Franziskus: Teilnahme am Klimagipfel, keine Zeit für eine heilige Messe

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(David Berger) Am 31. Oktober soll in Schottland (Glasgow) die 26. UN-Klimakonferenz beginnen. Prominentester Teilnehmer wird Papst Franziskus sein. Das Dabeisein beim Klimaretten ist Franziskus so wichtig, dass er die Aufmerksamkeit für dieses Anliegen ganz offensichtlich nicht durch eine heilige Messe und ein Treffen mit katholischen Gläubigen mindern möchte.

Sowohl der Vatikan als auch die schottischen Bischöfe geben sich diplomatisch angesichts  der von den Gläubigen in aller Welt als Skandal wahrgenommenen Entscheidung des argentinischen Jesuiten:

„Ich kann bestätigen, dass die schottischen Bischöfe keine öffentliche Messe mit Papst Franziskus im November planen“, so Peter Kearney, Sprecher der schottischen Bischöfe, am 17. August gegenüber CNA.

Keine Zeit für Gottesdienst

„Der Papst wird als Gast der britischen Regierung kommen, die für die Einzelheiten des Arrangements verantwortlich sein wird. Wir gehen davon aus, dass er nur wenige Stunden in Schottland bleiben wird, um an der COP26 teilzunehmen, und erwarten, dass er nur einen sehr kurzen Teil dieser Zeit haben wird, um sich mit den schottischen Bischöfen zu treffen“, so Kearny weiter.

Die Katholiken im Vereinigten Königreich waren fest davon ausgegangen, dass der Papst bei seinem Besuch in Glasgow als Höhepunkt seiner Reise eine Messe unter freiem Himmel zelebrieren würde. Seine Vorgänger Benedikt XVI. und Johannes Paul II. hatten dies 2010 bzw. 1982 so gehalten.

Der Kampf für die neue Normalität an der Seite von Personen wie US-Präsident Joe Biden, Prinz Charles, Greta Thunberg scheint Franziskus deutlich wichtiger als seine eigentlichen Aufgaben.

Statt Messe Werbung für Covid-Impfungen

Die Zeit bis zum Klimagipfel will der Argentinier im Vatikan vor allem dazu nutzen, um für die Covid-Impfung zu werben:

Für Gottesdienst, die Spendung der Sakramente und pastorale Aufgaben bleibt da leider keine Zeit. Oder wie es die schottischen Bischöfe umschreiben: „Obwohl viele pastorale, ökumenische und interreligiöse Begegnungen wünschenswert wären, während er bei uns ist, bedeutet die Zeitknappheit leider, dass ein solch volles Programm nicht möglich sein wird.“

Dafür ist dann noch Zeit wenn der Vatikan zu einem klimaneutralen Impfzentrum geworden ist. Und die Kardinäle so aussehen wie die FFF-Demonstranten auf dem Foto (r. © Screenshot YT/ARD). Eines ist dann schon mal sicher: Diese Messen werden nicht auf Latein und ohne Weihrauch sein: aber beides hat Bergoglio ohnehin schon vor dem Klimahype gehasst.

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