Samstag, 22. Juni 2024

Starke Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Impfquote und Übersterblichkeit in Europa

Die Korrelationsanalyse deutet auf einen linearen Zusammenhang. Ein Gastbeitrag von Frank W. Haubold

In einem Vorbeitrag lieferte ich den statistischen Nachweis, dass die Covid-19-Impfstoffe keinerlei Wirksamkeit gegenüber der Omikron-Variante des Covid-19-Virus entfalten. Der Artikel wurde meines Wissens nie inhaltlich angegriffen, obwohl es diesem Land keineswegs an passionierten „Faktencheckern“ im Auftrag der Staatsräson mangelt.

Eine signifikante Wirksamkeit der Impfstoffe gegen die Erkrankung ist also kaum gegeben, wie aber verhält es sich mit den negativen Auswirkungen? Noch im Vorjahr waren die monatlich vom statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten zur Übersterblichkeit ein Thema, das medial allenfalls am Rande erwähnt wurde. Das änderte sich erst ein wenig, als Eurostat eine umfassende Statistik veröffentlichte,  die für fast alle Länder Europas eine massiv gestiegene Übersterblichkeit im Jahresverlauf 2022 auswies.

Hitzewelle?

Um Begründungen für dieses Phänomen waren die hiesigen Medien dennoch nicht verlegen. Die Hitzewelle sei daran schuld gewesen (es ist ja bekannt, dass Länder wie Island, Finnland oder Norwegen regelmäßig massenhaft Hitzetote zu beklagen haben, während Balkanstaaten wie Rumänien oder Bulgarien seltsamerweise keine Übersterblichkeit ausweisen) oder eine Grippewelle gegen Jahresende, die angeblich massenhaft Opfer forderte. Selbst, wenn dem tatsächlich so wäre, läge dann nicht der Verdacht nahe, dass die impfbedingte Programmierung des Immunsystems auf die Abwehr des Covid-19-Virus es gegen andere Infektionen anfälliger macht? Selbstverständlich darf auch das Corona-Virus selbst nicht fehlen, dessen Omikron-Variante bekanntlich alle Vorgängervarianten an Gefährlichkeit in den Schatten stellt. Hilfsweise sind es dann eben die Langzeitfolgen des von tückischen Fledermäusen im unmittelbaren Umfeld  des Wuhaner Großlabors freigesetzten Virus, die für die erwähnte Übersterblichkeit verantwortlich sind.

Einen möglichen Zusammenhang mit den nach wie vor millionenfach verabreichten mRNA-Impfstoffen wird man in bundesdeutschen Medien allerdings vergeblich suchen, getreu dem Motto aus Christian Morgensterns Gedicht „Die unmögliche Tatsache“: „Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein kann.“

Einzig die Schweizer „NZZ“ stellt sich wenigstens ansatzweise dem Thema: „Bleibt die Frage, ob die Corona-Impfungen – ebenso wie das Virus – längerfristige Schwächungen oder Schäden verursachen, die dann später zum Tod führen. Es gibt ja durchaus Fälle von anhaltenden, auch schweren Impfnebenwirkungen wie Herzmuskelentzündungen oder Autoimmunerkrankungen.“, wiegelt aber danach gleich wieder ab: „Denn weder in Deutschland noch in der Schweiz oder anderen Ländern mit einem Überwachungssystem für Arzneimittel wurden bisher sehr viele Fälle von schweren Impfnebenwirkungen erfasst. Dass Tausende solcher Fälle übersehen wurden, glaubt derzeit kaum jemand.“

Auftragswissenschaftler und „Faktenchecker“ verhindern Aufklärung

Das klingt zwar beruhigend, ist aber in Bezug auf Langzeitwirkungen, die auf die impfbedingte Modifizierung bzw. Schädigung des Immunsystems zurückzuführen sind, sachlich falsch. Kein Onkologe, dessen Patient an einem Rezidiv stirbt, wird dieses Ereignis auf die mRNA-Impfung zurückführen oder gar als Impfnebenwirkung melden ebenso wenig wie ein Rheumatologe, dessen Patient an einem akuten Schub seiner Grundkrankheit stirbt. Medizinisch ist der Nachweis von Langzeitnebenwirkungen der mRNA-Impfstoffe auf Grund der Reprogrammierung des Immunsystems nur mit enormem Aufwand möglich, den keine Klinik betreiben wird, da gesellschaftspolitisch unerwünscht. Stattdessen wird von Auftragswissenschaftlern und „Faktencheckern“ gebetsmühlenartig wiederholt, dass die mRNA-Impfung keine Krebsrezidive oder Immunschübe auslösen kann. Würden sie das nicht tun, wäre ihre Karriere vermutlich auch recht schnell zu Ende…

Wenn ein medizinischer Nachweis nicht möglich ist, bleibt jedoch immer noch das Mittel der Statistik, weshalb ich die dokumentierte Übersterblichkeit in den einzelnen Ländern mit der jeweiligen Impfquote (verabreichte Dosen je Einwohner) verglichen habe.

Zur Methodik: Es wurde der Zeitraum Juli bis Dezember 2022 auf Basis der Eurostat-Daten ausgewertet. Die jeweilige Bevölkerungszahl wurde der Aufstellung des Statistischen Bundesamtes entnommen und die Anzahl der verabreichten Impfdosen dem Covid-19 Vaccine Tracker des European Centre for Disease Prevention and Control. Italien und Schweden wurden nicht berücksichtigt, da von diesen Staaten keine Übersterblichkeitsangaben  für Dezember 2022 vorlagen. Die Schweiz und Liechtenstein wurden zusammengefasst, da nur eine gemeinsame Aufstellung der verabreichten Impfdosen existiert. Die im jeweiligen Land verabreichten Impfdosen, wurden durch die Bevölkerungszahl geteilt, wodurch der Parameter „Impfdosen/Einwohner“ entsteht, der Werte von 0,67 (Bulgarien) bis 2,72 (Portugal) aufweist. Dieser Parameter wurde mit dem Mittelwert der Übersterblichkeit verglichen und grafisch dargestellt:

Die blaue Linie stellt die Impfquote (Impfdosen je Einwohner) dar, die orangefarbene die durchschnittliche Übersterblichkeit im zweiten Halbjahr 2022. Auf den ersten Blick fällt auf, dass die beiden Länder mit der geringsten Übersterblichkeit (Rumänien und Bulgarien) auch die mit Abstand geringste Impfquote aufweisen. Obwohl der Trend relativ deutlich ist, beeinträchtigt jedoch die teils erhebliche Schwankungsbreite die Übersichtlichkeit. In solchen Fällen ist die Berechnung des Korrelationskoeffizienten ein probates Mittel, um eventuell gegebene lineare Zusammenhänge zwischen den Parametern nachzuweisen. Der Korrelationskoeffizient kann Werte zwischen -1 und +1 annehmen, wobei 0 aussagt, dass keinerlei Zusammenhang besteht. Die Berechnung ist komplex, aber online möglich und ich muss zugeben, dass ich selbst auf das Ergebnis gespannt war, das eindeutiger ausfiel als erwartet.

Eindeutig: starker linearer Zusammenhang zwischen der Impfquote und der Übersterblichkeit

Der lineare Korrelationskoeffizient nach Pearson liegt bei 0,7, wobei Werte ab 0,5 als „starke Korrelation“ gelten. Es besteht also ein starker linearer Zusammenhang zwischen der Impfquote und der Übersterblichkeit im Betrachtungszeitraum!

Natürlich ist diese überraschend starke Korrelation noch kein gerichtsfester Beweis dafür, dass die Übersterblichkeit in Europa hauptsächlich auf die Covid-19-Schutzimpfungen zurückzuführen ist. Korrelation bedeutet nicht zwangsläufig Kausalität, aber sie ist ein starkes Indiz dafür, dass der Elefant auf dem Flur tatsächlich existiert.

In einem Land mit freier Wissenschaft würden sich nun Scharen wissensdurstiger Akademiker auf die verfügbaren Daten stürzen, man würde Krankheitshäufigkeiten, die Impfhistorie, Rezidivraten und Obduktionsergebnisse analysieren und die Ergebnisse öffentlich publizieren, ob sie nun eine Kausalität belegen oder nicht. Ergebnisoffene Forschung ist das Herz jeder ernsthaften wissenschaftlichen Arbeit, die jedoch zur Farce wird, wenn kritische Wissenschaftler ausgegrenzt, öffentlich diffamiert, zum Rückzug ihrer Publikationen gezwungen und sogar juristisch verfolgt werden, wie das im „Wertewesten“ nicht nur im Umfeld der Covid-19-Debatte inzwischen zur Regel geworden ist.

Und deshalb wird wie in ähnlich gelagerten Fällen (z. B. der inzwischen erfolgten Auswertung der sogenannten „Pfizer-Files“, die katastrophale Nebenwirkungen des Impfstoffs nachweist) gar nichts passieren, denn das Eingeständnis, dass die vielgepriesenen Covid-19-Impfstoffe mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen, würde die politisch und medial Verantwortlichen aus dem Amt fegen. Also darf im Namen der Staatsräson und der Profite multinationaler Pharmakonzerne weiter geimpft und gestorben werden…

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PP-Redaktion
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