Zehnköpfige Arabische Jugendgruppe verprügelt homosexuelles Paar

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Nach den Feiern zum Tag der Deutschen Einheit ist in Bremen ein homosexuelles Paar von einer größeren Gruppe junger Männer zunächst auf Arabisch homophob beleidigt und anschließend mit Fäusten angegriffen worden. Der Staatsschutz ermittelt. Der Fall wirft erneut eine Frage auf, der große Teile der organisierten LGBT-Szene seit Jahren ausweichen: Wie sicher können Homosexuelle in einer Gesellschaft sein, in der immer mehr Menschen aus muslimisch geprägten Kulturen leben, in denen Homosexualität massiv geächtet wird?

Der Angriff ereignete sich am Samstagabend in der Bremer Altstadt. Die beiden Männer im Alter von 29 und 33 Jahren kamen von den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit, als ihnen eine etwa zehnköpfige Gruppe entgegenkam. Mehrere junge Männer beschimpften das Paar nach Angaben der Polizei unvermittelt mit homophoben Beleidigungen in arabischer Sprache. Als der 29-Jährige sein Mobiltelefon zückte, schlugen mehrere Personen aus der Gruppe mit Fäusten auf die beiden ein. Er musste anschließend im Krankenhaus behandelt werden.

Die Polizei ermittelt wegen verhetzender Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung. Da die Tat als homophobe Hasskriminalität eingestuft wird, hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Die Täter konnten zunächst fliehen.

Queeres Islam-Appeasement und Judenhass

Der Fall besitzt eine politische Dimension. Gerade für Homosexuelle ist die Frage nach den Folgen einer starken Zuwanderung aus islamisch geprägten Ländern keineswegs abstrakt. Dennoch haben große Teile der linken LGBT-Verbände diese Konfliktlinie über Jahre heruntergespielt oder jene moralisch verdächtigt, die darauf hinwiesen. Stattdessen ergeht man sich dort in Antisemitismus und Palästinenser-Aktivismus. Während „Homophobie“ ansonsten als gesellschaftliches Großproblem behandelt wird, fällt die Bereitschaft zur klaren Benennung auffällig geringer aus, sobald migrantisch-islamische Milieus ins Blickfeld geraten.

Für den Autor dieser Zeilen ist diese Auseinandersetzung nicht neu. Schon vor mehr als 10 Jahren warnte ich öffentlich vor den Gefahren, die eine unkontrollierte Zuwanderung aus stark homophob geprägten islamischen Gesellschaften gerade für homosexuelle Männer mit sich bringen kann. Die damalige Kontroverse trug schließlich dazu bei, dass ich meine Position als Chefredakteur verlor.

Heute lässt sich die Debatte nicht mehr mit moralischen Etiketten erledigen. Auch Homosexuelle, die aus Sorge um ihre Freiheit und Sicherheit eine restriktivere Migrationspolitik fordern oder sich Parteien wie der AfD zuwenden, dürfen nicht einfach aus der Debatte ausgegrenzt werden. Der Bremer Angriff zeigt, worum es letztlich geht: um die elementare Freiheit zweier Männer, gemeinsam durch eine deutsche Innenstadt gehen zu können, ohne wegen ihrer Homosexualität beschimpft und zusammengeschlagen zu werden.


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