Nach dem Terroranschlag von Wien und einem darauf folgenden Krisentreffen mit dem Präsidenten der Islamischen Gesellschaft, Ümit Vural, am heutigen Tag hat Österreichs Innenminister Nehammer (ÖVP) im Beisein von Kultusministerin Raab (ÖVP) die Schließung von radikalen Moscheen angekündigt .

Sechs der 16 im Zusammenhang mit dem Terroranschlag festgenommenen Verdächtigen sind inzwischen wieder auf freiem Fuß, acht anderen Männer sollen in Untersuchungshaft festgesetzt werden.

Mit der Schließung will man demonstrieren, dass man fest entschlossen ist, islamistische Strukturen in Österreich auszudünnen. Die Aussagen der Verantwortlichen lassen allerdings bereits erste Zweifel daran aufkommen, dass man wirklich bereit ist, notfalls auch schmerzende, aber wirksame Konsequenzen zu ziehen.

Es hat noch nicht weh genug getan

Etwa wenn Kultusministerin Raab wissen ließ: „Der Terroranschlag am Montag hat uns allen gegolten, unabhängig von Religion und Herkunft … Ziel des islamistischen Terrors ist es, einen Keil in unsere Gesellschaft zu treiben. Dies werden wir nicht zulassen.“

Um wie viele und welche Moscheen es sich dabei überhaupt handelt, ist noch unklar. Details sollen in Bälde bekannt gegeben werden. Bereits jetzt meldet der Kurier, dass es sich dabei lediglich um zwei Moscheen in Wien handele, in der der Attentäter den Gottesdienst besucht hatte: Tewhid-Moschee in der Murlingengasse in Meidling und Melit-Ibrahim-Moschee in Wien-Ottakring.

Ein Mitglied der ÖVP zu den nun großmutig angekündigten Maßnahmen in einer Mail an PP: „Offensichtlich hats noch nicht weh genug getan!“

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