(David Berger) Kurz nachdem Papst Leo XIV. die deutschen Pläne zur Einführung einer Art katholischer „Homo-Ehe“ klar verurteilt hat, zeigt die „Deutsche Bischofskonferenz“ erneut ihr trauriges antikatholisches und menschenverachtendes Gesicht: Sie warnt vor dem Begriff „christliches Abendland“, der die Vielfalt Europas übersehe. Die relativistische Abkehr dieser Bischöfe von den kulturellen und religiösen Wurzeln des Kontinents ist zugleich ein Verrat an der Menschenwürde.
Ein aktueller Beitrag im „Stern“ berichtet, dass die Deutsche Bischofskonferenz davor warnt, den Begriff „christliches Abendland“ politisch zu missbrauchen. Aus ihrer Sicht werde er häufig als rechter Kampfbegriff eingesetzt, um ein scheinbar einheitlich christliches Europa zu beschwören und damit Ausgrenzung von Nichtchristen zu rechtfertigen. Stattdessen betonen die Bischöfe, Europa sei historisch zwar vom Christentum geprägt, aber heute wichtig seien vor allem Vielfalt, Demokratie und gemeinsame Werte. Welche das nach Ansicht der deutschen Synodalkirche sind, wissen wir nicht genau, aber wir können es uns mit Grauen vorstellen.
Den Hintergrund für die angebliche Sorge, die die Bischöfe umtreibe, beschreibt der „Stern“ im Anschluss an das Schreiben der Bischöfe: „In Europa und den USA setzen rechte und rechtspopulistische Kräfte vielfach auf christliche Rhetorik und christliche Symbolik. Sie nutzen diese unter anderem in ihrem Kampf gegen Zuwanderung und von ihnen abgelehnte liberalere Entwicklungen innerhalb der Gesellschaft.“
Wem dienen diese Bischöfe?
Denn offensichtlich propagieren sie eine Abwertung der christlichen Wurzeln Europas, die mit der Infragestellung eines „christlichen Abendlands“ eihergeht. Gerade in einer Stunde, in der das vom Christentum geprägte abendländische Menschenbild zugunsten eines diabolischen Trans- und Posthumanismus abgelöst wird, ist solch eine Aussage nicht nur Verrat am Christentum, sondern auch an der Würde des Menschen und den Menschenrechten.
Das abendländische Menschenbild steht für unverlierbare Würde der Person, Freiheit und Verantwortung – Werte, die unsere Gesellschaft über Jahrhunderte geprägt haben. Doch in einer ganz vom Materialismus bestimmten Zeit, in der post-humanistische Ideen den Menschen zunehmend als verfügbare Biomasse betrachten, geraten diese Grundlagen und damit eine humane Politik ins Wanken.
… der „neuen Normalität“!
Dass von den deutschen Bischöfen zwar viel Unsinn zum Klimawandel und „gegen rechts“ gepredigt wird, sie aber zu den Hochämtern des diabolischen Posthumanismus, Abtreibung, Kinderkauf, Euthanasie. Genderwahn sowie Frühsexualisierung schweigen, zeigt, wie sehr sie in diesen Wandel verwickelt sind. Damit sind diese Gleichgeschalteten ein Schlag ins Gesicht jener Geistlichen und Gläubigen, die in den Diktaturen des Nationalsozialismus und Kommunismus aus Liebe zu Christus und im Einsatz für die Würde der menschlichen Person Verfolgung und Martyrium hingenommen haben.
Die Rückbesinnung auf das klassische Menschenbild ist nicht nur eine philosophische Frage ist, sondern entscheidend für den Erhalt unserer sozialen Ordnung. Im Zentrum steht dabei die traditionelle Familie als Keimzelle von Identität, Stabilität und kultureller Kontinuität. Dazu werde ich Ende Mai in Potsdam in der Staatsreparatur sprechen:

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