(David Berger) Die Ewige Stadt, Mittelpunkt des abendländischen Christentums, fasziniert jedes Jahr aufs Neue auch durch ihre Weihnachtskrippen. Einige, die mir besonders gut gefallen, sollen in der folgenden Fotoreportage kurz dargestellt werden.

Die Tradition der Weihnachtskrippen ist weitaus älter als die des Christbaumes – bereits im Urchristentum gab es Darstellungen des Jesuskindes in der Futterkrippe, daneben Ochs und Esel. Später kamen dann die Figuren der Jungfrau Maria und des hl. Josef, des Nährvaters Jesu, dazu, während die drei Weisen aus dem Morgenland in der Westkirche um 500 zum ersten mal in der römischen Basilika St. Maria Maggiore auftauchen.

S. Maria Maggiore

Dort befinden sich auch die Reliquien der Krippe Jesu in der Confessio unter dem Hochaltar. Also finden wir hier die ehrwürdigste Krippe der Ewigen Stadt. Darüber in der Apsis die wahrscheinlich älteste erhaltene Krippendarstellung mit den Weisen aus dem Morgenland.

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Gleich zwei bekannte Freiluftkrippen gibt es an prominenten Plätzen in Rom: Auf dem Petersplatz und am Piazza di Spagna

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In der barocken Kirche Santa Maria in Valicella, in der sich auch das Grab des hl. Philipp Neri befinden, findet sich in einem Seitengang eine besonders imposante Krippendarstellung aus der Entstehungszeit der Kirche.

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Gekrönte Heilige in der Lateranbasilika

In der eigentlichen Hauptkirche der Stadt Rom, der Lateranbasilika, hat man neben den „drei Königen“ auch die Statuen der Mutter Gottes und des hl. Josef gekrönt.

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Die Basilika S. Sopra Minerva präsentiert rechts vor dem Hochaltar eine überlebensgroße Darstellung des Jesuskindes in der Krippe.

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Etwas klein geraten scheint da im Vergleich die Krippe in der Basilika St. Paul vor den Mauern, die sonst – neben den Papstmedaillons – durch ihre Größe beeindruckt.

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Santa Maria in Ara Coeli al Campidoglio

Geradezu opernhafte Züge trägt die Krippe der Kirche St. Maria in Aracoeli, die vielleicht römischste aller römischen Basiliken: Die Krippe verschmilzt hier sozusagen mit der Architektur der Seitenkapelle, die an die Decke des Hauptschiffes grenzt, in das Waffen und Munition der siegreichen Seeschlacht von Lepanto verarbeitet wurden.

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Aktion „Meine Weihnachtsgabe für ‚Philosophia Perennis’“