(David Berger) Nach dem islam-terroristischen Anschlag auf einen Lehrer in der Nähe von Paris (in Conflans-Sainte-Honorine) am gestrigen Nachmittag werden immer mehr Details zu Hergang, Opfer und Täter bekannt. Vieles verschweigen derzeit die großen deutschen Medien, wenn sie heute überhaupt noch über den Vorfall berichten (die WDR2-Nachrichten verschweigen heute Morgen die Nachricht ganz).

  • Das Opfer war Lehrer an einer Hochschule in Conflans-Sainte-Honorine. Sein Name Samuel Paty (47). Bewusst haben wir dem Opfer hier ein Bild gegeben, denn er wird als Märtyrer der Meinungs- und Religionsfreiheit in die Geschichte eingehen.
  • Eine muslimische Schülerin hat sich über ihn beschwert, nachdem er während eines Unterrichts Mohammed-Karikaturen gezeigt hatte. (Quelle) Le Parisien schreibt: „Nach unseren Informationen hatte das Opfer, ein Lehrer, mit seinen Schülern über die Meinungsfreiheit gesprochen und zur Diskussionsanregung die Karikaturen Mohammeds gezeigt.“ Dabei hatte der Lehrer den muslimischen Schülern sogar verständnisvoll angeboten, nach draußen zu gehen, bevor sie die Bilder zu sehr reizen und Aggressionen in ihnen wecken.
  • Am 9. Oktober hatte sich daraufhin Mann mit arabischem Akzent, der sich als Vater einer Schülerin des späteren Opfers ausgab und dessen Name Hajj Brahim sein soll, bitter über den Lehrer, Geschichtslehrer am Gymnasium Bois d’Aulne in Conflans-Ste-Honorine, beschwert: Er habe den Schülern ein Foto eines nackten Mannes gezeigt, der Mohammed, der Prophet des Islam sein soll! Und bat die Zuschauer in einer Art „Fatwa“ um „Unterstützung“.

  • Die Große Moschee von Pantin hatte auf Facebook diese Fatwa des Vaters der muslimischen Schülerin öffentlich gemacht. Der Name des Lehrers, Samuel Paty, wurde dann in den Kommentaren bekannt gegeben. Damit war vermutlich sein Todesurteil gesprochen. Wie die Polizei auf die Tatsache reagierte, dass der Lehrer von da an täglich Morddrohungen erhielt, ist zur Stunde nicht bekannt.
  • Nach Angaben der Zeitung soll der Täter, der mit äußerster Aggression auf die Versuche der Polizei ihn zu stoppen, reagierte, inzwischen an den Verwundungen durch die Schüsse der Polizisten verstorben sein.

  • Während der Täter den Lehrer mit einem großen Küchenmesser enthauptete, soll er „Allahu akbar“ gerufen haben. Kurz nach seiner Tat hat der Täter ein Foto des abgeschnittenen Kopfes des Lehrers gemacht und mit dem Text:

„Im Namen Allahs, des allbarmherzigen, habe ich Abdullah, ein Diener Allahs, für Dich, Macron, habe ich einen Deiner Diener und Hund der Hölle, einen Lästerer Mohammeds hingerichtet…“

…in den sozialen Netzwerken (unter dem Namen Al Ansar bzw @Tchetchene_270) veröffentlicht. Aus Respekt vor dem Opfer sehen wir hier von einer Veröffentlichung dieses Fotos ab.

  • Bei dem Täter soll es sich um einen 18-jährigen Tschetschenen handeln. Sein voller Name: Abdoulakh Anzorov. Die Polizei hat aus dem familiären Umfeld Täters weitere islamistisch-terrrorverdächtige Personen festgenommen, darunter die Eltern, Großeltern und sogar auch einen minderjährigen Bruder des Mörders. Konkret ermittelt die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft wegen „Mordes in Verbindung mit einem terroristischen Unternehmen“ und wegen einer „kriminellen terroristischen Vereinigung“. Der Täter besaß eine Aufenthaltserlaubnis und genoss den Status eines Flüchtlings.
  • Begleitet von Bildungsminister Jean-Michel Blanquer und der Beigeordneten Ministerin im Innenministerium, Marlène Schiappa, ist Staatspräsident Emmanuel Macron am Abend am Tatort eingetroffen. Der französische Innenminister Gerald Darmani hat seine Marokko-Reise abgebrochen um nach Frankreich zurückzukehren. Macron sprach von einem eindeutig „islamistischen Anschlag“. Der Lehrer habe seine Schüler zutreffend gelehrt, dass man die Freiheit haben müsse, etwas zu glauben oder auch nicht zu glauben. Dafür sei er nun ermordet worden.
  • Die Ermordung eines Geschichtslehrers sei „ein Angriff auf die Meinungsfreiheit und die Werte der Republik. Einen Lehrer anzugreifen bedeutet, alle französischen Bürger und die Freiheit anzugreifen“, so der Präsident der Nationalversammlung, Richard Ferrand.
  • Während Islamkritiker und Menschenrechtsaktivisten, aber auch Sebastian Kurz („Wir werden uns dadurch nicht einschüchtern lassen und unser europäisches Lebensmodell weiterhin verteidigen“) fordern, dass es nun konzertierte Aktionen geben sollte, die den fanatischen Muslimen zeigen, dass man nicht auf die Sprache der Gewalt einzugehen beriet sei, sondern nun in die Offensive gehe – beschwichtigen Linke und Islam-Appeaser und machen das Opfer zum Täter. Immer wieder liest man in diesem Milieu so oder ähnlich: Der Lehrer habe bewusst mit diesen umstrittenen Karikaturen provoziert und sei islamophob und rassistisch gewesen, da dürfe man sich über eine solche Reaktion wahrlich nicht wundern. (Quelle, Quelle2). Bezeichnend hier der Tweet eines Kubilay Bayrak:

„Diese Extremisten sind ein Produkt jahrelanger Hetze gegen Muslime. Die Schuldigen dieses Mordes sitzen in europäischen und amerikanischen Parlamenten.“ 

Beliebt in diesem Zusammenhang, dass die Muslime in Deutschland sich sofort wieder als Opfer gerieren. So schreibt eine Twitter-Userin:

„Welche Geschichte wurde denn mit den Karikaturen erklärt? In den Geschichtsunterricht gehört z.b. Nazi-Deutschland, nicht mohamed Karikaturen. Die gräueltaten in der Geschichte Frankreichs werden unter den Teppich gekehrt. Die Deutschen: jetzt können wir wieder die kanaken dafür“ (Originaltext unveränd wiedergegeben, Quelle)

  • Und so pervers wie erwartet, kommt in einigen Kreisen sogar Jubel über die Köpfung auf. So schreibt ein Twitter-User zu einem von ihm veröffentlichten Foto mit abgehackten Köpfen: „Die Enthauptung wundert mich gar nicht. Das is der Payback dafür das ihr Serbien 1999 bombardiert habt. + habt ihr zugesehen wie uns Bosnjaken zusammen mit Mujahedin aus Arabischen Ländern abgeschlachtet haben. Balkanähnliche Verhältnisse kommen auf euch zu.“ (Quelle @AballSerib)

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