(David Berger) Ganz am Rand und ganz verhalten berichten die großen deutschen Medien von den Unruhen, die sich derzeit in Frankreich und Schweden abspielen. Das Bild, das sie dabei zeichnen, ist ein komplett anderes als jenes, das der gewinnt, der sich über die sozialen Netzwerke die Informationen direkt aus Schweden und Frankreich ins Haus holt.

Videos von brennenden Vorstädten, revoltierenden Migrantengruppen mit muslimischem Kulturhintergrund, die Autos entzünden und öffentliche Einrichtungen beschädigen; sich nicht selten sogar mit der Polizei regelrechte Straßengefechte liefern.

Wer diese Informationen alle mühsam zusammen sammelt, bekommt den Eindruck, dass Schweden und Frankreich am Rand eines Bürgerkrieges stehen.

Einer jener Berichterstatter aus den „Kriegsgebieten“ ist Tim Pool, ein in den USA preisgekrönter Journalist, der bei der Konflikt- und Feldberichterstattung intensiv mit den neuen Technologien arbeitet.

Über Crowdfounding hat er Geld für eine Reise in die No Go Zonen Europas gesammelt. Für eine Reise nach Malmö und nun nach Stockholm in Schweden haben die Spenden bereits ausgereicht, so dass er nun täglich – in Form eines Youtube Travel Vlog auf Youtube.com/Timcast sowie Tweets, Livestreams – aus Schweden berichtet.

Die Videoberichte und Bilder, die Tim Pool von liefert, sind schockierend. Seine Interviews, die er sowohl mit alteingesessenen Schweden wie mit Migranten und Vertretern der Muslime macht, nicht weniger.

So sagt in dem jüngsten Video ein in Schweden lebender Mohammedaner aus, dass etwa 20-30 Prozent der in Schweden lebenden Muslime, den „Islamischen Staat“ und dessen unmenschlichen Terror unterstützen.

Bei der Bewertung der Ereignisse durch den Blogger ist allerdings zu berücksichtigen, dass er selbst in den USA in einer No-go-Area lebt und daher vieles, was uns in Europa schockiert, als „normal“, „alltäglich“ oder „selbstverständlich“ erlebt.

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Foto: © Screenshot youtube