(David Berger) Erstaunlich offen,aber ebenso sachlich hat sich der Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Rosenheim (Bayern), Robert Kopp, zur extremen Zunahme an Straftaten in seinem Bereich geäußert.

Der Anstieg der Straftaten im Bereich des Polizeipräsidiums Rosenheim ist tatsächlich erschreckend – jedenfalls wenn man sie mit dem Vorjahr und nicht mit Verhältnissen, wie sie in Berlin oder NRW herrschen, vergleicht. Die Zahlen sprechen hier eine eindeutige Sprache:

„Im Jahr 2016 wurden 213.354 Straftaten in der Kriminalstatistik erfasst – doppelt so viele wie im Vorjahr. Das bedeutet einen überproportionalen Anstieg um 116,9 Prozent.“

Das Erstaunliche: Als Grund gab der Polizeipräsident „den starken Zuwachs durch Asylbewerber“ an.

Dabei waren es nicht nur die Verstöße gegen das Aufenthalts- und Asylverfahrensgesetz, die die Zahlen so exorbitant erhöht haben, sondern auch andere Delikte.

An der Spitze stehen hier Körperverletzungen, die vor allem auf Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Flüchtlingsgruppen zurückzuführen seien. Erwartungsgemäß haben sich auch die Sexualdelikte mit insgesamt 49 Fällen erhöht.