Wie werde ich ein guter Feminist?!

Wenn Männerhass zu Selbsthass wird. Derzeit grassiert in den Medien ein fast schon pathologischer Hass auf Männer, zumindest auf weiße Männer. Und bei einigen ebenso simplen wie empfindsamen Gemütern zeitigt das verheerende Wirkung (siehe meinen Videoclip). 

Männliche Stimmen zur Erbschuld der Männer.
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Die 4 Stufen zum perfekten Feministen:

  1. Schämt euch (dass ihr Männer seid).
  2. Seid euch eurer Minderwertigkeit bewusst!
  3. Schwanz ab, als generelle Option, und natürlich bei Fehlverhalten.
  4. Schweigt nicht länger, wenn Witze über Frauen gemacht werden oder über ihr Aussehen geredet wird (das ist quasi Blasphemie).

Realsatire, wenn es nicht so traurig wäre …

Da wird öffentlich gefordert, die Beweislast umzukehren (u. a. Nancy Faeser, Ex-Justizministerin), die Unschuldsvermutung aufzuheben (u. a. Jette Nietzard, Grüne Jugend), und schließlich Lynchjustiz bis hin zur Kastration empfohlen (Leonie Plaar, Influencerin).

Die Aussage weiblicher Opfer wird (schon seit der MeToo-Bewegung) grundsätzlich für glaubwürdiger erachtet als die eines angeklagten weißen (!) Mannes. Was übrigens eine auffallende Parallele nicht nur zu den Hexenprozessen in Europa (Anklage = Verurteilung), sondern auch zum Islam ist, nur halt umgekehrt. Nach der Scharia sind 2 Frauen nötig, um die Aussage von 1 Mann zu widerlegen. Ebenso ist es bei Ungläubigen.

Gemeinsames Muster bei faschistoiden Regimen ist, dass es immer ausgegrenzte, angefeindete Gruppen gibt. Diese Gruppen wechseln, die Mitläufer, Hetzer und Henker aber sind immer die gleichen, immer der gleiche Menschentyp. Angefeindete Gruppen sind und waren: Christen, Hexen, Juden, Klassenfeinde, Kapitalisten, Kommunisten, Frauen (im Islam unrein) und jetzt halt zur Abwechslung Weiße und Männer. Und natürlich AfD-Wähler und -Politiker.

Männliche Erbschuld?

Insgesamt etabliert sich die Vorstellung einer männlichen Erbschuld: die Männer – jedenfalls die weißen – sind quasi an allem Schuld, nur nicht an der Entwicklung von Wissenschaft, Technologie, Medizin, Demokratie, Rechtsstaat, allgemeinem Wohlstand und nicht zuletzt Gleichberechtigung.

Im Spiegel versteigt sich eine Autorin zur grotesken Frage, ob man mit Männern noch befreundet sein könne. Und räumt dann großzügig ein, dass das unter gewissen Voraussetzungen wohl noch möglich sei. Diese „Voraussetzungen“ werden ja in meinem Videoclip von „geläuterten“ Männern erklärt.

Ganz wichtig auch: Witze oder abschätzige Äußerungen sind nur noch über weiße Männer erlaubt, jede andere Zielgruppe zu bewitzeln ist quasi ein Verbrechen (Rassismus, Sexismus sowie Hass und Hetze zur freien Auswahl). Geeignet, endlose Empörungswellen bis hin zur sozialen Vernichtung auszulösen (Jobverlust, Kündigung der Bankkonten, Rufmord).

Wie absurd dieser neue, im Gewand von Antifaschismus, Antirassismus und Antisexismus daherkommende Faschismus, Rassismus und Sexismus eigentlich ist, würde man sofort erkennen, wenn man den Platzhalter „weiße Männer“ durch farbige Männer, Muslime, Homosexuelle, Transsexuelle, oder gar Frauen jeder Couleur ersetzen würde. Aber das würde natürlich Selbstreflexion und Denkvorgänge voraussetzen …

In eigener Sache:

Ich hatte mich die letzten Monate vermehrt dem Medium Youtube-Shorts (kurze Clips im Handyformat) gewidmet, die mehr eine Art animierte Memes als klassische Vlog-Beiträge sind. Was schnelleres und kreativeres Reagieren in der Inflation des allgemeinen Wahnsinns erlaubt. Leider schlug auch dort nach kurzer Zeit der „Shadowban“ zu, eine massive Absenkung der Reichweite von kritischen und provokanten Beiträgen. Dazu (zu dieser versteckten Zensur) werde ich noch einen umfangreichen Beitrag hier bei PP verfassen. Aber schaut doch mal vorbei, sollte unterhaltsam sein und man kann die einzelnen Clips einfach wegwischen, direkt zum nächsten:

https://www.youtube.com/@pommesleibowitz/shorts

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Pommes Leibowitz
Pommes Leibowitzhttps://pommes-leibowitz.com
Studium der Wirtschaftswissenschaften, danach als Analyst im Marketing eines globalen Konzerns tätig gewesen. Inzwischen selbständig. Zeitweise bei den Piraten und als Internet-Aktivist unterwegs, dabei diverse Kampagnen entwickelt. - Er sieht sich heute als Kolumnisten in Wort und Bild (Photoshop), der sich eher Fragen des Zeitgeistes als konkreten, aktuellen Ereignissen widmet.

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