Die „grüne“ DNA besteht aus gängeln, regulieren und verbieten: Der Obergrüne Habeck verkündet ein sofortiges Tempolimit, falls die grünen Ökosozialisten in der nächsten BReg sitzen. Für ihn beginnt ab Tempo 131 das „Rasen“ – absurd! Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Jörg Meuthen

Es ist wieder soweit: Die sogenannten „Grünen“ zeigen ein weiteres Mal, warum sie von Millionen Bürgern als unverbesserliche Gängelungs- und Verbotspartei wahrgenommen werden.

Deren Vorsitzender Robert Habeck („Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland nichts anzufangen und weiß es bis heute nicht.“ „Es gibt kein Volk.“) verkündete nämlich nun, dass er und seine verblendeten „grünen“ Ideologen im Falle einer Regierungsbeteiligung ab dem Herbst des nächsten Jahres unsere wenigen, bislang noch nicht limitierten Autobahnteilstücke mit einem tumben Tempolimit ausbremsen und herunterdrosseln wollen.

Diese grüne Lernunfähigkeit ist wirklich kaum zu glauben: Alle Argumente zu diesem Thema sind längst ausgetauscht, und die kluge Entscheidung früherer Politikergenerationen, unsere auch für hohe Geschwindigkeiten konstruierten Autobahnen eben gerade NICHT zu limitieren, hat sich nun seit Jahrzehnten bewährt.

Ein letztes Kleines Stück Freiheit

Diese kluge Entscheidung, verbunden mit höchster deutscher Ingenieurskunst beim Bau dieser Straßen wie auch der Fahrzeuge, gibt uns ein kleines Stück Freiheit im vollkommen überregulierten Deutschland, und sie gibt dem Rückgrat unseres Wohlstands, nämlich der deutschen Automobilindustrie, einen Wettbewerbsvorteil („Bewährt auf der deutschen Autobahn!“) gegenüber den ausländischen Wettbewerbern, um den selbige uns seit jeher beneiden.

Einen Wettbewerbsvorteil, den die grünen Wirtschaftsdilettanten so schnell wie möglich zerstören wollen – auf dass es mit unserem Wohlstand noch schneller bergab gehe, als dies ohnehin schon absehbar der Fall ist. Was für eine linksgrüne Chaostruppe!

Und wie schnell das gehen soll, machte Habeck mit folgendem Satz deutlich: „Das ist wahrscheinlich die erste Maßnahme einer neuen Regierung, wenn die Grünen dabei sind.“ (Quelle)

Der Grund: Für Habeck ist alles, was schneller als 130 ist, unzulässiges „Rasen“.

Ob dieser Mann wohl schon mal auf einer vollkommen leeren, kerzengeraden deutschen Autobahn mit Tempo 131 „entlanggerast“ ist?

Vermutlich nicht, denn sonst wüsste er: Das ist gefährlich – aber nicht wegen der Geschwindigkeit, sondern weil es einfach extrem ermüdend und auch nervtötend für jeden Autofahrer ist, der es gewohnt ist, sein Fahrzeug mit angemessenen höheren Geschwindigkeiten über unsere Autobahnen zu chauffieren. Und von diesen Autofahrern gibt es in Deutschland viele Millionen, Herr Habeck!

Moderne Autos, sichere Straßen

All diese Autofahrer fragen sich, warum sie die Möglichkeit ihrer modernen, sicheren und auch sehr teuren Autos, auch 160, 180 oder bei richtig leerer Straße auch 200 km/h zu fahren, nicht nutzen sollten. Ja, warum eigentlich – nur weil es Herrn Habeck nicht in seinen verqueren moralischen Kompass passt?

Fakt ist: Unsere Autobahnen gehören nicht trotz, sondern gerade WEGEN der dort (zumindest noch auf einigen Strecken) herrschenden Freiheit der Geschwindigkeitswahl zu den sichersten Straßen der Welt – selbst die Behauptung, sie seien sogar die allersichersten Straßen der Welt, lässt sich von den Gegnern dieses Restes an deutscher Freiheit nicht eindeutig widerlegen. Sehr zu deren Verdruss!

Das „Rasen“ dagegen besteht – unabhängig von Stadtverkehr, Landstraße oder Autobahn – immer und ausnahmslos darin, dass Verkehrsteilnehmer mit Geschwindigkeiten unterwegs sind, die den aktuellen Verkehrsverhältnissen NICHT angepasst sind.

In der Nähe einer Schule zu Schulschluss und bei unübersichtlichen Verhältnissen können also bereits 40 km/h hochgefährliches Rasen darstellen.

Auf völlig leerer dreispuriger kerzengerader Autobahn bei besten Sichtverhältnissen und trockener Fahrbahn sind dagegen selbst 200 km/h keine gefährliche Raserei. Jeder, der dies einmal selbst in einem modernen, technisch hervorragenden und für solche Geschwindigkeiten gebauten Fahrzeug erlebt hat, wird dem zustimmen.

Verbotsfanatische „grüne“ Denkweise

Das scheint aber bereits zu komplex für die verbotsfanatische „grüne“ Denkweise wie jene des Herrn Habeck zu sein. ER fährt das nicht (wenn er überhaupt einen Führerschein hat und selbst Auto fährt), darum sollen es auch ALLE ANDEREN nicht dürfen. Genau das ist typische „grüne“ Denke – sie ist wie immer zutiefst freiheitsfeindlich.

Habeck geht es also letztlich um das, was die „grüne“ DNA im Kern ausmacht, nämlich zu gängeln, zu regulieren und zu verbieten – und alle Unterschiede, die es nun einmal gibt auf dieser Welt, möglichst in (öko-)sozialistischen Gleichschritt zu überführen.

Und nebenbei, Herr Merz, Herr Laschet und Herr Söder: Es ist geradezu ein politischer Treppenwitz, dass sich CDU und CSU diesen freiheitsfeindlichen Ökosozialisten als Koalitionspartner nach der nächsten Bundestagswahl geradezu anbiedern. Diese absurde Konstellation ist für die Union politischer Selbstmord.

Das aber wird sie noch früh genug selbst feststellen. Zum Glück haben die Wähler ja mittlerweile eine konservative, freiheitliche und patriotische Alternative FÜR, nicht GEGEN Deutschland, die sich strikt gegen den grünen Verbotswahn stellt.

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