(David Berger) Der bekannte französisch-israelischer Journalist Julien Bahloul fordert nach dem brutalen Allahu akbar-Mord an einem Lehrer in Conflans-Sainte-Honorine die französische Presse auf, nun ein eindeutiges Zeichen zu setzen: Alle französischen Zeitungen sollen die von dem Opfer den Schüler gezeigten Karikaturen veröffentlichen, um eine Botschaft zu senden: Der Terror wird nicht siegen.

Nach dem grausamen Allahu akbar-Mord an einem Lehrer, der seinen Schülern im Unterricht Mohammed-Karikaturen gezeigt hatte, um damit eine Diskussion über die Meinungsfreiheit zu initiieren, flammt in Frankreich die Debatte rund um die Islamisierung, die Trennung von Staat und Religion und die Meinungsfreiheit wieder auf.

Julien Bahloul: Alle französischen Zeitungen!

Unser Tweet des Tages kommt von dem bekannten französisch-israelische Journalist algerischer Herkunft, Julien Bahloul dazu:

„Die schönste Reaktion wäre, wenn morgen früh ALLE französischen Zeitungen die von dem Opfer den Schüler gezeigten Karikaturen veröffentlichen würden, um eine Botschaft zu senden: Der Terror wird nicht siegen!“

Tatsächlich bedürfte es jetzt eines solchen koordinierten Aktes: Wenn ein großer Zeitungen hier mitziehen würden, wenn an allen Schulen Europas die Mohammed-Karikaturen besprochen und diskutiert werden würden, dann wäre es schwer, alle Beteiligten zu ermorden.

„Nous sommes Charlie“ als eine der größten Lügen

„Charlie Hebdo“, so die Redaktion des Satire-Magazins in einer ersten Reaktion, „macht aus seinen Gefühlen des Schreckens und der Revolte kein Geheminis, nachdem ein Lehrer in Ausübung seines Berufes von einem religiösen Fanatiker ermordet wurde. Wir sprechen seiner Familie, seinen Angehörigen und allen Lehrern unsere stärkste Unterstützung aus.“

So klar wie all das Ausgeführte scheint, so wissen wir doch, dass der Wunsch von Julien Bahloul nicht in Erfüllung gehen wird. Auch dass die Schulen in ganz Europa dieses Thema verpflichtend in ihre Lehrpläne aufnehmen, wird bei dem desolaten Zustand der EU und vieler einzelner Länder wohl nie Wirklichkeit werden.

Schon jetzt ist die Rede von „umstrittenen“ Karikaturen und in zahlreichen linken Facebook- und Twitteraccounts hört man so oder ähnlich erschreckend:

„Der Lehrer scheint ja ziemlich islamophob und rassistisch gewesen sein, da braucht man sich über so eine Reaktion nicht zu wundern.“

Der Ruf „Nous sommes Charlie“ hat sich längst als eine der größten Lügen der europäischen Gesellschaft erwiesen.

 

 

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