(David Berger) Die Wahllokale in den Niederlanden haben um 21 Uhr ihre Pforten geschlossen. Außer in Nijmegen, wo wegen fehlenden Stimmzetteln die Wahllokale bis 23:00 Uhr geöffnet bleiben. Dennoch gibt es bereits die ersten „Exit Polls“.

Die erste Prognose sieht die Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD) des amtierenden Ministerpräsidenten Mark Rutte mit 31 Sitzen deutlich vor Wilders – obgleich die VVD 10 Sitze weniger hat als in der letzten Wahl. Die Freiheitspartei Wilders liegt bei 19 %. Ob sie auf dem zweiten oder dritten Platz nach der VVD landet, ist noch ungewiss. Sie liegt – trotz Zugewinn von 4 Sitzen – derzeit mit den Christdemokraten und der linksliberalen D66 gleichauf bei 19 Sitzen. 

Mark Rutte (c) Jos van Zetten, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Als wichtigster Verlierer der Wahl kann jedoch – nach den derzeitigen Prognosen -die Sozialdemokraten der Partei der Arbeit (Pvd) gelten – sie hat nun nur noch 9 Sitze (38 bei den Wahlen 2012). Das bedeutet auch, dass sich Ministerpräsident Mark Rutte einen neuen Koalitionspartner wird suchen müssen. Die Linksgrünen haben sich bereits dafür angeboten.

Schockierend: Die neugegründete Migranten- Islamisierungs und Umvolkungspartei in NL, „“ kommt auf Anhieb in das Parlament mit 3 Sitzen.

Ähnlich unseren ersten Prognosen beruhen die Exit-Polls auf Befragungen von Wählern nach der Wahl. Sie gelten als weniger genau als die Hochrechnungen, die für den späteren Abend erwartet werden.

Was sich jetzt schon sicher feststellen lässt: Die Wahlbeteiligung war mit 81 % außergewöhnlich hoch.

Eine erste Reaktion aus Deutschland kommt von Merkels Kanzleramtschef Peter Altmaier: Er freut sich ausdrücklich über das Wahlergebnis. Rutte hatte mit Merkel gemeinsam den Türkei-Flüchtlingsdeal ausgeklüngelt (Jährlich viertel Million Syrer nach Europa).

PP-Autor Herwig Schafberg mit einem ersten Statement:

herwig kommentar

Foto: (c) Screenshot youtube

28 Kommentare

  1. Die „Treffsicherheit“ der Wahlprognosen haben wir in den USA deutlich erkennen können. Wer also „voraussagen“ will, dass eine Partei nicht den „gewünschten“ Erfolg haben soll, setzt die Voraussage nur genügend hoch an. Vorschlag: wer die CDU nicht als Gewinner sehen möchte, sagt ihr 80 % voraus!

  2. Trotzdem. Stimmenzuwachs für Wilders. Die Sozen vernichtend abgestraft. Und zwar so, dass die Verluste eben nicht alle an das gendergrüne Islamgefummel ging. Selbst die Rütte-Partei hat trotz Türkei-Schub massive Verluste. Die konservativen Parteien insgesamt haben gewonnen. Also, kein Grund zum Jammern. Die Niederlande hat wenigstens eine ordentliche Opposition. In Deutschland muss es erst wieder eine geben. Und wer glaubt, dass die AfD bereits in diesem Herbst die Mehrheit bekommt, der träumt. Politische Arbeit ist ein Prozess über Jahre. Gegen die verkrusteten antidemokratischen Strukturen zu arbeiten, das ist anstrengend und langwierig. Je stärker aber die Opposition, umso mehr wird das Volk von den Machenschaften der Neo-SED-Altparteien erfahren.

  3. Entscheidend sind die Block-Werte, wohin also sind die Verluste der PdA, eine dunkelrote Sozialdemokratie der üblichen Art: Gutmenschentum durch Ausbeutung anderer, gegangen??!

    Rechnet man noch die meist anti-patriotischen Bürgerlichen und Christen dazu, immerhin hatte Rutte schon vor der Türken-Sache einige harte Töne an anpassungs-verweigernde Invasoren gerichtet, so haben wir 70%, die stimmten für weiter: Überfremdung-Umvolkung, marodierende Marokkaner-Jugendbanden, anmaßende NL-Türken und Ausbeutung fürdie EU!!

    Bei uns in der BRD hatten wir fast immer 2 stabile Blöcke: einen SPD-Block mit um 40% und einen bürgerlichen Block (CDU-FDP) um 60%. Wenn also die SPD abschmiert, aber dafür GRÜN und PDS groß werden (oder umgekehrt), hat sich kaum was geändert, höchstens ist die SPD im Zweifelsfalle noch so opportunistisch wie nötig!!

    Und die patriotischen Parteien (Schönhuber: „Sozial-Patriotismus“) hatten immer einen großen Rückhalt in sozial schwächeren Schichten, wie zuletzt die AfD in Mannheim und Pforzheim mit Direkt-Mandaten, früher die NPD bis 35% in davor SPD-dominierten Stadtteilen, REPs ebenso. (Ebenso ist die SPD nach 1945 bei den Wählern laut Professor Falter der eigentliche Nanhfolger der NSDAP geworden in deren ehemaligen Hochburgen wie Nord-Hessen!!)

    Also ist das Getue der AFD-Mainstreamer um Petry falsch, nur auf das sich zierende west-bürgerliche Publikum zu setzen, aus dem ich -nach etlichen vergeblichen Versuchen der Einwirkung, immerhin standen da die Bücher von Sarrazin und Frau Heise im Regal, zuletzt hörte von Merkel-Wählern: „Wir sehen das differenzierter als Du!“

    • Ganz entscheidend ist doch aber auch, ob denn auch alles mit rechten Dingen zu gegangen ist. Hätte Rutte gewonnen, wären garantiert Stimmen in Deutschland und den USA laut geworden, die den Russen vorgeworfen hätten, die Wahlen manipuliert zu haben und Merkel hätte – nach Anordnung ihrer „Weisungsbefugten“, sofort wieder mit Sanktionen gedroht.

      Wer hatte aber tatsächlich sehr großes Interesse daran, das die Wahl so ausgeht, wie sie ausgegangen ist?
      Alle die , die für einen „Europäischen.Staat“ Stimmen und deshalb wollen, das die Durchmischung der Länder mit Muslimen weiter geht.
      Warum kommen wohl jetzt keine Verdächtigungen von bestimmten „Politikern“ oder aus den Medien ?
      Weil dieses mal die Wahl so ausgegangen ist, wie es von der Elite erhofft (geplant?) wurde.

      Technische Mittel Wahlen zu Überwachen oder zu Beeinflussen, haben nicht nur die Russen, sondern besonders auch die USA und ihr Gehilfen in Deutschland.
      Da man gerade durch Fehler immer dazu lernt, wird es so eine Überraschung wie bei der Wahl in den USA, wohl nicht mehr geben.

      Deshalb, bin ich ganz fest davon überzeugt, das in Europa keine Partei gewinnen wird, die 1. für den Austritt aus der EU ist, und/oder gegen die massive muslimische Zuwanderung ist, und 2. das Merkel, wie auch immer, die Wahlen in Deutschland für sich entscheidet, da sie ja sehr“Elite-treu“ ist.

      Sollte es, wider aller Erwartungen doch anders kommen, müssen halt die Russen als Sündenbock wieder herhalten.

  4. Enttäuscht bin ich schon,hoffe jetzt auf Frankreich, denn dort gehts auf jedenfall um den EU-Austritt,die Islamisierung und die nationalen Probleme,die viel schwieriger sind zB der Ausnahmezustand -Also nicht den Mut verlieren,weiter alle mobilisieren,damit bei uns so viele zur Wahl gehen!

  5. Ich denke es gibt in den Staaten West und Mitteleuropas , die seit 1945 demokratie haben eine klare Mehrheit gegen rechts extremismus, nur ist diese Mehrheit nicht so laut wie die extreme rechts und links Minderheit

  6. „Zweitstärkste“ …..heisst leider das es so weitergeht wie gehabt.

    Hier in der Schweiz ist die SVP seit langem die stärkste Partei und wir haben trotzdem eine „Mitte-Links“ Regierung.
    Natürlich zählt Wilders zu den Siegern der Wahl, aber dieser Sieg genügt leider nicht.

    Aller werden sich zusammenraufen nur um „den einen“ zu verhindern.

    Offenbar hat die Trump Wahl in den USA bewirkt, dass viele Wähler zur Wahl gingen, die linke Koalitionspartei abstrafte …….und trotzdem den Durchbruch Wilders verhinderte.

    Nun ja, schauen wir nach Frankreich………………

  7. Die Partei von Wilders ist mit 20 Sitzen (Zugewinn 5 Stze) die zweitstärkste Partei, wird ihm aber nichts nützen, weil niemand mit ihm koalieren will – leider.

    Könnte mit der AfD genauso laufen.

  8. Dumme Schafe gibt es doch überall. Auch die vielen völlig dahindämmernden Deutschen hätten nicht anders gewählt.

  9. Nachdem Geert ‚ichhabdiehaareschön‘ Wilders hier letzte Woche der Wahlsieg prognostiziert wurde, wünsche ich eine geschmeidige Landung in der Realität. Größenwahn ist halt immer ungesund, und jegliche Ausflüchte („aber er hat ja mehr Sitze, als beim letzten Mal“) können nicht über die schallende Ohrfeige hinwegtäuschen, die der feine Herr kassiert hat.

  10. Das diese Wahl so ausgeht war doch voraus zu sehen. Kurz vor Wahlkampfende gab es von der Türkei noch eine (konstruierte) Steilvorlage für Rutte um an der Macht zu bleiben und die Auslöschung Europas weiter voran zu treiben. Nach der Wahl geht das Spiel weiter. Leider sind die Holländer genauso dumm wie die Deutschen.

  11. Alle, die nach dieser MedienantiErdoghan_Nummer wieder die alten Parteien gewählt haben, sind ihr Elend nunmehr selber schuld: fortan darf man sie mit Recht weiter entstaatsbürgerlichen, enteignen und zum Diener für alle Importieren machen.

    Ich finde das auch in Ordnung, .. wer immer wieder keinen Mut hat und immer wieder etwas anderes sagt, als er will oder braucht, um „anerkannt“, „unbehelligt“ und „gemäßigt“ zu sein und dass in Zeiten des notwendigen Widerstands gegen die Auflösung der Grundfesten ihrer Staaten, der hat es verdient, in den nächsten Jahren ausgebeutet und entrechtet zu werden.
    Leider trifft es auch die Mutigen, weil die Zahlen nun nicht reichen. Nur mit diesen habe ich Mitleid.
    GoodBye Netherlands

    • Gelassen bleiben. Die PVV mit Wilders wird nach wie vor zweitstärkste Partei bleiben. Mark Rutte und seine VVD wird zwar als Sieger aus dem Rennen gegen Geert Wilders (PVV) hervorgehen, aber die Koalition mit der Arbeiterpartei in der bisherigen Form, wird er nicht fortsetzen können.
      Die Niederlande sind nicht Deutschland. Dort gibt es keine Regierungschefin die zu den meist gehassten Leuten des Landes gehört.
      Den heute Jubelnden Pseudo – Euphoriekern sei gesagt: Wer zuletzt lacht ……..
      Geert Wilders sagte aber schon vor der Wahl: “Egal wie diese Wahl heute ausgeht, der Geist wird nicht wieder zurück in die Flasche gehen. Die patriotische Revolution wird bleiben.”

  12. Tja, und wer ist der eigentliche Gewinner mit vier mal so vielen Sitzen wie bisher? Grünlinks. Ein guter Tag für offene Gesellschaften.

    • Speatestens nachdem noch mehr Scharia-Zonen eingeführt werden, werden die Sodomiten sehr schnell selber die Radikalen um Hilfe betteln! Die schwulen Männer kann man zumindest nach Janitscharen-Vorbild zu einer Kampfeinheit gg. die Neo-Osmanen stellen, die männl. Lesben eigentlich auch :-), was man aber mit dem restlichen verweichlichten Pack machen soll , xxx weiss ich nicht? Vielleicht nach Afghanistan verkaufen, dort gibt es Bedarf in den Teestuben!

    • War doch im Iran auch so. Islam und Kommunisten zusammen. Sofort nach dem Sturz des Schahs begannen die Mullahs mit den Säuberungen und merzten alles Linke aus. Was glaubt man denn, was der Islam mit den heutigen gendergrünen Sojasprösslingen anstellen wird.

      • „Nur ein närrischer Reiter kennt nicht die Angst.“
        mongolisches Sprichwort

        „Der Koran lehrt uns, diejenigen als Brüder zu behandeln, die wahre Muslime sind und an Allah glauben. Er lehrt uns, andere zu schlagen, ins Gefängnis zu werfen, zu töten.“
        (Ayatollah Khomeini, Gründer der Islamischen Republik Iran und von 1979-1989 oberster Geistlicher der Schiiten)

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