(David Berger) Nach wie vor ist nicht restlos geklärt, ob es sich in Stockholm um einen (so die „Welt) oder mehrere Täter (so der DLF) handelte. Aber es kommt zunehmend Licht in die Hintergründe der mit hoher Wahrscheinlichkeit islamistisch motivierten Tat.

Die „Welt“ spekuliert selbst heute Morgen noch darüber, ob es nicht eine ganz einfache Amokfahrt gewesen sein könnte:

„Die Polizei geht ebenso wie Ministerpräsident Stefan Löfven von einem Terroranschlag aus. Aber auch wenn vieles dafür spricht: Bewiesen ist das noch lange nicht, es könnte theoretisch auch eine Amokfahrt gewesen sein.“

Aber hier scheint der Vater der Wunsch des Gedankens zu sein.

Die Schwedischen Medien gehen übereinstimmend von zwei festgenommenen Tätern aus. Der zweite Tatverdächtige wurde heute Nacht in einem der nördlichen Bezirke der Hauptstadt gefasst. Die Staatsanwaltschaft spricht bei dem Mann, dessen Fahndungsbilder gestern herausgegeben wurden, davon dass der „stärkstmögliche Verdacht einer terroristischen Straftat“ besteht.

Auch der andere fest gesetzte Täter, ein 39-jähriger Migrant aus Usbekistan, steht unter dringendem Terrorverdacht. Er soll den Tat-LKW gesteuert haben.

Beide werden von den schwedischen Medien als IS-Anhänger bezeichnet.

Usbekistan wird seit 1999 von einem blutigen Allahu-Akbar-Terror heimgesucht. Ausgeübt wird er dort von der dem „Islamischen Staat“ nahe stehenden „Partei der islamischen Befreiung „und der „Islamischen Bewegung Usbekistan“.

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Update 08.04.17, 10.16h: Schwedische und amerikanische Medien berichten, dass in dem LKW auch eine selbst gebaute Bombe mit einer großen Menge Sprengstoff gefunden wurde. Damit wird auch klar, was der Regierungspräsident meinte, als er sagte, der Attentäter habe „seine perversen Pläne“ nicht durchführen können.