Die „Berliner Zeitung“ empörte sich, wie man das von ihr erwartet, zünftig: „Da haut einer auf den Putz. „Alle sind laut, aggressiv, präpotent, ohne den Willen zur einfachsten Höflichkeit, ohne jede soziale Intelligenz“, schreibt der Jurist und Publizist Nicolaus Fest in einem Blog und meint mit „alle“ junge Araber, Türken oder Afrikaner. Und weiter: „Nicht einfach sind diese Leute, sondern primitiv und bösartig.“ Kurz:

„Wir riefen Gastarbeiter, bekamen aber Gesindel.“ 

Triumphierend verkündete der „Tagesspiegel“ kurz darauf, dass wegen dieser Aussage Grünen-Abgeordnete sowie der nicht näher bekannte „Türkische Bund Berlin-Brandenburg“ Anzeige erstattet hätten.

Nicolaus Fest hat darauf nun in seiner bekannt überlegenen und ruhigen, aber scharf treffenden Art geantwortet:

In meinem letzten Eintrag machte ich mich über eine Sentenz von Max Frisch lustig, indem ich ihrem humanitaristischen Kitsch eine weniger freundliche, aber ähnlich pauschale Variante entgegenstellte. Diesen Witz haben nicht alle verstanden.

Einige Blätter der politischen Korrektheit empörten sich über den Begriff ‚Gesindel’. Tatsächlich muss ich einräumen: Der Begriff ist nicht korrekt.

Denn die Fremden, die gerade in den letzten Tagen in Hanau, Peine und anderen Orten den Bürgerkrieg ausriefen, Massenschlägereien in Einkaufszentren anzettelten oder Rettungssanitäter und Krankenschwestern attackieren, sind in Wahrheit Kriminelle.

Das Gesindel sind jene, die diese Vorfälle verschweigen, kleinreden und immer erneut und wider besseres Wissen den kulturell-religiösen Hintergrund solcher Verbrechen negieren. Dieses Gesindel trifft man kaum an sozialen Brennpunkten; es sitzt vor allem in den Redaktionen.

Was zu beweisen war. Angeblich soll irgendein türkischer Verband und natürlich der inoffizielle Drogenbeauftragte der GRÜNEN, Volker Beck, Strafanzeige gegen mich erstattet haben.

Hierzu muss man wissen: Strafanzeigen werden jeden Tag zu Tausenden erstattet, vor allem gegen die Mitglieder der Regierung. Und ebenso regelmäßig werden tausende Anzeigen mangels irgendeines substantiellen Tatverdachts umgehend eingestellt. Eine Strafanzeige sagt also nichts über ihre Berechtigung.

Aus diesem Grund verfügte der frühere BILD-Chef Diekmann, dass über Anzeigen nicht berichtet werde, so lange kein Strafverfahren eröffnet sei. Denn solche Berichte seien kein Journalismus, sondern Denunziation.

Das gilt noch immer. Die Denunzianten sind beispielsweise die Chefredakteure des Berliner Tagesspiegel, Lorenz Maroldt und Stephan-Andreas Casdorff, sowie der Berliner Morgenpost, Carsten Erdmann.

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Jupp
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Jupp

Wo kann ich Rechtsbeugung, Parteiverrat, Prozeßbetrug, Falschgutachten, Strafvereitelung, kurz „Verbrechen gegen die die Menschheit“ anzeigen ?

Tourix
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Tourix

In BZ schaue ich gelegentlich rein (hier regelmäßig), um mir die Artikel von Fest durchzulesen.
Fest schreibt die ungeliebte Wahrheit. Und das so, wie ihm der Mund gewachsen ist.
Insofern ein Journalist und Publizist, wie wir sie dringend benötigen.

Kerstin
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Auch zum Thema Medien:
Eben sagt jemand auf N24:

„Die Obduktion bestätigt den Tod von Malina.“

ÄHHHH?

Gott sei Dank, ich dachte schon, man obduziert sonst noch Lebende.

trackback

[…] über Nikolaus Fest: “Gesindel” und “Denunzianten” bei den Nanny-Medien — philosophia perennis […]

Dichter Tatenlos
Gast
Dichter Tatenlos

Es gibt wohl kaum einen Berufsstand in Deutschland, den ich derzeit so tief verachte, wie den der aktivistischen Journalistendarsteller in der deutschen Schand- und Lügenpresse. Kriegshetzer, Lügner und Linksfaschisten. Antidemokraten. Als politische Mietmäuler die unterste Stufe der Prostitution. Jede Hure ist ehrbarer und vor allem menschlicher. Zur Ehrenrettung des echten Journalismus aber sei gesagt. Diesen sehe ich als äußerst wichtig und demzufolge mit Geld zu unterstützen an. Der wird gebraucht in einer Demokratie wie das Wasser zum Leben. Dem gilt meine Hochachtung. Deshalb auch ein aufrichtiges und herzliches Dankeschön an „Philosophia Perennis“. Und an alle ehrlichen Journalisten, die ihren Berufsstand… Mehr lesen »

marion hartmannsweier
Gast
marion hartmannsweier

Ich schätze Herrn Fest wegen seiner eloquenten Ausdrucksart und treffenden Analysen. In den Foren (im Tagesspeichel oder Zeit) beklagen sie die zunehmende Gewalt im öffentlichen Raum, wenn – – Ausländer/Asylanten oder sonstige Zudringlinge Deutsche grundlos zusammenschlagen, in Gruppen zusammentreten, auf den Kopf treten – Ausländer/Asylanten oder sonstige Zudringlinge Deutsche grundlos in den Rücken treten, so dass sie Treppen, Rolltreppen hinunterstürzen und sich dabei lebensgefährlich verletzen können, – Ausländer/Asylanten oder sonstige Zudringlinge deutsche Obdachlose anzünden – Und vieles mehr Sie beklagen die immer häufiger auftretende Clankriminalität von türkisch/arabischen Bürgern, nein kriminelles Gesindel in Deutschland und Vieles mehr. Wenn aber jemand diese… Mehr lesen »

Ingrid Jung
Gast
Ingrid Jung

Der Mann hat Recht und hat sich getraut endlich mal die Wahrheit zu sagen, dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Wenn sich die Medien nicht endlich auf die Seite ihrer Leser stellen werden sie bald keine mehr haben. Ich lege täglich die Tageszeitung angewiedert zur Seite und lese täglich ihre Plattform Herr Berger und noch ein Paar andere und bin dadurch gut informiert. Mit meinen Kommentaren traue ich mich mitzureden und meine Meinung zu sagen , das ist für mich ein kleiner Beitrag zur Zivielcourage.