Wertung für die Kommentatoren seiner Aktionen als Politiker zu ermöglichen die man als Leser der Kommentare auch ernst nehmen könnte.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Sonneborn

  9. Martin hat Recht. Sonneborn ist ein Wicht, der es unter normalen Verhältnissen eventuell mit viel Glück zum Türsteher im sogenannten EU-Parlament gebracht hätte, aber niemals zum Abgeordneten. Und Gabriel ist nach dem Völkerrechtsbrecher und Kriegsherrn Fischer der schlechteste Außenminister, den Deutschland jemals hatte.

    • Ich habe da mal eine Frage an Sie, H. Olles.
      Können Sie mir ein jetziges Mitglied der sogenannten Bundesregierung nennen, dass nicht das Schlechteste aller Zeiten in seinem „Fachgebiet“ ist?
      Schauen Sie sich bspw. doch mal den twitternden Kleiderständer an, der anscheinend irgendetwas mit Unrecht machen wollte und im Justizministerium gelandet ist.
      Oder diese Frau für Gedöns, bei der ich immer Fremdschämattacken ertragen muss wenn ich sie sehe oder höre – ich vergesse immer sofort den Namen dieses Gagagenderfeministixdingsbums.
      Jedes Gesicht dieser Regierung ein Superlativ – Inkompetenz auf höchstem Niveau. Ein Niveauunterschied ist für mich bei bestem Willen nicht zu erkennen.

  10. Er konnte es nie, er kann es nicht und er wird es niemals können!
    Gabriel ist und bleibt der Elefant im Porzellanladen. Wenn es in Israel nicht klappt, dann mach doch einen Abstecher in die Türkei zum Erdolf und bleib‘ am besten dort, Dickerchen!

  11. Ein Außenminister besucht gemäß seiner Aufgabe ein anderes Land, wird von dem dortigen Häuptling nicht empfangen, fährt wieder heim, stampft trozig auf und sagt sinngemäß: Mir doch egal.
    Ein Außenminister ist nicht ein besonders tumber Mensch, sonst wäre er in diese Position nicht gekommen.
    Ich denke, die zigtausend Politiker in DE und EU, oft mit Doppeltposten machen offiziell und sichtbar gar keine Politik sondern führen eine Klamotte (derber Schwank ohne besonderes geistges Niveau) auf. Es ist egal, wen sie beleidigen, wen sie vor den Kopf stoßen, jeder darf sich ausleben, denn er hat offiziell nur die Aufgabe der Unterhaltung.
    Die Politik findet inoffiziell statt und muss sich nicht an Moral, Recht und Gesetz halten. Sie druckt sich ihr Geld selbst und sie liebt die Erde nicht. Sie sieht nur Dollars, gewonnen aus Zerstörung.

  12. Wo hat Gabriel denn nicht versagt? Im Iran ist er rausgeflogen, in china ist er rausgeflogen, jetzt in Israel! Die Regierungen dort wollen alle nicht mit irgendeiner weltfremden moralisierenden Knallcharge reden! Und Recht haben Sie!

    Als Wirtschaftsminister hat Gabriel nix gekonnt (sein Ministererlass zur Fusion von Tengelmann und Edeka wurde wieder kassiert) und als Außenminister taugt er auch nichts! Merkel ist nicht mehr unter den 100 wichtigsten Politikern weltweit und Deutschland ist auf Platz 51 hinsichtlich der Einstufung der sicheren Reiseländer abgerutscht, um sage und schreibe 31 Punkte seit letztem Jahr!

    Das sind doch grandiose Leistungen, insbesondere da Länder wie Vereinigte Arabische Emirate und Oman nun WEIT VOR Deutschland liegen!

    • Sonneborns unverdauliches, anti-israelisches Pamphlet wäre eigentlich ein Grund für die Maas’sche Eingreiftruppe …. ich fürchte aber, dass wir darauf lange warten können, im Zweifelsfall wird diese unsägliche Aussage lediglich als „Zote“ unter „Unterhaltung“ abgebucht.

    • Ja Kerstin, das habe ich gleich zu meinem Mann gesagt , wenn das die AfD gesagt hätte wäre ein riesiger Shit-storm losgegangen. Wochenlang hätte die gesammte Presse darauf gestürzt. Was ist nur aus unserem Land geworden.

      • Liebe Ingrid, gestern habe ich ein Interview mit Prof. Wolffsohn zum Thema gesehen:
        Er sagte, Gabriel ist in Israel „nicht gerade als ein Freund Israels bekann“(!).
        Sein Auftritt sei eine beabsichtigte Provokation gewesen. Und dann (genau wir wir Beide), „Das wäre dasselbe, als wenn ein israelischer Aussenminister herkommt und mit der Afd redet“.

  13. Das was die Israelis dort im GAZA-Gebiet auf „neoimperialistische“ Art und Weise umsetzen gehört sich auch nicht. Das wäre ja gerade so, also würde Deutschland heute plötzlich anfangen im früheren Schlesien Siedlungen für deutsche Staatsbürger zu bauen !? –
    Benjamin Netanjahu isoliert sein Land und hofiert Trump. Das ist offensichtlich die neue Marschrichtung einer alten und wichtigen strategischen Achse, die mit diesen beiden Protagonisten leider nicht zwingend Stabilisierung verspricht. Mich macht das eher betrübt, zumal gerade Menschen jüdischen Glaubens wissen sollten was Unterdrückung bedeutet. Auch als Deutscher muss ich den Kurs der derzeitigen israelischen Regierung nicht mögen „müssen“.

    • Vor 2 Jahren hätte ich ihnen zugestimmt.
      Nachdem ich nun auch hier in Deutschland erleben durfte, was Islam wirklich bedeutet, kann ich Netanjahu und Israel nun sehr gut verstehen.
      Man kann und darf dem Islam keinen Raum zur Entfaltung geben.
      Lesen sie sich doch mal den Koran durch, glauben sie das hat noch was mit Religion zu tun oder ist das eher eine Herrschaftsideologie die seit Jahrtausenden Unheil über die Welt bringt?
      Das Christentum hat sich äußerst mühsam reformiert, der Islam nicht. Er ist eine kranke Ideologie geblieben.
      Würde Israel dem Islam nachgeben und ihn tolerieren, so wäre Israel ganz schnell Geschichte.

      • Die Verknüpfung von Glaubensfragen mit staatlichen Interessen lehne ich grundsätzlich ab. Netanyahu begründet seine Politik mit dem Existenzrecht der Juden in Israel und schreckt auch nicht davor zurück, säkulare Grundsätze zu missachten. Es macht es doch nicht besser, dass der Islam keine Entwicklung im Sinne der Aufklärung durchgemacht hat. Das ist schlimm, aber deswegen darf man doch nicht Verstöße gegen das Völkerrecht rechtfertigen?

    • Lieber Torsten Rüdiger Ilg, vielleicht haben sie seit gut 12 Jahren weder Zeitung gelesen, noch Nachrichten geschaut. In dem Jahr nämlich haben die Israelis den Gaza-Streifen komplett geräumt. Zum Dank dafür werden sie von den Kämpfern der Hamas mit Raketen beschossen – in manchen Monaten passiert das nahezu täglich. Die Hamas baut unterirdische Tunnel ins israelische Staatsgebiet, um Terroristen einzuschleusen. Sie lehnt jegliche Verhandlung mit Israel ab, fordert vielmehr im Gegenteil alle weltweit lebenden Muslime dazu auf, solange gegen den zionistischen Feind zu kämpfen, bis „ganz Palästina“ – also das Gebiet zwischen dem Mittelmeer und Jordanien / Syrien „befreit“ ist. Israel liefert alle lebensnotwendigen Dinge in den Gazastreifen, inclusive Elektrizität und Wasser. Es bietet humanitäre und medizinische Hilfe denjenigen an, die es notwendig haben. Erst in den vergangenen Tagen haben arabische Frauen aus Gaza unter dem Vorwand, sie müssten sich einer Krebsbehandlung unterziehen, Sprengstoff im Krankenwagen über den Grenzübergang schmuggeln wollen. Zum Glück wurden sie rechtzeitig entdeckt….

      Übrigens, „Menschen jüdischen Glaubens“ nennt man ganz einfach Juden… sie nennen sich selber auch so.
      Und Unterdrückung in Gaza geschieht durch die HAMAS, nicht durch Israelis oder „Menschen jüdischen Glaubens“ !!!

      • Ich habe keinerlei Verständnis für islamistische Terroristen oder die HAMAS. Ich verurteile diese Übergriffe. Aber mit der Fortführung der völlig unbegründeten Siedlungspolitik sorgt Israel seit Jahrzehnten dafür, dass Islamisten und Terroristen sich bestätigt fühlen. Ich weiß dass das „krank“ ist. Aber die Siedlungspolitik ist der Dreh- und Angelpunkt. Würden die Israelis sich aus den besetzen Gebieten zurückziehen, wäre ihnen eine gigantische Welle der Solidarität aus der ganzen Welt sicher. Das würde den Terror dort wirklich nachhaltig besiegen, ihm quasi seine propagandistische Lebensgrundlage entziehen. Ich vermute aber die Waffenlobby und andere Kreise wollen diesen Frieden nicht.

  14. Es wird immer noch „besser“! Mehr kann ich zu all dem tatsächlich nicht mehr sagen. In nicht allzu langer Zeit werden mir sowieso komplett die Worte fehlen.

  15. Kann ja sein, daß der ehemalige Popbeauftragte der Bundesregierung in Jerusalem nicht ganz ernst genommen wird.

  16. Das „Lustige“ ist ja: Die „Elite“ bei uns will ja offiziell immer nur das „Beste für die Welt“. Und komischerweise ist Deutschland durch sie derzeit so verhasst wie nie.
    Und das Schöne: Ob Merkel, Schulz oder Gabriel: Es ist ihnen scheißegal. „Wir machen einfach so weiter. Die anderen kapieren es nicht.“

  17. Für alle, die es nicht wissen. Sonneborn ist kein „lustiger Poltiker“. Der ist in Frankfurt bei „Aktionen“ der linksextremen Antifa immer gerne mit dabei.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here