Wir dokumentieren hier einen Offenen Brief der „Jüdischen Rundschau“ an die Leitung der Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG), über den die Mainstreammedien berichteten. Gestern folgte nun deren Bloßstellung durch die „Jüdische Rundschau“: Mit diesem offenen Brief habe man den von der JR schon lange angegriffenen enthistorisierenden Umbenennungs-Irrsinn aufs Korn genommen.

Hier zunächst der offene Brief, der die Kontroverse auslöste:

Sehr geehrter Herr Dr. Rolf Erfurt,

es ist gut, dass sich die BVG seit Anfang Juli plötzlich so intensiv gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit engagieren will und über die Umbenennung von Bahnhöfen diskutiert. Leider ist einer ihrer U-Bahnhöfe nach einem der übelsten Rassisten, Antisemiten und Menschenfeinde Deutschlands benannt.

„Gerade für Juden ist es schwer erträglich…“

Gerade für Juden ist es schwer erträglich, seinen Namen noch immer im Berliner Stadtbild zu sehen. Die Rede ist von Karl Marx und Ihrem U-Bahnhof „Karl-Marx-Straße“ im Bezirk Neukölln. Der Name ließe sich ohne große Diskussionen entfernen und ersetzen, da die zahlreichen menschenverachtenden Aussagen, die der Vater des Kommunismus tätigte, bestens dokumentiert sind.

Hier einige Beispiele*:

Marx schrieb 1862 über den SPD-Gründer Ferdinand Lassalle:
„Der jüdische Nigger Lassalle hat glücklich wieder 5.000 Taler bei einer Spekulation verloren. … Es ist mir jetzt völlig klar, dass er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von den Negern abstammt.“

1843 verfasste Karl Marx den antisemitischen Aufsatz „Zur Judenfrage“:
„Wir erkennen also im Judentum ein allgemeines gegenwärtiges antisoziales Element, welches durch die geschichtliche Entwicklung, an welcher die Juden in dieser schlechten Beziehung eifrig mitgearbeitet haben, auf seine jetzige Höhe getrieben wurde, auf eine Höhe, auf welcher es sich notwendigerweise auflösen muss. Die Judenemanzipation in ihrer jetzigen Bedeutung ist die Emanzipation der Menschheit vom Judentum.“
In seinem bekannten Werk „Das Kapital“ schrieb Marx:
„… dass alle Waren im Glauben und in der Wahrheit Geld, innerlich beschnittene Juden sind, und zudem wundertätige Mittel, um aus Geld mehr Geld zu machen.“

1861 schrieb Marx über eine Bekannte:
„Dieses Fräulein ist das hässlichste Geschöpf, das ich je in meinem Leben gesehen habe, mit einer garstigen jüdischen Physiognomie.“

Marx 1853:
„Die Deutschen und die Skandinavier, die beide zu der gleichen großen Rasse gehören, bereiten nur den Weg für ihren Erbfeind, den Slawen, wenn sie miteinander streiten, statt sich zu verbinden.“

Karl Marx 1854 zum Islam:
„Der Islam schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen.“

Marx ergoss seine Menschenverachtung nicht nur zu Lebzeiten über seine Mitbürger und Familienangehörigen. Er ist außerdem der geistige Brandstifter für alle kommunistischen Gewaltherrschaften in Vergangenheit und Gegenwart. Im Namen des Marxismus wurden von Lenin, Stalin, Pol Pot, Mao, Mengistu, Kim Jong-un und anderen Millionen Menschen getötet.

Die Sachlage ist klar. Bitte ändern sie den Namen umgehend! Wir freuen uns über Ihre Einladung zur Umbenennungsfeier!

* alle Beispiele aus dem Buch und Hörbuch „Marx & Engels intim“ mit Gregor Gysi, Harry Rowohlt und Anna Thalbach

Weil wir dich lieben

Diesen Hinweis der BVG würden wir gerne sehen:

Die Mainstreampresse nahm den „Offenen Brief begierig auf und berichtete darüber. In den Kommentaren waren nicht selten auch die im linken Milieu üblichen antisemitischen Töne vernehmbar. Nun hat der Chefredakteur der „Jüdischen Rundschau“ gestern noch eines drauf gesetzt:

Umbenennungs-Irrsinn und kein Ende…

Sowohl die BVG als auch die gegenwärtigen Medien-Veröffentlichungen zu unserem Karl-Marx-Straßen-Beitrag haben unser Anliegen gründlich missinterpretiert.

Mit diesem offenen Brief haben wir den von uns schon lange angegriffenen enthistorisierenden Umbenennungs-Irrsinn aufs Korn genommen, der derzeit in einer ohne Grund schuld-zerknirschten westlichen Welt und vor allem auch im rot-rot-grünen Berlin um sich greift.

Wie längst dargelegt sind wir gegen jede Enthistorisierung, Entkulturisierung und die vorsätzliche Auslöschung von Erinnerung. Demzufolge sind wir auch – abgesehen von den dunkelsten Zeiten des letzten Jahrhunderts – gegen Umbenennungen und gewalttätige Denkmal-Zerstörungen.

Wenn diese irrsinnigerweise wie in jüngster Zeit nicht einmal vor George Washington und Christoph Kolumbus Halt machen, so diente unser offener Brief als Mahnruf, dass in Berlin bei Umbenennungen mit gleicher Elle auch gegenüber linken Extremisten, Rassisten und Antisemiten gemessen werden sollte.

Im Übrigen kann man und sollte man Geschichte eigentlich auch nicht entsorgen. Derartige als Pseudo-Kulturrevolution von links daherkommenden Aktivitäten tragen großes Unrecht in sich, und es ist nicht abzusehen, wo sie in der letzten Konsequenz auch gegenüber lebenden Personen enden werden.

Simon Akstinat
Chefredakteur

Pseudo-Kulturrevolution von links daherkommenden Aktivitäten

Soweit der derzeitige Stand der Debatte: Ob der durchschnittliche Berliner Zeitungsleser, der auf das dort übliche Schwarz-Weiß-Sehen abgerichtet ist, solche Zwischentöne versteht, ist freilich eine andere Frage. Ein Trost für Simon Akstinat: Die Leser der „Jüdischen Rundschau“ sind ein hohes Niveau gewöhnt und werden Akstinat zustimmen, wenn er schreibt:

„Im Übrigen kann man und sollte man Geschichte eigentlich auch nicht entsorgen. Derartige als Pseudo-Kulturrevolution von links daherkommenden Aktivitäten tragen großes Unrecht in sich, und es ist nicht abzusehen, wo sie in der letzten Konsequenz auch gegenüber lebenden Personen enden werden.“

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