(David Berger) „Domradio“, der Multimediasender der Erzdiözese Köln hat ein Interview mit einem ZDF-Journalisten veröffentlicht, in dem sich unwidersprochen üble Hassreden gegen konservative Katholiken finden, die nichts anderes wollen, als angesichts des umstrittenen Pontifikats von Franziskus in der „Inneren Emigration“ katholisch zu bleiben.

Kardinal Woelki hat in den letzten Monaten immer wieder neu gezeigt, welche Gefährdungen von einer Angleichung der katholischen Lehre an den säkularen Zeitgeist und ideologische Modeerscheinungen wie den Genderwahn einhergehen.

Umso erstaunlicher ist, dass sich das nicht bis zu jenem Radiosender durchgesprochen hat, dessen „Mission“ auch in seinem Namen stattfindet, dem sog. „Dom-Radio“ mit Redaktionssitz gleich neben dem Hohen Dom zu Köln.

Kardinal Woelki war begeistert von den amerikanischen Katholiken

Das zeigt sehr deutlich ein Interview mit dem langjährigen ZDFler Klaus Prömpers, das dort soeben erschienen ist. Während Kardinal Woelki nach seiner USA-Reise begeistert vom dortigen Katholizismus berichtete, der die Identität des authentisch Katholischen in den Vordergrund rückt, geht Prömpers mit diesem hart ins Gericht – und das bis zur Hassrede gegen die dortigen Katholiken.

Indem Prömpers Franziskus zum einzigen Maßstab für das, was katholisch, erhebt und gleichzeitig den „sensus fidelium“, den frommen Glaubenssinn der Katholiken missachtet, die das Islam-Appeasement und seine Aufweichung von Glaubenssätzen sowie seine Anbiederung an Politiker wie Soros oder Merkel nicht gutheißen, zeichnet er ein einseitiges Bild der konservativen Katholiken der USA.

„Ob sie wirklich wuchern wird, werden wir erleben“

Es ist so eine Art innere Emigration, die die konservativen Kreise in den USA teilweise betreiben. Sie leben in ihren eigenen Pfarrgemeinden ein Leben wie zu Zeiten vor dem Konzil.

Um sich dann zu der Äußerung hinreißen zu lassen: „Es ist so eine Art innere Emigration, die die konservativen Kreise in den USA teilweise betreiben. Sie leben in ihren eigenen Pfarrgemeinden ein Leben wie zu Zeiten vor dem Konzil. Die pflegen einen Umgang miteinander, der eigentlich überlebt ist und sich absondert wie eine Art Krebszelle in der Kirche. Ob sie wirklich wuchern wird, werden wir erleben.“

Der Tradition treue Katholiken, die Kardinal Woelki so begeistert haben, werden also bei Dom-Radio mit einer Krebszelle verglichen, die man nicht wuchern lassen darf.

Das ist nicht nur illoyal dem eigenen Arbeitgeber gegenüber, sondern verstößt in gröbster Weise auch gegen Takt und Anstand, mit dem Christen untereinander und in der katholischen Kirche mit Meinungen umgehen sollten, die nur die Tradition der Kirche und das Katholischsein gewahrt wissen wollen.

Diese Aussage darf auf Dom-Radio nicht unkommentiert so stehen bleiben.

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