Samstag, 20. April 2024

Vorsicht: Nichts für schwache Nerven!

Der grausame Mord der 12-jährigen Luise hat nicht nur deutschlandweit Entsetzen ausgelöst, sondern auch eine perverse Welle des Mitgefühls für die beiden Täterinnen. Dabei wurde übersehen, dass in den sozialen Netzwerken seit Jahren auf die zunehmende Gewaltbereitschaft, gerade unter jungen Mädchen, hingewiesen wird.

Dabei hat sich mit der Demütigung indigener Deutscher durch Mädchen oder Jungen mit Migrationshintergrund eine ganz eigene „Disziplin“ herausgebildet. Bei der Ursachensuche, die womöglich diese Gewalt verständlich machen (eigene Gewalt- und Diskriminierungserlebnisse der Täterinnen), ist sie doch mit nichts zu entschuldigen.

„Wallah, ich schwöre Dir bei …“

So auch in unserem heutigen Tweet des Tages von Georg Pazderski:

„VORSICHT – nichts für schwache Nerven!  PFUI, was sind das für DRECKSWEIBER und was haben wir uns da für ein DRECKSPACK in Deutschland aufgehalst. Alle sofort bestrafen, wegsperren und ihre Eltern gleich mit. Und wo möglich abschieben.“

Wer sich das Video antun will, findet es hier auf Twitter. (aus Respekt vor dem Opfer, das durch die Aufnahmen in der sadistischen Logik der Täterinnen noch einmal zusätzlich gedemütigt werden sollte, integrieren wir hier das Video nicht)

Ni9cht ganz uninteressant: Ab Minute 0:21 hört man eine der Täterinnen ganz klar sagen: „Wallah, ich schwöre Dir bei …“

Zigaretten im Gesicht ausgedrückt

Dass es sich bei dem  Mädchen um die zwei Tage vor ihrem Tod aufgenommene Luise handelt, wie auf Twitter vermutet wird, scheint nicht korrekt. Focus-Online berichtet: „Der Fall der ermordeten Luise beschäftigt Deutschland noch immer. Nun wird ein weiterer Fall von Gewalt unter Mädchen bekannt. Eine Gruppe von 14- bis 17-Jährigen soll im schleswig-holsteinischen Heide eine 13-Jährige gequält haben. Das berichtet die „Schleswig-Holsteinische Zeitung“ unter Berufung auf ein Video, das die Tortur zeigen soll.

Die Mutter des Mädchen erzählt der Zeitung, das Video zeige nur einen Ausschnitt der Tortur ihrer Tochter. Zigaretten seien auf ihrer Wange ausgedrückt, ihre Haare angezündet worden.“ (Quelle)

Monster gezüchtet

Auf die Frage: Was ist das für eine Gesellschaft, die solche Monster gebiert, wiederhole ich noch einmal, was ich bereits sagte:

Es ist die Gesellschaft, die diese Jugendlichen zwei Jahre mit Masken weggesperrt und ihnen durch Social distancing gezeigt hat, dass der Mitmensch eine eminente Gefahr für sie ist; eine Gesellschaft, in der Friedensstifter zu Schwurblern und Hetzern und Waffenhersteller und Kriegsbefürworter als Vorbilder und Helden gefeiert werden …

Das letzte Wort soll der Kölner Publizist Gerd Buurmann haben. Der hat gestern auf Twitter an das misshandelte Mädchen geschrieben:

„Es gibt da ein 13-jähriges Mädchen in Heide, dem ich einfach nur gerne sagen würde: Du musst Dich für nichts schämen. Deine Tränen und Deine Angst sind absolut nachvollziehbar. Es ist nicht Deine Schuld! Du bist stark. Du bist wunderbar. Die Mädchen, die Dir das angetan haben, werden zur Rechenschaft gezogen. Sie haben keine Macht mehr über Dich. Und nochmal: Du bist wunderbar.“

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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