Kölner Dom oder Moschee? – Mer losss´n d’r Dom en Kölle; denn do jehört er hin!

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(c) Pixabay CC0

Ich faß´ et nit! Da wollen die Kölner Stadt-Rabenväter und -Rabenmütter ernsthaft dr Dom streiche, also aus dem Logo der Stadt herausnehmen? Jeht nit, jeht jar nit; denn Stadt un Dom jehüre zesamme! Dat wor Jahrhunderte su, und dat soll och so bliewe! Ein Gastbeitrag von Dr. Peter Helmes

Für Nicht-Rheinländer: Seit Jahrhunderten sind Köln und der Dom eine Einheit. Köln ohne Dom schien undenkbar. Bis jetzt. Im Logo der Stadt Köln waren bisher zwei Spitzen des Kölner Doms abgebildet. Jetzt sollen nach dem Willen des Stadtrates nur noch der Schriftzug „Stadt Köln“ in offiziellen Schreiben der Stadt aufgedruckt – und die 09Türme des Doms, des Wahrzeichens der Stadt – gestrichen werden. Meldung auf „stern.de“:

 „Die Kölner Stadtverwaltung hat sich ein neues Logo zugelegt – und verzichtet dabei auf die Darstellung charakteristischen Spitzen des Doms. In der traditionsbewussten Rheinmetropole schlägt das neue Erscheinungsbild hohe Wellen.

“Stadtverwaltung modernisiert Markenauftritt” – die so überschriebene Pressemitteilung hat es in sich, vielleicht mehr als es sich die PR-Strategen im Kölner Rathaus erdacht haben. Es geht um Identität, um Lokalstolz und letztlich auch um Geschmack…“

Das bisherige Logo der Kölner Stadtverwaltung, inklusive stilisierter Domspitzen:

Das neue Logo der Kölner Stadtverwaltung, ohne stilisierte Domspitzen:

Das ist eine Vergewaltigung der Kölner Kultur. Ein barbarischer Akt!

Es wird sicher nicht lange dauern, da werden Bilder vom Dom ganz aus Publikationen des „Heiligen Köln“ („dat hillije Kölle“) verschwunden sein – was uns nicht überraschen darf; denn Köln ist eine „offene Stadt“ – vorne und hinten. Das muß täglich bewiesen werden. Und das tut es auch:

Man verfremdet die Stadt, wo und wie immer möglich. Moscheen allüberall, geschlossene Kirchentüren, wenn „Pegida“ vorbeizieht, lautes Läuten gegen „rechts“, aber gemeinsame Feiern mit Moslems  und – mit ausdrücklicher Zustimmung der Oberbürgermeisterin – öffentliche Muezzin-Rufe an jeder Ecke.

Zu Ramadan gibt es von Gottes Bodenpersonal auf Erden (sog. „Geistliche“) Glück- und Segenswünsche an die Imame zuhauf, zum Ende des Ramadan Geschenke. Ja, Christen und Muslime zu Kölle haben das urchristliche Motto verinnerlicht, das auch das Leitmotiv sowohl der Mafia als auch des „Kölschen Klüngels“ ist:

„Man kennt sich, man versteht sich, man hilft sich.“

Für die, die sich damit nicht so auskennen, sagt das Lexikon dewiki.de:

„Als Kölner Klüngel, Kölscher Klüngel (Kölsch: Kölsche Klüngel) oder einfach Klüngel wird in Köln – und im Fall der dritten, nicht lokalspezifischen Form mittlerweile auch darüber hinaus – ein nepotisches System auf Gegenseitigkeit beruhender Hilfeleistungen und Gefälligkeiten bezeichnet. Das verdeckte Zusammenwirken in kaum kontrollierbaren nicht-öffentlichen Beziehungsgeflechten kann zur Vermischung von gesellschaftlichen, politischen und unternehmerischen Interessen führen und somit die Grenze zu Nepotismus und zur Korruption leicht überschreiten, ähnlich wie eine Seilschaft oder Vetternwirtschaft.

Manus manum lavat

Im Alltagsgebrauch ist Klüngel im Kölner Raum allerdings auch positiv besetzt, im Sinne von „eine Hand wäscht die andere“ (lat. manus  manum lavat), „Man kennt sich, man hilft sich“, „über Beziehungen verfügen“ oder netzwerken bzw. „vernetzt sein“. (Quelle)

Den konservativen Kardinal schicken sie derweil zu Fast und Abstinenz in die Wüste – dabei ist der arme Kerl eh nur Haut und Knochen, sozusagen ein menschliches Klappergestell. Und ob er je wieder sein Amt frei ausüben kann, weiß niemand.

Nein, der Zeitgeist hat die Kölner fest im Griff.

Hat sich ja vor Jahren auch just auf der – horribile dictu – „Domplatte“ gezeigt, dem Flanier- und Vergnügungsplatz vor dem Dom, als Goldstücke und vielerlei „Gäste“ sich an deutschen Mädchen und Frauen erfreuten. Da gibt´s ja schließlich noch so´n Kölsches Motto:

„Me muß och jönne könne!“

(Jedenfalls habe ich bis heute von größeren Strafaktionen nichts hören können.)

Halb Köln gehört dem Christentum an

„Et hilf  nix“, sagt der Kölner, und die Christen schlafen weiter. Nur noch knapp die Hälfte der Kölner Bevölkerung gehört dem Christentum an. Zum 31. Dezember 2017 machten Katholiken im zahlenmäßig größten deutschen Bistum mit 371.932 Mitgliedern nur noch 34,3 Prozent der Stadtbevölkerung aus, bei den Evangelischen waren es 162.636 Personen, die 15 Prozent der Kölner entsprechen (Gesamteinwohnerzahl: 1.086.000 / i.J. 2019).

Die Hagia Sophia in Istanbul, Türkei. Früher Kirche, jetzt Moschee. Bild: Arild VågenCC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Zahl der muslimischen Gläubigen wird in Köln nicht eigens erfaßt und dürfte derzeit bei 120-130.000 liegen (also zw. 10 und 15 %).

Innenraum der Hagia Sophia mit drei Namenschildern “Muhammad”, “Allah” und “Abu Bakr”. Bild: Rabe!CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Also, da ist noch „Luft nach oben“. Versteht sich von selbst, daß die Stadt die Entwicklung zur Moslemstadt Köln fördern muß. Wäre ich Moslem, würde ich mich beruhigt zurücklehnen; denn ich weiß „mein Köln“ in guten Händen – von der Wiege bis zur Bahre, und die DiTiB steuert den Religionsunterricht, schult also den Nachwuchs.

Inshallah!

Also:

Mer losss´n d’r Dom en Kölle – verschwinden. Oder wir kappen die beiden Türme und bauen den „Rumpf“ um zu einer Moschee.

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Erstveröffentlichung bei „Conservo“

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