Freitag, 7. Oktober 2022

Haus der Integration: Syrer sticht Mitarbeiterin des Wuppertaler Ausländeramts nieder

Ein 20-jähriger Syrer soll im Ausländeramt in Wuppertal heute Morgen Donnerstagmorgen mehrmals mit einem Messer auf eine Mitarbeiterin (25) des Amtes eingestochen haben.

Der Mann stürmte um kurz vor neun Uhr heute Morgen in das Gebäude, das im Wuppertaler Stadtteil Elberfeld liegt, sprang unvermittelt über den Empfangstisch und begann auf die Frau einzustechen.

Kollegen sollen daraufhin den Messermann überwältigt haben, die Frau wurde schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert, der Syrer von der Polizei festgenommen.

Tatort: Haus der Integration

Ironie des Geschehens: Der Tatort befindet sich im „Haus der Integration“: Es verbindet laut Stadt Institutionen, die sich in Wuppertal um Zugewanderte und Geflüchtete kümmern.

Oberbürgermeister Uwe Schneidewind (Grüne): „Ich bin sehr betroffen von diesem schrecklichen Angriff. Mein großer Dank und Respekt gelten den Kollegen, die mutig und ohne Rücksicht auf eine mögliche eigene Gefährdung eingegriffen und den Täter überwältigt haben. Wir werden jetzt alles tun, damit alle Kolleginnen und Kollegen im Haus der Integration auch langfristig die bestmögliche Unterstützung erhalten.“ (Quelle)

„Kriminelle Migranten abschieben“

Erste Reaktionen auf Twitter fordern eine neue Form der Asylpolitik in Deutschland. So etwa Gunnar Lindemann von der AfD: „Furchtbar. Kriminelle Migranten müssen sofort abgeschoben werden mit Einreiseverbot auf Lebenszeit. Und für die Syrer braucht Deutschland endlich ein Rückführungsprogramm.“ Und Sandor13 bemerkt:

„Während sich viele wegen Polizeigewalt aufregen, da auf einen mit Messer bewaffneten Angreifer geschossen wurde, wird in Wuppertal eine erneute Messerattacke begannen,& eine Frau niedergestochen. Werden diejenigen die um einen Täter weinen, hier auch betroffen sein? Wohl eher nicht.“

„Gegen Gewalt, aber …“

Ganz anders sieht das ein Facebookpost bei der WZ: „War nur eine Frage der Zeit, wenn man bedenkt wie Unmenschlich sich die Mitarbeiter dieser Behörde teils benehmen. Man hat das Gefühl, dass man Leute absichtlich zum verzweifeln bringen möchte.“

Und ein Ali Alsudany rechtfertigt die Tat ebenso indirekt: „Auf jeden Fall wir sind alle gegen Gewalt aber da sind ein paar Mitarbeiter die werfen die Leute Steine im Weg ohne Grund.“

Und ganz häufig fällt bei den Kommentatoren eine Kritik an der Justiz der doppelten Standards: „100 pro Psychisch krank. Nicht schuldfähig.“

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European). Seine Bibliographie wissenschaftlicher Schriften umfasst ca. 1.000 Titel.

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