(David Berger) Am kommenden Sonntag wird in Köln entschieden, wer in den nächsten Jahren das Amt des Oberbürgermeisters der Domstadt innehaben wird. Amtsinhaberin Henriette Reker, die Frau, die bisher kein Fettnäpfchen ausgelassen hat, hatte im ersten Wahlgang nicht die erforderliche absolute Mehrheit erreicht. Am Sonntag wird sie erneut gegen ihren Herausforderer Andreas Kossiski antreten.

Bei dem Wahlkampf hat man wohl weniger auf das eher unsympathische Auftreten Rekers vertraut. Und stattdessen eine extrem geschönte Version ihres Konterfeis, z.B. hier neben Kölns berühmtesten Bau- und Katastrophenloch (Einsturz des Stadtarchivs während des U-Bahnbaus), zurück gegriffen. Nur mit Mühe ist Reker auf dem Gemälde wiederzuerkennen.

Hinter Gittern?

Das Propaganda-Kunstwerk wurde offensichtlich schon einmal beschmiert oder mit Farbbeuteln beworfen (siehe rechts unten) – sodass es jetzt anscheinend nur hinter Absperrgittern, die nachts geschlossen werden können, zu bewundern ist…

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