(David Berger) Die von Angst vor Machtverlust getragenen Verkommenheit der Union kennt keine Grenzen mehr: Nachdem Bundeskanzler Friedrich Merz die Ereignisse in Gießen als „Auseinandersetzung zwischen ganz links und ganz rechts“ beschrieben hat und so auch der Polizei in den Rücken gefallen ist, behauptet heute CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann, dass AfD-Mitglieder die linksextremen Krawalle in Gießen provoziert hätten.
Offensichtlich inspiriert von einer völlig an der Realität vorbeigehenden Aussage von Merz zu den Gewaltttätern von Gießen, lässt der Franke im passend braunen Anzug neben dem ähnlich linkisch-dämlich argumentierenden Jens Spahn stehend, wissen:
„Auf der einen Seite die Rechtsextremen, die, mit Verlaub, sich in dieser Rolle gefallen. Augenzeugen, die vor Ort waren, haben berichtet, dass regelrecht provoziert worden ist, um das Demonstrationsgeschehen zu eskalieren … Daneben linksextreme Verfassungsfeinde, die auch nichts anderes zu tun haben, als den Staatsapparat zu beschäftigen.“
Irre: Nachdem Bundeskanzler Friedrich Merz die Ereignisse in Gießen als „Auseinandersetzung zwischen ganz links und ganz rechts“ beschrieben hat, behauptet heute CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann, dass AfD-Mitglieder die linksextremen Krawalle in Gießen provoziert hätten. pic.twitter.com/dKpmmgqC0J
— Björn Harms (@Spreeathen1) December 2, 2025
Björn Harms dazu: „Dem hessischen Innenministerium sind keine Fälle aus Gießen bekannt, in denen Rechtsextremisten bzw. AfD-Mitglieder bewusst provoziert hätten, um das Demonstrationsgeschehen zu eskalieren. Das bestätigt die Innenbehörde auf meine Anfrage hin. Natürlich wollte ich auch von Hoffmann wissen, auf welche „Zeugenaussagen vor Ort“ er sich bei seiner Behauptung beruft. Eine Antwort steht noch aus.“
Perfide Logik
Alexander Hoffmann ist im Bundestag dafür bekannt, dass er durch seine schrägen, komplett deplatzieren Aussagen für spöttisches Lachen sorgt. Doch zum Lachen ist seine Täter/Opfer-Umkehr diesmal gar nicht. Erinnert sie doch stark an die Stammtischsprüche widerlicher Dumpfbacken, die sexuelle Gewaltakte damit rechtfertigen, dass sie rumposaunen, das Opfer hätte sich ja nicht so aufreizend kleiden oder nach Einbruch der Dunkelheit noch auf der Straße sehen lassen müssen … Christoph Berndt dazu: „Die Hauptmerkmale dieser Union? Sie ist feige, schäbig und korrupt.“
Und Alice Weidel: „Eine glatte Lüge und eine Ohrfeige für jeden Polizisten, der dort Dienst schieben musste. Es ist seine eigene Bundesregierung, die den Nährboden bereitet für Gewalt und Hass auf unseren Straßen, indem sie Programme wie „Demokratie leben“ mit immer mehr Steuergeldern beglückt, während sie sich hinter der Brandmauer vor der Realität versteckt.“
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