(David Berger) Wie der MDR berichtet, haben in Sachsen bis 12 Uhr schon 26,2 Prozent der Wahlbeteiligten ihre Stimme abgegeben. Das heißt fast doppelt so viele wie bei der letzten Landtagswahl 2014. Damals lag die Wahlbeteiligung um 12 Uhr lediglich bei 14,9 Prozent.

Besonders hoch ist die Wahlbeteiligung bisher in Dresden und Chemnitz: Um 12 Uhr hatten in Dresden 53,3 Prozent, in Chemnitz 30 Prozent ihre Stimme abgegeben. Dresden gilt als die Hauptstadt des Widerstands gegen das System Merkel.

Ein Trend, der sich um 14 Uhr bestätigte: Das Statistische Landesamt in Kamenz teilte mit, dass die Wahlbeteiligung um 14 Uhr bei 35,1 Prozent lag (vor 5 Jahren 23,1 Prozent).

Hohe Wahlbeteiligung könnte der AfD zugute kommen

Überhaupt lässt sich feststellen: Wie die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, kommen solch hohe Zahlen bei der Wahlbeteiligung vor allem der AfD zugute. Sollte der Trend, der sich in Dresden und Chemnitz abzeichnet, so anhalten, könnten die von Prognosen der AfD in Sachsen prophezeiten Stimmengewinne noch einmal deutlich übertroffen werden.

Das heißt: Nicht nur in Brandenburg, wo die AfD nach der letzten Prognose fast gleichauf mit der SPD liegt, sondern auch in Sachsen steigt damit die Wahrscheinlichkeit, dass wir heute Abend die AfD als stärkste Kraft in beiden Bundesländern sehen werden.

Ähnliches Neuigkeiten auch aus Brandenburg: „Auch Brandenburg zeichnet sich eine höhere Wahlbeteiligung ab als bei der Wahl 2014. In den ersten sechs Stunden nach Öffnung der Wahllokale gaben nach Angaben von Landeswahlleiter Bruno Küpper etwa 31,3 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Vor fünf Jahren waren es 22,4 Prozent. Die abgegebenen Stimmen der Briefwählerinnen und Briefwähler sind dabei noch nicht berücksichtigt.“ (Quelle)

„Gehen Sie wählen -es geht um die Zukunft von Sachsen!“

„Gehen Sie wählen. Es geht darum, was wir in den kommenden Jahren erreichen können – es geht um die Zukunft von Sachsen“, hatte der Ministerpräsident und Spitzenkandidat der CDU Michael Kretschmer noch heute Morgen getwittert. Alle, die diesem Wunsch nun nachgekommen sind, könnten ganz wesentlich daran beteiligt sein, dass dieser Schuss nach hinten losgegangen ist.

Das der CDU Kretschmers vorhergesagte Wahldebakel könnte noch katastrophaler ausfallen als bisher angenommen.

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