(David Berger) Nach dem Prädikat „Schlechtester Bundesjustizminister der BRD“ wartet auf Heiko Maas nun eine neue negative Auszeichnung. Kein geringeres Medium als ntv bezeichnet ihn in einem Beitrag von Wolfram Weimer als schlechtesten Außenminister seit 1945: „Maas geht als schlechtester Außenminister seit 1945 von der Bühne“.

Nicht nur die Außenpolitik Bidens, auch für die deutsche Außenpolitik ist Afghanistan ein „historisches Debakel“ (so Weimer). Und weiter: „Schon seit Jahren schlingert Heiko Maas durch die Weltpolitik. Bei vielen Brandherden sind Verbündete enttäuscht bis entsetzt über die planlose Phrasenpolitik Berlins.“

„Auf ganzer Linie versagt“

Eine echte Armada an Stimmen aus Politik und Medien sammelt Weimer in seinem Beitrag, die Maas komplettes Versagen vorwerfen. Zunächst natürlich bezüglich Afghanistan: „Der eigentlich besonnene FDP-Fraktionsvize Alexander Graf Lambsdorff meint, Maas habe „auf ganzer Linie versagt“.

Der grüne Außenpolitiker Jürgen Trittin wirft Maas sogar ein persönliches Versagen bei der Rettung afghanischer Ortskräfte vor. Maas habe „hier viel Schuld auf sich geladen. So ein Versagen, das so viel Leid mit sich bringen wird, ist beispiellos“, sagte Trittin, der dem Auswärtigen Ausschuss des Bundestags angehört. Auch von der Linkspartei und der AfD, und sogar von Kabinettskollegen wie Julia Klöckner (CDU) wird Maas massiv kritisiert, weil er noch vor wenigen Wochen die angeblichen politischen Erfolge in Afghanistan hoch gelobt und die wahre Lage im Land völlig falsch eingeschätzt habe.“

Die Botschaft in Afghanistan habe seit Wochen flammende Mahnungen an Maas geschickt, ohne dass sich daraufhin etwas getan habe. Das drohende Schicksal der deutschen Soldaten, Journalisten und Diplomaten schien ihn in keiner Weise zu kümmern. Aber, so Weimer weiter, das Afghanistan-Desaster sei nur der letzte Tiefpunkt einer katastrophalen Bilanz seiner Zeit als Außenminister:

Mit Afghanistan endet die größte außenpolitische Aktivität in der Katastrophe

„Am Ende der Ära Maas im Auswärtigen Amt gilt: Mit Afghanistan endet die größte außenpolitische Aktivität in der Katastrophe. Zugleich ist das außenpolitische Verhältnis Deutschlands zu den beiden Weltmächten China und Russland so schlecht wie seit drei Jahrzehnten nicht mehr geworden. Mit unmittelbaren Nachbarn wie Polen, Tschechien und Ungarn sind die Beziehungen eisschroff abgekühlt, auch weil Maas die drei Länder mit moralisch-arroganter Attitüde abkanzelt, nur weil Osteuropa politisch konservativer fühlt als er.“

Ähnliches ließe sich auch zu dem sich deutlich verschlechternden Verhältnis zur Türkei oder zu Großbritannien und vielen anderen Ländern der Welt sagen.

Und Merkel?

Fazit: „Maas geht als schlechtester Außenminister seit 1945 von der Bühne“.

Die von Weimer nicht aufgerissene Frage bleibt allerdings, ob hinter Maas nicht als Hauptverantwortliche Merkel steht, die u.a. als große Spalterin aus Macht-Kalkül ihren Platz in der Weltgeschichte sicher hat: Nicht nur der Gesellschaft im eigenen Land, die zerrisen ist wie nie, sondern auch als Spalterin Europas und ungeschickt agierende Matrone der schlechten Beziehungen zu Russland ebenso wie zu den USA und Israel.

Den ganzen Beitrag lesen Sie hier: ntv.

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