Eine Automesse für Autogegner. Sie kreischen, stürmen die Bühnen, trampeln auf den Dächern nagelneuer Autos herum, zeigen selbst gemalte Plakate und schreien in die bereitstehenden Kameras. ARD und ZDF nehmen die Proteste dankbar in ihr Programm auf. Meist sind es junge Frauen, schrill und provozierend. Ein Gastkommentar von Dirk Klostermann

Mit dabei sind der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club, der BUND, der VCD, die Deutsche Umwelthilfe, Greenpeace und die Naturfreunde, schreibt das Handelsblatt. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Sie sind nicht mit dabei, es sind die Initiatoren und Organisatoren dieser medienwirksamen Proteste von Öko-Aktivisten und Mitläufern. Es sind NGOs, demokratische nicht legitimierte Lobby-Organisationen. Sie verfolgen eigene Interessen, werden von der Umweltindustrie gesponsert und bedienen sich einer Masse von Mitläufern, die sowohl der Öffentlichkeit als auch der Politik Volkes Wille vorgaukeln.

Für viele ist es ein Event, eine gute Tat. Es ist ein „gutes Gefühl“ der verhassten Autoindustrie Sand in ihr Messe Geschehen zu streuen. Feindbilder werden gepflegt von diesen lauten Minderheiten, die Ihren Öko-Terror den vielen Menschen in diesem Land aufdrängen, die auf das Auto angewiesen sind, weil der öffentliche Personennahverkehr irgendwo auf dem Land zwischen den Rapsfeldern versiegt. Weil die Wohnung in der Stadt zu teuer ist und pendeln die einzige Alternative ist, um an einen auskömmlichen Job zu kommen.

Der Traum von Mobilität wird von naiven Träumern geträumt, für die die Realität des täglichen Lebens kein Maßstab ist. Heute wird das Auto zum Hassobjekt, morgen die eheliche Gemeinschaft, übermorgen der Mensch als selbst bestimmtes Individuum.

„Sozialismus ist der Wunsch, einen neuen Menschen zu erzeugen. Es wird kein individueller willkürlicher Wille mehr existieren, der unserem Planeten schadet, genauso wenig wie das Individuum sich selber gehört. Die Zeit, in der Klimabewusstsein private Sache war, ist vorbei.“ (Fridays4Future)

Worum geht es hier eigentlich?

Unsere Demokratie wird untergraben, gefördert von der Spitzenpolitik. Das Diktat der Straße wird stärker.

„Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich erneut positiv über die wöchentlichen Schülerproteste für mehr Klimaschutz unter dem Motto „Fridays for Future“ geäußert. Bei einer Diskussion mit Schülern am Berliner Thomas-Mann-Gymnasium sagte Merkel, eine solche Bewegung sei für sie als Politikerin wichtig. Dass dieses Signal gesetzt wird, ‚da gibt es Sorge‘ – das ist für uns gut“, sagte die Kanzlerin. Es sei richtig, „dass ihr uns Dampf macht.“ (FAZ)

Klimaschutz ist wichtig. Verantwortungsvoll mit unseren Ressourcen umzugehen, ist wichtig. Es ist gut, dass es dafür ein Bewusstsein gibt. Doch Aktivisten missbrauchen das Thema als trojanisches Pferd für den Umbau der Gesellschaft, an demokratischen Prozessen vorbei. Die Kollateralschäden sind Deindustrialisierung und die Entmündigung der Menschen. Am Ende steht eine sozialistische Weltgemeinschaft, in der einige wenige fast alles und fast alle so gut wie nichts mehr haben. – Unsere Freiheit ist in Gefahr. Wehret den Anfängen.

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