(David Berger) Die großen deutschen Medien sind inzwischen weltweit nicht nur für ihren Merkel völlig unkritisch begegnenden „Journalismus“, sondern auch für ihr Islam-Appeasement bekannt. Dieses Anbiedern an den real existierenden Islam geht aber dem Innenministerium offensichtlich noch nicht weit genug.

Nach Informationen von metropolico.org will das Ministerium von Thomas De Maizière (CDU) ab kommendem Jahr Islam-Workshops für Chefredakteure anbieten. Dort sollen die Journalisten dann für „Perspektiven und Werte von Muslimen“ weiter sensibilisiert werden.

Diese „staatlich organisierte Nachhilfe-Religionsunterricht“ sei selbst für den eher linksgrün orientierten „Deutschen Journalisten-Verband (DJV) – Gewerkschaft der Journalisten e. V.“ eine Zumutung.

Dessen Bundesvorsitzender, Frank Überall dazu: „Keine Berichterstattung ist so gut, dass sie nicht noch besser werden könnte. Aber staatlich organisierten Nachhilfeunterricht brauchen wir nicht.“

Der Verdacht des Verbandes, dass man über solche Ein-Nordungs-Seminare ganz gezielt die Berichterstattung über in Deutschland lebenden Muslime beeinflussen will, ist dabei nicht von der Hand zu weisen:

„Es ist die Aufgabe von uns Journalisten, umfassend und vielseitig über muslimische Mitbürger und den Islam zu berichten, wenn es geboten ist. Die Richtschnur gibt aber der Pressekodex des Deutschen Presserates vor und nicht der Bundesinnenminister.“

Allerdings nimmt auch dieser Pressekodex eine unerträgliche Bevormundung der Leser vor. So werden den Lesern bzw. Zuschauern aufgrund des Pressekodex ganz gezielt bestimmte, die Täter schützende Informationen über die Täter bei Berichten über Straftaten vorenthalten, wenn sie nicht ins Konzept der „political corectness“ passen.

Bild-Chefin Tanit Koch kritisierte damals die Entscheidung des Presserats scharf:

„Geht es nach dem Presserat, dann sollen Redaktionen in Deutschland ihre Leser letztlich bevormunden, indem sie ihnen relevante Informationen vorenthalten.“

Die Bild-Zeitung halte die ergangene Entscheidung für falsch, weil „die Menschen merken, wenn ihnen etwas verschwiegen wird, und sie dann mit Misstrauen reagieren“.

Die vom Innenministerium vorgeschlagenen Islam-Appeasement-Seminare dürften dieses Misstrauen in Politiker und Medien weiter schüren.

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Foto: Früh übt sich, wer später mal ein guter Journalist werden will – (c) Facebook/privat