(David Berger) Die Kathedrale Kazanchetsots (des heiligen Erlösers) in der Stadt Shusha (Region Berg-Karabakh), Symbol für die uralte Tradition der christlichen Armenier, wurde während der anhaltenden Attacken Aserbaidschans gegen Armenien heute schwer beschädigt.

Obwohl die Kathedrale erst zwischen 1868 und 1887 erbaut und 1888 eingeweiht wurde, gilt sie als Bischofssitz und wichtiges Zeugnis der Armenisch-Apostolischen Kirche. Sie wurde während des Massakers, das im März 1920 von Aserbaidschanern an Armeniern der Stadt verübt wurde, bereits schon einmal beschädigt und erlebte einen jahrzehntelangen Verfall, der bis weit in die Sowjetzeit andauerte.

Danach wieder aufgebaut, wurde sie nun erneut ein Opfer des Hasses auf das Christentum und seine uralten Wurzeln in Armenien.

Ein direkter Angriff auf die nationale Identität

Unser Tweet des Tages kommt vom Offiziellen Twitter-Account der Republik von Artsakh. Die Fotos stammen von Davit Ghahramanyan.

Endgültige Ausrottung des Christentums in Kleinasien

Hier bestätigen sich auf übelste Weise die Befürchtungen, die wir auf PP bereits vor einigen tagen geäußert hatten: Der derzeitige Krieg wird zur Fortsetzung des Völkermordes an den Armeniern nach über 100 Jahren – und zugleich zum Vernichtungsschlag des Islam gegen die wenigen noch verbliebenen Überreste des Christentums in Kleinasien.

Und was machen die christlichen Brüder im Westen? Der Papst wirft sich dem Islam an den Hals… welch unvorstellbares Greuel!

***

Hier können Sie Philosophia Perennis unterstützen: Mit einem Klick über

PAYPAL

… oder auf klassische Weise per Überweisung:

IBAN: DE04 3002 0900 0803 6812 81
BIC: CMCIDEDD – Kontoname: David Berger – Betreff: PP