
Eine Rede, die es in sich hat: Nach der Regierungserklärung von Friedrich Merz hielt AfD-Chefin Alice Weidel dem Kanzler eine schonungslose Generalabrechnung vor. Von Migrationspolitik über Deindustrialisierung bis hin zu Steuerlast und Meinungsfreiheit (Chatkontrolle)– Weidel sparte keinen Kritikpunkt aus und endete mit der unmissverständlichen Aufforderung an Merz, den Weg für eine neue Regierung freizumachen. Hier die vollständige Rede im Video.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat am heutigen Donnerstag im Deutschen Bundestag eine Regierungserklärung zur aktuellen politischen Lage abgegeben. Die Erwiderung der Vorsitzenden der AfD-Fraktion, Dr. Alice Weidel, fiel dabei ungewöhnlich scharf aus. In einer rundum angelegten Kritik an der Politik der Bundesregierung warf sie der schwarz-roten Koalition wirtschaftlichen Niedergang, steigende Steuer- und Abgabenlasten, eine verfehlte Migrations- und Energiepolitik sowie einen zunehmenden Abbau bürgerlicher Freiheitsrechte vor.
Neuwahlen!
Weidel zeichnete das Bild eines Landes, das durch Deindustrialisierung, Unternehmenspleiten und den Verlust seiner wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit in eine tiefe Krise geraten sei. Zugleich kritisierte sie die aus ihrer Sicht wachsende Belastung der Bürger durch immer neue Steuern und Sozialabgaben sowie den Ausbau staatlicher Eingriffsbefugnisse. Ihre Rede mündete in einen direkten Appell an den Bundeskanzler, den Weg für politische Neuwahlen freizumachen:
„Sie hinterlassen denen einen Trümmerhaufen, die nach ihnen kommen. Ich kann Ihnen eins sagen: Wir werden trotzdem die Herausforderung annehmen und das Notwendige tun. Wenn die Wähler uns das Mandat geben, auch wenn sie alles kaputt geschlagen haben werden.“
Hier die Rede von Dr. Alice Weidel vom 9. Juli 2026 im Deutschen Bundestag:
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