Geschwätzakrobat und Hohepriester der Linken: Habermas gestorben

Die Tagesschau feiert ihn als „eine der einflussreichsten und bedeutendsten Stimmen Deutschlands“: den Soziologen Jürgen Habermas. Er ist heute im Alter von 96 Jahren – ausgerechnet am Todestag von Karl Marx – in Starnberg gestorben.

Der große Gelehrte auf dem Kanzlerthron, Frieder Merz erhebt sein Loblied auf den Verstorbenen: „Jürgen Habermas war einer der bedeutendsten Denker unserer Zeit. Seine analytische Schärfe prägte den demokratischen Diskurs in Deutschland und Europa und wirkte wie ein Leuchtfeuer in tosender See. Seine intellektuelle Eindringlichkeit und seine Liberalität werden uns fehlen.“

Und der neue Vorsitzende der Kirchensteuerbischofskonferenz Wilmer preist Habermas als eine Art neuen Kirchenlehrer: „Die Weite seines Denkens und die visionäre Kraft Brücken zwischen der Philosophie und Religion zu bauen, werden bleiben.“ Ich kann mich nicht erinnern von dem Kirchenmann eine ähnliche Aussage zu dem Philosophen gehört zu haben, zu dem dies wirklich passen würde, zu Thomas von Aquin … aber der ist ihm vermutlich zu katholisch.

Unser Fundstück der Woche dazu von Kultblogger Hadmut Danisch:

„Es tickert gerade rum: Jürgen Habermas, Nachzügler der Frankfurter Schule, ist gestorben. Schade. Ich hätte ihm gerne gesagt, für wie blöd ich das alles halte. Ein Geschwätzakrobat, Linkenpriester, eine Schlüsselfigur der alles vernichtenden 68er.

Mir ist das einmal aufgefallen, wie sehr sie dem hinterherlaufen, als sich in einer Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht der Vorsitzende nicht mehr am Gesetz, sondern an den Thesen von Habermas orientierte und den auch zitierte. Spätestens da war mir klar, dass die Geisteswissenschaften eine Klapsmühle sind und Habermas einer ihrer Dompteure.

Das sind solche Leute, die aus Steuermitteln bezahlt werden und deren Gerede endlos wuchert, sich selbstreferentiell immer weiter verstärkt, ohne auch nur einmal verifiziert, empirisch an der Realität gemessen zu werden. Eigentlich nur Eskalateure beliebigen Geschwätzes.

Lieferant des Plagiationszirkus

So ein Dummenfütterer, von dem sich die Dummen gern füttern lassen.

Solche, die sich für Sinn, Konsistenz, Nachprüfbarkeit, Richtigkeit nicht interessieren, sondern die das gedrechselte Geschwurbel beeindruckt und die die Rede allein danach beurteilen, ob sie das gewünschte, das ideologisch passende Ergebnis liefert.

Ein Idiotensurfer, der es ausnutzte, dass es an der Universität genug Idioten gibt, um ihr Professur zu sein.

Ein Messias derer, die mit der Empirie, der Natur, den Sinnesorganen nichts anfangen können und einen Vorschwätzer brauchen, von dem sie plagiieren können. Ein Lieferant des Plagiationszirkus, den man Geisteswissenschaft nennt.“

Hier lesen Sie weiter: DANISCH.DE


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PP-Redaktion
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