Dienstag, 6. Dezember 2022

Skandal: Loveparade-Erfinder Dr. Motte setzt sich für Freiheit ein

(David Berger) 300000 Menschen sollen am vergangenen Wochenende bei der „Rave the Planet“-Parade durch Berlin-Tiergarten ein Zeichen für Toleranz und Liebe gesetzt haben. Nicht wenige fühlten sich an gute alte Zeiten erinnert, als die politische Aussage von großen Paraden nicht mehr Waffen für den Krieg gegen Russland oder eine Zwangsimpfung forderte, sondern einfach für Toleranz und eine harmonische Gesellschaft des friedlichen gemeinsamen Feierns warb.

Dass so etwas gar nicht mehr in unsere Zeit passt, erkannten die gleichgeschalteten Medien dann doch sehr schnell. Und mussten entdecken, dass zudem die Botschaft der Liebe diesmal zugleich eine für Freiheit und Grundrechte war. Beides Forderungen, die inzwischen als politisch unkorrekt gelten und sozial unbedingt geächtet werden müssen.

Aufgehängt ist die ganze mediale Kampagne nun an einem Sticker, den der Loveparade-Erfinder und Rave-the-Planet-Veranstalter Dr. Motte während der Parade trug.

„Freedom“ geht gar nicht!

Schon am Sonntag sahen sich die Vertreter der Cancel-Culture und der neuen Inquisition auf den Plan gerufen. So eine Nicola Sacco, die mit dem Motto „Anarchismus, Antifa und Beauty-Tipps aus Berlin. Für bunte Blöcke, schwarze Herzen, eine bessere Welt, und gegen Craft Beer.“ auftritt:

 Die taz übernimmt den Post kritiklos und schreibt dazu:

„Nach der Parade ist in den sozialen Medien jedoch ein Video aufgetaucht, in dem Dr. Motte ganz offensichtlich seine Solidarität mit der sogenannten Freedomparade zum Ausdruck bringt, einer regelmäßig stattfindenden Demo von Coronaleugnern. Dr. Motte winkt von einem Musikwagen herab mit einem bekannten Symbol der Freedomparade. Womit der Rave-the-Planet-Veranstalter es tatsächlich geschafft hat, dass man über die genaue Bewertung seines Loveparade-Comebacks noch einmal genauer nachdenken müsste.

Und Ende August findet in Berlin schon der nächste Techno-Umzug statt: der Zug der Liebe. Bleibt zu hoffen, dass man dort die Distanz zu Querdenken besser hinbekommt.“

Vertreter der „Freedom-Parade“ sahen die Veranstaltung positiv. Sie resümieren: „Endlich feierten wieder alle vereint auf der Straße. Dr. Motte schien eigentlich ganz amüsiert, Captain Future zu sehen, musst sich dann aber vermutlich durch Druck von außen distanzieren. Doch unsere Zählung ergab, dass 81% der Raver unserer Forderung zustimmten: „Nie wieder Lockdown!“

Polizei reagiert

Schon die Wortwahl „Coronaleugner“ und „Reichsbürger“ zeigt, dass man sich beharrlich weigert, mit der Querdenkerbewegung und den Coronakritikern auseinanderzusetzen, sondern schlicht entschlossen ist, sich auf Propaganda für ein totalitäres linksgrünes Regime zu beschränken.

Die Berliner Polizei hat schon auf diese neue Kampagne reagiert und die Zahl der Teilnehmer von 300.000 auf 200.000 „korrigiert“. Mehr muss man zu dem Zustand Berlins und Deutschlands eigentlich gar nicht wissen. Vielleicht wäre die nächste Love-Parade tatsächlich besser in liberalen Ländern wie Ungarn oder Russland aufgehoben?

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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