Sonntagsfrage: AfD nun ganz klar vor Union

(David Berger) Die politischen Gewichte in Deutschland geraten erneut zugunsten der AfD in Bewegung. In der aktuellen Sonntagsfrage des Instituts YouGov liegt die AfD mit 27 Prozent erstmals klar vor der Union (23 Prozent). Ein Vorsprung, der sich so oder so ähnlich in allen großen Umfragen zeigt. Dahinter folgen die Grünen (14 Prozent) und die SPD (13 Prozent), während Linke (10 Prozent), BSW und FDP (je 4 Prozent) sowie sonstige Parteien (5 Prozent) deutlich zurückfallen.

Damit setzt sich ein Trend fort, der sich bereits in den vergangenen Monaten angedeutet hatte: Während CDU/CSU und AfD Anfang 2026 noch gleichauf lagen, verliert insbesondere die von Merzscher Fehlpolitik geführte Union weiter an Zustimmung, während die AfD – trotz anhaltender Kampagnen gegen die Partei und einzelne Parteimitglieder – zulegen kann . Die SPD verharrt auf niedrigem Niveau, ist längst keine Volkspartei mehr, die Grünen stabilisieren sich leicht.

Die Zahlen deuten auf eine zunehmend schwieriger werdende Regierungsbildung ohne die „Alternative für Deutschland“. Klassische Zweierkoalitionen erscheinen rechnerisch kaum noch möglich, während man fast wahnhaft und politisch verblindet an der Brandmauerdoktrin festhält.

Auch wenn Umfragen keine Wahlergebnisse vorwegnehmen, zeigen sie doch deutlich: Die Unzufriedenheit mit der politischen Lage, besonders aber mir einer für Deutschland immer mehr zur Katastrophe werdenden Regierung wächst – und verschiebt die Kräfteverhältnisse nachhaltig.

Die Demokratie wird zum Feind „UnsererDemokratie“

In der alten Bonner Republik hätten bereits deutlich mildere Verschiebungen dieser Art personelle und inhaltliche Konsequenzen nach sich gezogen. Rücktritte, Kurskorrekturen, offene Debatten – all das gehörte einst zur politischen Kultur. Heute hingegen wirkt das politische Berlin erstaunlich unbeeindruckt. Trotz wachsender Unzufriedenheit, trotz erkennbarer Verschiebungen im Wählerverhalten bleibt die Reaktion der Verantwortlichen verhalten. Statt ihr eigenes Verhalten zu hinterfragen, rüstet die Politik der Altparteien totalitär auf, versucht der Kritik durch Verbote, Zensur und soziale Ächtung und einer weiteren Gleichschaltung der Medien und Justiz beizukommen.

Dadurch werden die Probleme aber alles andere als gelöst, die das Volk verachtenden und fürchtenden Maßnahmen, betonieren nur weiter die politische Lähmung, die mit der regierenden Brandmauerkoalition unauflöslich einhergeht. Während sich das Parteiensystem sichtbar verändert, verharren zentrale Akteure in bekannten Mustern. Die Folge ist ein wachsendes Gefühl der Entkopplung zwischen politischer Klasse und Bevölkerung. Ignorieren lässt sich das Signal der Wähler auf Dauer nicht. Die Frage ist nicht mehr, ob Konsequenzen folgen, sondern wann – und wie tiefgreifend sie ausfallen werden.

Ruben Rupp dazu: „Auch wenn nicht wenige die Hoffnung zur Rettung Deutschlands aufgeben – vergesst nicht: Die AfD ist in nur 13 Jahren nach Gründung zur mit Abstand stärksten Kraft aufgestiegen. Wenn wir das schaffen, können wir auch Deutschland retten – darum gebt die Hoffnung nicht auf!“

Oder um es kurz zu sagen: Die Chancen stehen gar nicht so schlecht, dass uns die Demokratie vor „UnsererDemokratie“ retten wird.

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Bestseller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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