Während überall das große Zeitungen- und Zeitschriftensterben angesagt ist, selbst die bekannten überregionalen Tageszeitungen dafür kämpfen müssen, damit jemand für den dort inzwischen weit verbreiteten Nannyjournalismus auch noch zu zahlen bereit ist, sieht es bei der konservativen Wochenzeitung „Junge Freiheit“ ganz anders aus.

Die Zeitung, die in diesem Sommer ihren 30. Geburtstag feiern konnte, hat ihre verkaufte Auflage erneut deutlich und gegen den Branchentrend gesteigert.

Laut der „Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern“ (IVW) stieg die verkaufte Auflage der JF im dritten Quartal 2016 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 18 Prozent auf 28.675 Exemplare.

Die Druckauflage stieg um 31,7 Prozent auf 40.111 Exemplare. Die Zahl der verkauften E-Paper Exemplare stieg um 57,6  Prozent von 1.446 auf 2.279 Exemplare. Am Kiosk stieg die verkaufte Auflage um 33,8 Prozent auf 4.197 Exemplare.

Die Zahl der Abonnements einschließlich der „Sonstigen Verkäufe“ (Studenten-, Schüler- und Sozialabos) wuchs gegenüber dem Vorjahr um 15,7 Prozent auf 24.478.