(Peter Helmes) Selbst Menschen, die mich länger kennen, wunderten sich, als ich vor einiger Zeit eine Lanze für Dr. David Berger brach, einem bekennenden Homosexuellen, aber auch praktizierendem Katholiken.

Wir dokumentieren hier einen Artikel, den Peter Helmes – gestern an seinem Geburtstag und mit der Wiederaufnahme seiner Arbeit bei „Conservo“ – veröffentlicht hat. Es handelt sich dabei um die stark überarbeitete Fassung eines Beitrags, den der bekannte Publizist (Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.) schon einmal vor einigen Jahren veröffentlicht hatte.

Inzwischen sind wir uns mehrmals persönlich begegnet, haben bei Kaffee und Kuchen spannende Gespräche geführt. Meine Hochachtung nicht nur für seine tiefen, luzide vermittelten Einblicke in die grundsätzlichen heutigen Fragen, sondern auch für den – trotz immer neuer gesundheitlicher Rückschläge – fast jugendlichen Elan und die Energie, mit der als „Patriarch der konservativen Bloggerszene“ die roten Fäden für unser Arbeiten auslegt, sind stark angewachsen. Umso mehr freue ich mich, dass er nun diesen Beitrag – leider aus aktuellem Anlass – neu vorlegt (David Berger):

„Selbst Menschen, die mich länger kennen, wunderten sich, als ich vor einiger Zeit eine Lanze für Dr. David Berger brach, einem bekennenden Homosexuellen, aber auch praktizierendem Katholiken.

Mich mit ihm in Verbindung zu setzen, war für mich mit erheblichen „Bauchschmerzen“ verbunden, die mir die Überwindung meiner (Vor-)Urteile gegen diese „Fehlgeleiteten und Kranken“ bereiteten. Andererseits fielen mir schon früh die eindringlichen Warnungen Bergers vor der Zunahme der Islamisierung unseres Landes auf. Bergers Mantra:

„Die Scharia ist eindeutig: Wer homosexuell ist, riskiert im Islam das öffentliche Aufhängen an einem Baukran oder das Herunterstoßen vom Dach eines Hochhauses.“

Trotzdem steht gerade die deutsche „Homoszene“ an vorderster Front, wenn es um die „Öffnung für den Islam“ geht, um unsere „Toleranz“ zu beweisen. Und wer sich als Homosexueller dieser „Toleranz“ kritisch gegenüberstellt, sich davon nicht beeindrucken läßt und öffentliche Kritik an den islamhörigen Homosexuellen übt, wird sofort in die Ecke der „Islamophoben“ gestellt und als „politisch unkorrekt“ gebrandmarkt, dessen Privatleben wird ausspioniert, und es hagelt anonyme Drohungen, bei denen die Absender und deren Intention jedem Insider klar sind.

Linksgrüne Meinungswächter

Berger dazu: „Gewaltdrohungen und fäkale Beleidigungen, die jeden Respekt vor Andersdenkenden vermissen lassen, sind keine Seltenheit. Im Grunde geht es um Einschüchterung und psychische Demoralisierung…“ (…) Die linksgrünen Meinungswächter des betreuten Denkens und Erziehens sitzen überall. Besonders unter Journalisten sind sie zahlreich vertreten.“

Berger wird deutlicher: „Die linksgrüne, queere Regenbogenlüge, die Vielfalt fordert, zugleich aber Einfalt diktatorisch durchzusetzen sucht und suizidal der Islamisierung Tür und Tor öffnet, mißachtet und zerstört die Freiheit und Würde des Menschen und die Werte des Abendlandes weitaus mehr, als es der „heilige Schein“ der Catholica jemals vermochte.“ (…)

 „Nach all dem Erlebten ist mir mein Einsatz für die von sexueller Orientierung völlig unabhängig geltenden Menschenrechte, für die Freiheit Europas und gegen die Islamisierung, sind mir mein Katholisch- und Konservativsein wichtiger als das Verfassen von Werbesprüchen für Homo-Unterwäsche oder das verbissene, larmoyante, traditionell queere Opferstrategien bedienende Dauerklagen…“

Homosexualität ist keine Krankheit

Vielleicht ist Homosexualität so etwas wie eine „Laune der Natur“. Sei´s, wie´s sei, für mich und viele andere ist Homosexualität jedenfalls keine Krankheit und damit nicht behandlungsbedürftig. Gutheißen muss man sie deshalb auch nicht unbedingt, aber wir sollten sie tolerieren; denn wer gibt uns das Recht, Homosexualität zu verurteilen? Sind wir Gott?

Konversionstherapien für Homosexuelle waren selbst für mich bekennenden Heterosexuellen stets ein Ärgernis – was mich allerdings von vielen Vertretern der (selbsternannten) „reinen katholischen Lehre“ entzweit hat. Selbst – und gerade – Priester scheuten sich nicht, mich missbilligend stehen zu lassen, wenn ich meine Meinung äußerte. Dass die Folgen für Homosexuelle häufig soziale Isolation und psychische Erkrankungen sind, die bis zum Suizid führen könnten – darüber wird aber nicht geredet.

Um nicht mißverstanden zu werden: Für mich ist Homosexualität keineswegs „normal“; denn sie widerspricht der Schöpfung:

„Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbilde, als Mann und Frau erschuf er sie“ (Lutherbibel 1912: „Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib“ (1.Moses 1.27). Und das Wesentlichste: Die Homosexualität widerspricht Gottes Wille: „Wachset und mehret Euch“ (Jeremia 29:6: …nehmet Weiber und zeuget Söhne und Töchter; nehmet euren Söhnen Weiber und gebet euren Töchtern Männern, daß sie Söhne und Töchter zeugen; mehret euch daselbst, daß euer nicht wenig sei. Eine Fortpflanzung ist unter Homosexuellen jedenfalls nicht möglich.

David Berger kennt meine Meinung, aber wir achten und respektieren uns gegenseitig. Deshalb hier einmal der Versuch, Berger „vorzustellen“:

Dr. theol., Dr. phil. David Berger, viele Jahre Theologie-Professor im Vatikan, ist in der katholischen Welt ein sehr bekannter, angesehener, aber auch geächteter Mann. Als er sich offen zu seiner Homosexualität bekannte, wurde er all seiner Ämter enthoben und lebt seitdem als Freier Publizist in Deutschland, wo er vor allem den inzwischen führenden konservativ-liberalen Blog „Philosophia Perennis“ (PP) (https://philosophia-perennis.com/) betreibt. Branchendienste ordnen ihn (PP) unter die 20 einflußreichsten und meistdiskutierten deutschen Medien ein.

Sehr empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang die Lektüre der Kritik Bergers am Bund der Katholischen Jugend, bei der er sich (wieder einmal) gegen eine „Ehe-Segnung“ homosexueller Paare ausspricht.

Liberal-konservativ und gottesfürchtig

Bergers Veröffentlichungen sind in der Tat außerordentlich lesenswert und von einem tiefen Konservatismus und Gottesglauben getragen. Er reklamiert immer wieder die christlich-abendländischen Werte und weist auf die Gefahr einer zunehmenden Islamisierung Europas hin. Das empfinden in diesen Tagen die politisch Korrekten eindeutig als Provokation, ja, als eine Kriegserklärung an den (linken) Zeitgeist.

Hier kann man weiterlesen: CONSERVO

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