Dresden: Zusammenstöße zwischen Polizei und Querdenken-Demonstranten

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Trotz eines Verbots der „Querdenken“-Demo haben sich in Dresden Hunderte an Menschen, die gegen die Corona-Maßnahmen demonstrieren, auf die Straße begeben. Dabei kommt es zu heftigen brachialen Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und den Bürgern:

Trotz der Verbote, der Versuche der Ordnungskräfte die Anreise von Demonstranten im Vorfeld zu verhindern und eines großen Polizeiaufgebotes (1800 Polizeibeamte) hat sich heute Mittag ein Zug von gut 1000 Menschen in Bewegung gesetzt. Polizeiabsperrungen wurden durchbrochen. Dabei kam es immer wieder zu Gerangel mit der Polizei. Rufe wie „Die Pandemie ist vorbei.“ und „Wir sind das Volk“ waren dabei immer wieder zu hören.

Wer ist der Aggressor?

Inzwischen twittert die Polizei, dass Wasserwerfer auf dem Weg zum Ostragehege seien, um dort das Impfzentrum vor befürchteten Übergriffen abzusichern.

Derzeit differieren die Aussagen über das Verhalten der Polizei wie der Demonstranten. Anhänger der Corona-Maßnahmen kritisieren, dass Bürger auch gegen die Polizei aggressiv vorgegangen seien.

Andere nehmen an, dass die Polizei ganz bewusst darauf angesetzt wurde, die Situation eskalieren zu lassen und Mitarbeiter des Verfassungsschutzes dort als verdeckte Aggressoren eingesetzt wurden. Passend dazu twittert Tommy Eckard: „Das sind die Bilder, die Medien und Regierung haben wollen: Einzelne Auseinandersetzungen mit der Polizei, um alle Menschen, die friedlich gegen die Maßnahmen protestieren, als gefährliche Terroristen darzustellen. Im Zweifelsfall kann man das provozieren oder gar inszenieren.“ (Quelle)

Dem widerspricht allerdings eine Äußerung des zuständigen Polizeisprechers Thomas Geithner, der „von praktisch keiner vorhandenen Gewalt“ bei dem Einsatz spricht.

Immer wieder entsteht der Eindruck, dass die Lage außer Kontrolle gerät.

„Die Dresdner tun genau das richtige“

Wieder andere Beobachter der Situation verteidigen das Verhalten einiger Demonstranten: „Eigentlich wollte Querdenken doch nur eine kleine Demo im Freien am Königsufer machen. Das Establishment wollte aber offenbar testen, wie weit es mit der neuen Diktatur schon gehen kann. Für das Demoverbot hat es nun die Quittung bekommen.“, schreibt ein Beobachter. Er ist mit seiner Meinung nur einer unter vielen, die in den sozialen Netzwerken ihre Bewunderung für das Verhalten der Dresdner nicht verbergen können: „Die Polizei zieht sich zurück aus Angst von den Dresdnern ein paar zu kassieren. Und die Dresdner tun genau das richtige Und wieder ist es der Osten, der zeigt wie es geht wenn Unrecht zu Recht wird.“

Was bei der Durchsicht des erreichbaren Materials und aufgrund einer PP-Leserin, die vor Ort ist, sehr deutlich wird: Die überwältigende Mehrheit der Demonstranten sind weder Nazis noch aggressive Gewalttäter! Wer das behauptet (v.a. Twitterkanäle Linksextremer) versucht das derzeitige Geschehen für seine eigene, unter dem Aspekt von Rechtsstaat und Demokratie äußerst fragliche Ideologie zu instrumentalisieren.

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