(David Berger) Wie die ARD (Tagesschau) berichtet, wurden alleine in den vergangenen Tagen gleich zwei mutmaßliche Terroristen festgenommen, die als syrische Asylbewerber nach Deutschland gekommen seien:

„Nach der Festnahme eines mutmaßlichen Islamisten in Rheinland-Pfalz hat die Polizei im nordrhein-westfälischen Dinslaken einen zweiten Verdächtigen festgesetzt. Beide Festnahmen stünden im Zusammenhang, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit (…) Laut der „Rheinischen Post“ wohnte der heute Festgenommene zeitweise in derselben Dinslakener Flüchtlingsunterkunft wie ein 24-jähriger mutmaßliche Islamist, der am Freitag im pfälzischen Mutterstadt festgenommen worden war.“ Der letztere steht nach Angaben des rheinland-pfälzischen Innenministerium sogar im Verdacht, ein hoher Repräsentant des „Islamischen Staats“ (Isis) zu sein.

Über Monate hinweg hatten Mitglieder der Bundesregierung bis hin zur Kanzlerin immer wieder versichert, dass es keinerlei Anhaltspunkte gebe, die darauf hindeuteten, dass mit den Flüchtlingsströmen auch Terroristen nach Europa eingeschleust wurden.

Man fürchtete offensichtlich einen Rückgang der Euphorie, mit der im letzten Jahr Flüchtlinge bei uns von sog. Refugees-welcome-Aktivisten und deren Sympathisanten begrüßt wurden. Auch als die Bundesregierung nach den IS-Anschlägen in Paris, u.a. durch Zeugenaussagen von Flüchtlingen, besser informiert war, wurde die Bevölkerung in dem Glauben gehalten, die Migrationsbewegungen nach Europa seien völlig frei von Terroristen.

Erst in ihrer letzten Pressekonferenz gestand Angela Merkel in einem unscheinbaren Nebensatz die eigentliche bedrohliche Lage ein.

Nach den jüngsten Festnahmen kann kein Zweifel mehr an der Tatsache sein, dass man davon ausgehen muss, dass sich unter den Flüchtlingen auch islamische Terroristen befinden. Deren Zahl nimmt proportional zu, je mehr Flüchtlinge unkontrolliert und letztlich durch illegalen Grenzübertritt zu uns kommen.

Alexander Kissler stellt heute in einem Kommentar für den „Cicero“  zu diese desolaten Lage fest:

„Noch schlimmer wäre es freilich, würden die Heime zu Fortbildungs- und Rekrutierungsstätten für Terroristen. Die Ansbacher Erfahrung deutet in diese Richtung, der Dinslakener Fall ist noch nicht abschließend geklärt. Mehr und mehr verhärtet sich der Eindruck, unter deutschen Dächern gediehen extraterritoriale Zonen.“

Um frustriert weiterhin einzuräumen, dass nicht nur die Politiker, sondern auch die deutsche Bevölkerung offensichtlich gar nicht so genau wissen will, was in den Flüchtlingsunterkünften genau passiert.

Einen der Gründe dafür sieht Kissler mit Thomas Kapielski in der „Einfalt der Deutschen und, wie es scheint, des Westens insgesamt, zu mutmaßen, alle Welt sei im Grunde ebenso harmlos, duldsam, ungezwungen und lustig wie sie gerade selbst.“

Eine Einfalt, die uns alle noch sehr sehr teuer zu stehen kommen wird.

Foto: (c) By Bwag (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)%5D, via Wikimedia Commons