(David Berger) Gestern kam es endlich zu jenem Schritt, der längst überfällig war. Im ganzen Bundesgebiet wurden Razzien gegen Islamisten und Salafisten durchgeführt. Was viele erschütterte, war weniger die Tatsache, dass die Aktion wohl den näher rückenden Bundestagswahlen geschuldet ist, als vielmehr einige Aussagen der ohenhin in ein immer düsterers Licht abgleitenden Integrationsbeauftrage Aydan Özoguz von der SPD.

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung sich tatsächlich kritisch zu den Razzien und vermisste das „sehr große Augenmaß“, mit dem man gegen Islamisten vorgehen müsse. Außerdem solle man sich hüten, willkürlich in Moscheen einzudringen.

Diese Aussagen stellen für sich genommen bereits einen Skandal dar. Wissen wir doch schon seit längerem, dass zahlreiche Moscheen in Deutschland die ideologischen Rüstkammern für islamistische Terrorakte hierzulande und Brutstätten für die dazu gehörigen Terroristen sind.

Die Aussagen Özoguz erreichen aber ein kaum vorstellbare Dimension an Peinlichkeit und Chuzpe, wenn man um die Familienverhältnisse der SPD-Politikerin weiß:

Gleich zwei der Brüder der SPD-Politikerin, Yavuz Özoguz und Gürhan Özoguz, betreiben das islamistische Internetmagazin „Muslim-Markt“.

Das Internetportal macht nicht nur aus seinen Sympathien für den islamischen Gottesstaat, den Dschihad und die Scharia kein Geheimnis. Dort finden sich auch immer wieder grob antisemitische Äußerungen. Und es wird seit Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet. Einer der Brüder, Yavuz Özoguz, wurde außerdem vor einigen Jahren wegen Volksverhetzung zu einer Bewährungsstrafe von drei Monaten verurteilt.

Die Famile Özoguz bietet sich also geradezu dazu an, dass auch dort mal der Staat genauer hinschaut, was in den Räumen des „Muslimmarktes“ genauer passiert.

Allen, die nicht verstehen konnten, warum Frau Özoguz die Razzien kritisiert hat, dürfte nun ein Licht aufgehen. Hier geht es offensichtlich auch um eine Familienangelegenheit, bei der der softe Dschihad den harten Dschihad unterstützt.

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